Zuletzt aktualisiert: 8. März 2020

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Willkommen bei unserem großen Bierhefe Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Bierhefen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Bierhefe zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Bierhefe kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn du selbst Bier brauen möchtest, dann solltest du dir auf jeden Fall die richtige Bierhefe dazu auswählen.
  • Bierhefen verleihen deinem Bier den besonderen Geschmack und einen entsprechenden Alkoholgehalt, der je nach Hefe und Stammwürze unterschiedlich ausfallen kann.
  • Günstige Bierhefen bekommst du schon ab circa zwei Euro. Für geschmacklich interessantere und teurere Bierhefen werden Preise von über zehn Euro fällig.

Bierhefe Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Bierhefe für obergärige Biersorten

Suchst du eine obergärige Bierhefe, die du für nahezu alle Biere einsetzen kannst? Mit dieser Bierhefe erhältst du eine Universalhefe für alle obergärigen Biersorten. Sie ist leicht in der Handhabung, sowohl während des Brauprozesses als auch während der Gärung.

Die Bierhefe hat einen mittleren Endvergärungsgrad. Möchtest du ein Indian Pale Ale mit über 7 % Alkohol brauen, solltest du dich nach anderen Hefe-Sorten umsehen. Meist ist mit angegeben, für welche Biere sich die Hefe am besten eignet.

Die beste Bierhefe für untertänige Biersorten

Suchst du eine gute und viel bewährte Hefe für untergärige Biere? Die Hefesorte Saflager W-34/70 entspricht diesen Anforderungen und gärt am liebsten bei 10 – 14 °C. Es reicht daher auch ein kalter Keller oder die richtige Jahreszeit zur Gärung und ein Kühlschrank ist nicht zwingend notwenig.

Die Hefe besitzt einen mittleren Endvergärungsgrad und erzeugt damit Biere mit etwa 5 % Alkohol. Damit können viele klassische Lagerbiere und andere untergärige Biersorten gebraut werden.

Du bist hinsichtlich der Sorten-Wahl mit dieser Hefe also nur auf untergärige Biere begrenzt und hast sonst freie Wahl.

Die beste Bierhefe für German Ale

Du möchtest unkomplizierte Hefe für obergärige Biere? Die Bierhefe von WYEAST verspricht ein einfaches Ansetzen der Hefe und einen herben und frischen Geschmack des fertigen Bieres. Als obergärige Hefe arbeitet sie am besten bei 13-20 °C.

Die Hefe erzeugt, bei entsprechender Stammwürze, leichte bis mittel starke Biere mit etwa 4 – 6 % Alkohol.

Mit dieser Hefe ist eine Kategorie von Bier vorgegeben: Das German Ale. Durch Nutzung von verschiedenen Malz-Sorten und entsprechenden Hopfen-Sorten können damit fast alle möglichen Ales gebraut werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Bierhefe kaufst

Du möchtest dein eignes Bier brauen? Dann benötigst du neben einem Bierbrauset natürlich auch einige Zutaten. Eine davon ist Bierhefe. Was du beim Kauf von Bierhefe beachten musst und deine Fragen die du dir vielleicht dazu stellst, beantworten wir dir in den folgenden Abschnitten.

Was kann Bierhefe?

Bierhefe ist ein Pilz, der den Zucker aus der Würze in Alkohol, Kohlensäure und unterschiedliche aromatische Stoffe umwandelt.

Deine Wahl der Bierhefe hat daher auch entscheidenden Anteil am Geschmack und Geruch deines Bieres. Hefe braucht vor allem zu Beginn der Gärung Sauerstoff. Daher solltest du die Würze zu Beginn der Gärung gut durchlüften, um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

foco

Wusstest du, dass Bierhefe bereits in der Antike als Schönheitsmittel galt?

Bierhefe enthält alle wichtigen B-Vitamine, 16 Aminosäuren und zahlreiche Mineralien und Spurenelemente. Bierhefe-Kuren, bei denen Bierhefe in Tabelletenform eingenommen werden, können eine gesunde Ernährung ergänzen. Bierhefe regt außerdem den Stoffwechsel an und hilft, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten.

Sollte ich obergärige oder untergärige Bierhefe verwenden?

Ober- und untergärige Hefen erzeugen nicht nur ein unterschiedliches Geschmacksprofil als Endergebnis, sie haben auch unterschiedliche bevorzugte Gär-Temperaturen.

Unter den obergärige Biersorten befinden sich zum Beispiel Weizenbier, Kölsch, Ale und Stout. International wird sie auch als Alehefe bezeichnet. Diese Hefen gären am besten bei 15 – 24 °C.

Du kannst mit ihr also ideal selber zuhause Bier brauen. Sie wird als obergärig bezeichnet, da sie während des Gärprozesses an der Oberfläche schwimmt. Erst gegen Ende der Vergärung sinkt sie ab.

Biersorten Gär-Temperaturen Beispiele
Obergärige Biersorten ca. 15 – 24 °C Weizenbier, Kölsch, Ale und Stout
Untergärigen Biersorten ca. 10 °C Märzen, Helles, Pils und Lager

Zu den untergärigen Biersorten zählen unter anderem Märzen, Helles, Pils und Lager. International wird sie als Lagerhefe bezeichnet. Sie gären bei ca. 10 °C am besten.

Hier werden also spezielle Lagerräume oder Jahreszeiten benötigt. Daher der Name Märzenbier, da es nur im Frühjahr gebraut werden konnte. Sie benötigt länger zum absinken, daher der Name Lagerbier.

Obergärige Biere sind fruchtiger, aromatischer und vollmundiger als untergärige Biere. Untergärige Biere lassen sich aber länger lagern und durch die geringe Gärtemperatur sind weniger ungewollte andere Mikroorganismen aktiv.

Markus BetzExperte für Spirituosen

Welche Hefe du brauchst, entscheidet der gewünschte Bierstil.

Viele Brauer stellen ihre Rezepte ins Netz – und seriöse Homebrewing-Anbieter bieten dir einen guten Überblick in der Sortimentsbeschreibung.

Was ist der Unterschied zwischen Trockenhefe oder flüssiger Hefe?

Brauhefe kannst du dir in unterschiedlichen Formen kaufen. Diese haben beide ihre spezifischen Vor- und Nachteile, zwischen denen du abwägen solltest.

Trockenhefen sind einfacher in der Handhabung. Du kannst sie länger lagern, sie ist günstiger und das Sortenangebot wird auch zunehmen größer. Vor der Gärung, bzw. vor dem Anstellen mit der Würze, muss sie mit Wasser rehydriert werden.

Flüssighefe ist in Beuteln und Plastik-Röhrchen erhältlich. Entweder hast du einen Beutel mit Nährlösung in dem ein weiterer mit der Hefe schwimmt.

Hier musst du nur noch den inneren Beutel ausdrücken, um die Hefe zu aktivieren. Oder du hast ein Röhrchen mit Nährlösung und eines mit Hefe. Diese musst du dann zusammenführen um die Hefe zu aktivieren.

Allgemein sind Flüssighefen schwerer und nicht so lange lagerfähig und zudem vergleichsweise teuer. Sie müssen immer in den Kühlschrank. Allerdings sind sie geschmacklich besser und es gibt mehr Auswahl.

Bestenfalls kennst du einen arbeitenden Braumeister, der dir wohlgesonnen ist und dir gerne etwas von der frischen Hefe seiner Brauerei abgibt.

Kann ich die Hefe wiederverwenden?

Hefe ist ein Pilz, der sich mit genügend Nahrung vermehren kann. Allerdings nimmt die Qualität mit der Zeit ab. Hefe kannst du durchaus 2 – 3mal wiederverwenden, bevor du dir eine neue besorgst.

Dabei musst du aber sehr sauber und steril arbeiten, damit sich keine ungewollten Bakterien einschleichen können.

Bei obergäriger Bierhefe musst du dazu den Schaum aus dem Gärbottich abschöpfen, bei untergäriger Bierhefe vom Boden des Gärbottichs entnehmen.

Generationen von Frauen schwören auf die Bierhefe als Schönheitsprodukt für glänzende Nägel und Haare und eine schöne Haut. Auch die alten Ägypter wussten bereits um die zahlreichen Vorteile, die der ‚Bierschlamm‘ dem Körper bringen kann. (Bildquelle: pixabay.com / kalasoft)

Du kannst aber auch aus gekauftem ungefilterten Bier mit Hefesatz am Boden Hefe entnehmen. In sterilen Gläsern mit Verschluss kannst du sie im Kühlschrank bis zum nächsten Brauen lagern.

Dabei sollte sie aber nicht gefrieren. Das würde sie in diesem Zustand nicht überleben.

Was kostet Bierhefe?

Hier gibt es ein größeres Preisgefälle zwischen Trocken- und Flüssighefen, aber auch zwischen den unterschiedlichen Hefe-Sorten. Generell kannst du trockene Bierhefe schon ab € 2,00 pro 10 g – Beutel, zzgl. Versand erhalten.

Es können aber auch schon mal über € 8,00 werden. Dies ist dann abhängig von der Sorte. Flüssige Bierhefe ist im Schnitt etwas teurer und ab ca. € 7,00 zzgl. Versand zu haben.

Forme der Brauhefe Preis
Trockene Bierhefe ab 2 € zzgl. Versand
Flüssige Bierhefe ca. 7 € zzgl. Versand

Entscheidung: Welche Arten von Bierhefen gibt es und welche ist die richtige für dich?

rundsätzlich kann man zwischen zwei verschieden Typen von Bierhefen unterscheiden:

  • Obergärige Bierhefe
  • Untergärige Bierhefe

Aufgrund der unterschiedlichen Verwendungszwecke und der eigenen Vorliebe eignet sich eine bestimmte Art von Bierhefe am besten für deine Brauexperimente.

Dadurch ergeben sich unterschiedliche Vorteile und Nachteile in der Anwendung, da für jede Art von Bier eine bestimmte Hefe am besten geeignet ist.

Wir möchten dir deshalb die unterschiedlichen Typen in den folgenden Abschnitten näherbringen und dir dabei helfen herauszufinden, welche Bierhefe die richtige für dich ist.

Was zeichnet eine obergärige Hefe aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Die obergärige Hefe, oder auch Sacharomyces Cerevisiae, ist eine Reinzuchthefe, die speziell für das Brauen von Bier gezüchtet wird. Sie wird als obergärig bezeichnet, da die Hefe nach dem Gärungsprozess durch die große Zelloberfläche auf die Oberfläche treibt.

Die optimale Lagertemperatur des Gärgefäßes liegt zwischen 15 und 25 °C. Aufgrund der warmen Lagerung wird das obergärige Bier auch oft als Sommerbier bezeichnet.

Obergärige Biere sind zum Beispiel das Weißbier, das Ale und das Kölsch. Diese Biersorten gelten als sehr aromatisch und besitzen mehr Aromastoffe als untergärige Biere.

Der typische Geschmack des Weißbieres, der an reife Bananen erinnert, wird durch Isoamylacetat erreicht. Dieser Ester ist ein Nebenprodukt der obergärigen Hefe.

Durch die hohen Temperaturen bei der Lagerung ist die obergärige Hefe jedoch viel anfälliger für Verunreinigungen, wie zum Beispiel Fremdpilze oder Bakterien.

Vorteile
  • Lagerung bei Raumtemperatur
  • Schnelle Vergärung
  • Für die Gärung im Sommer geeignet
Nachteile
  • Anfällig für Verunreinigungen
  • Keine konstante Lagerungstemperatur im Winter

Was zeichnet eine untergärige Hefe aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Die untergärige Hefe, oder auch Sacharomyces Carlsbergensis, ist eine Reinzuchthefe, die speziell für das Brauen von Bier gezüchtet wird.

Sie wird als untergärig bezeichnet, da die Hefe nach dem Gärungsprozess durch die kleine Zelloberfläche auf den Boden treibt.

Die optimale Lagertemperatur des Gärgefäßes liegt zwischen 6 und 9 °C. Aufgrund der kühlen Lagerung wird das untergärige Bier auch oft als Winterbier bezeichnet. Untergärige Biere sind zum Beispiel das Pils, das Märzen und das Lager. Diese Biersorten besitzen nicht so viele Aromastoffe wie obergärige Biere und gelten deshalb als weniger aromatisch.

Durch die niedrigen Temperaturen benötigt die untergärige Hefe eine längere Lagerung als eine obergärige Hefe. Dadurch bilden sich weniger Ester und Nebenprodukte, die für zusätzliche Geschmacksstoffe verantwortlich sind, da die Hefe weniger gestresst wird.

Eine Spontan-Infektion ist aufgrund der kühlen Lagerungstemperatur weniger wahrscheinlich.

Vorteile
  • Verunreinigungsresistent
  • Für die Gärung im Winter geeignet
Nachteile
  • Kühle Lagerung notwendig
  • Langsame Vergärung

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Bierhefen vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Bierhefen entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Bierhefen vergleichen kannst, umfassen:

  • Vergägrad, Alkoholtoleranz
  • Biersorte
  • Räumlichkeiten zum Brauen

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt, um dir die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Vergärgrad, Alkoholtoleranz

Neben Bierhefen kannst du auch Weinhefen und andere Hefen zum Brauen verwenden. Diese haben unterschiedliche Vergärgrade und Alkoholtoleranzen und verändern so den Geschmack und Gehalt deines Bieres.

Bierhefen, die du in Apotheken und Drogeriemärken kaufen kannst, sind zum Brauen ungeeignet. Die Hefe darin ist tot und nicht mehr zur Gärung zu gebrauchen.

Je höher der Vergärgrad deiner Hefe, desto weniger süß wird dein Bier gegen Ende des Gärprozesses sein. Je höher die Alkoholtoleranz deiner Hefe, desto höher kann der Alkoholgehalt deines Bieres werden.

Du kannst auch Hefen die eigentlich zur Wein- Cider- oder Champager-Gärung verwendet werden benutzen, um besondere Geschmäcke und Kohlensäuregehalte zu erzielen.

Oder du nutzt Turbohefen aus der Schapps-Erzeugung, um den Alkoholgehalt deines Bieres zu erhöhen. Diese haben eine besonders hohe Alkoholtoleranz und einen hohen Vergärgrad. Auch hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Beachte, dass die Hefe eine Allergie oder eine Hefe-Intoleranz erregen könnte.

Biersorte

Vor allem in der Wahl zwischen ober- und untergäriger Hefe unterscheiden sich verschiedene Biersorten. Es spielen aber noch viele andere Faktoren mit hinein.

Viele Brauereien haben ihre eigenen Hefestämme, die den besonderen Geschmack ihres Bieres ausmachen.

Nach dem deutschen Reinheitsgebot aus dem jahre 1516 gehört die Bierhefe, neben Gerste, Wasser und Hopfen zu den einzig erlaubten Zutaten beim Brauen eines reinen Bieres. (Bildquelle: pixabay.com / RitaE)

Möchtest du eine bestimmte Sorte von Bier brauen, solltest du dich vorher informieren, welche Hefestämme dafür am besten geeignet sind.

In fertigen Braukits wird die passende Hefe in Trockenform meist gleich mitgeliefert.

Räumlichkeiten zum Brauen

Bierhefen bevorzugen unterschiedliche Temperaturen bei der Gärung. Dies solltest du bei der Wahl deiner Biersorte und deiner Hefe beachten.

Untergärige Bierhefe mag es kalt, wie weiter oben schon erklärt. Solltest du einen großen Kühlschrank zu Hause haben oder im Winter brauen, wo einer deiner Räume zufällig diese Temperatur hat (5 – 10 °C), sollte es aber kein Problem sein.

Ist dies nicht gegeben, solltest du dich für obergärige Bierhefe entscheiden. Sie ist leichter zu handhaben und gärt gerne bei 15 – 24 °C. Du benötigst also keine extra kühlen Räume oder Kühlschränke zum Brauen.

Es ist sehr wichtig, die Lagerungsbedingungen von Bierhefe zu beachten.

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Wussest du, dass Bierhefe auch als Futter für Tiere erhältlich ist?

Bierhefe kann auch als Futter für schwerfuttrige Pferde, Hunde und Katzen verwendet werden. Die Nährstoffe der Bierhefe sind vor allem für Haut, Fell, Mähne/Schweif und bei Pferden für die Hufe interessant.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hefe-dem-biergeheimnis-auf-der-spur-a-1047643.html

[2] http://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/bierhefe/1484

[3] http://www.reinheitsgebot.de/startseite/reinheitsgebot/500-jahre-in-50-sekunden/

[4] http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/930108/

Bilquelle: 123rf.com / Deyan Georgiev

Warum kannst du mir vertrauen?

René lebt an der Mosel und arbeitet dort als Kellermeister. Zudem hilft er gerne bei der Weinernte aus. Durch seine berufliche Erfahrung kann er nicht nur die Geschmäcker von verschiedensten Personen gut einschätzen, sondern hat auch Ahnung von Rebsorten.