Willkommen bei unserem großen Kaffee aus Brasilien Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kaffees aus Brasilien. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kaffee aus Brasilien zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Kaffee aus Brasilien kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Brasilien ist seit über 150 Jahren der weltweit größte Produzent und Exporteur von Kaffee – sie verfügen über einen Anteil von 34% der globalen Kaffeeproduktion.
  • 1727 wurde die erste Coffeapflanze der Sorte Arabica eingepflanzt. Gegenwärtig werden zu 80% wird Arabica Kaffee und zu 20% Robusta Kaffee produziert.
  • Besonders beliebt und ideal für den Anbau sind die Bundesstaaten Rio de Janeiro, Sao Paolo sowie Belo Horizonte. Zusammen bilden diese Gebiete ein Dreieck, das Ciclo do Café genannt wird.

Kaffee aus Brasilien: Favoriten der Redaktion

Espresso von ESCURO

ESCURO bietet Kaffeebohnen an, die sich besonders gut für Espresso sowie espressobasierte Getränke, darunter Cappuccino und Latte Macchiato, eignet. Jeder Schluck dieses Kaffees hinterlässt eine Spur von Kakao- und Rohrzuckernoten.

Der Kaffee stammt aus Sul de Minas, ein Gebiet das besonders bekannt ist für exzellente Kaffeequalität. Für den durchschnittlichen Preis erhälst du hochwertigen Kaffee, den du am besten in einem Kaffeevollautomaten oder in eiern Siebträgermaschine zubereitest.

Martermühle Kaffee Santos entkoffeiniert

Eine Packung des Kaffee Santos enthält handgepflückte, sonnengetrocknete und von Hand sortierte Bohnen, um so die hohe Qualität des Röstkaffee zu garantieren. Die lange Dauer der Röstung sowie die milden Trommelröstverfahren führen dazu, dass sich die vielfältigen Aromen stärker entfalten. Des Weiteren wird der Kaffe säurearm sowie magenschonend.

Martermühle achtet sowohl bei der Verarbeitung der Kaffeebohnen als auch bei der Verpackung auf Nachhaltigkeit. Alufreie Verpackungen schonen sowohl die Umwelt als auch deine Gesundheit. Zum Durchschnittspreis unterstützt du außerdem den Fair Trade.

VOLLMER Kaffee Crema

VOLLMER ist schon seit 80 Jahren im Kaffee-Business tätig – und die Erfahrung schmeckt man. Abgesehen davon, dass VOLLMER eine riesige Auswahl an hochwertigen Kaffee aus den besten Anbauregionen anbietet, ist dieser Kaffee sowohl mit einem Fairtrade- als auch dem Bio-Siegel ausgestattet.

Zum Durchschnittspreis erwirbst du einen säurearmen Kaffee, der durch schonende Trommelröstung, niedrige emperaturen und viel Zeit weiche Aromen entfaltet und keine Spuren von Bitterstoffen hinterlässt. Diesem Kaffee wird ein vollmundiger Geschmack mit weicher Crema zugeschrieben.

C°858 Espresso N°01 Dark Edition

Dieser Kaffee ist ein Arabica-Robusta Blend und gibt durch die extra lange Röstung ein Nuss- und Schokoladenaroma ab. Säuren werden dadurch ebenfalls abgebaut und machen den Kaffee dadurch magenfreundlicher. Dem Espresso wird ein einzigartiger Charakter mit einer raffinierten Komplexität zugesagt.

Der Kaffee entwickelt aufgrund seines Röstgrads eine feste und volle Crema und ist somit die perfekte Basis für Milchgetränke. Die ideale Zubereitung ist im Vollautomaten, im Siebträger und im Espressokocher vorgesehen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kaffee aus Brasilien kaufst

Wie beginnt die Geschichte des Kaffees in Brasilien?

Brasilien gilt seit mehr als 150 Jahren als der größte Kaffeeproduzent sowie -exporteur der Welt. Das größte Land Südamerikas hat einen Anteil von 34% der globalen Kaffeeproduktion. Doch wie wurde Brasilien der größte Kaffeeproduzent, wo doch der Ursprung des Kaffees in Afrika liegt?

Brasilianer konsumieren fast die Hälfte der heimischen Kaffeeproduktion selbst. Raritäten an Kaffee schaffen es nicht mal zum Export sondern werden von den Einheimischen getrunken. ( Bildquelle: unsplash.com / Jayden Sim )

1727 kam der Kaffee im nordbrasilianischen Belém an. Dort wurden die ersten Kaffeebohnen vom portugiesischen Unteroffizier Francisco de Mello Palheta heimlich eingepflanzt. Diesen bekam er der Legende nach von der Gattin des Gouverneurs von Cayenne, der Hauptstadt des benachbarten Französisch Guyanas, wo er auf Wunsches des Gouverneurs von Maranhão und Grand Pará gereist war.

Angeblich habe er sie verführt und somit ihr Vertrauen erschlichen. Als Dank überreichte sie ihm heimlich eine Kaffeepflanze der Sorte Arabica, die er wiederum nach Brasilien schmuggelte.

Brasilien war auserwählt aufgrund des idealen Klimas und der perfekten Anbauhöhen. Es brauchte nicht lange, bis sich der Kaffee schnell im Land verbreitete. Zur damaligen Zeit war die Produktion des Kaffees nur für den einheimischen Markt bestimmt. Vor allem wurde in den Bundesstaaten Bahia, Rio de Janeiro São Paulo, Paraná und Minas Gerais angebaut.

Worin liegt die Besonderheit von Kaffee aus Brasilien?

Insgesamt werden in 17 der 26 Bundesstaaten Brasiliens unterschiedliche Varietäten von Arabica- und Robusta-Kaffee angebaut. Geschmackliche Unterschiede zeigen sich von Region zu Region.

Es wird sehr viel Kaffee mit Durchschnittsqualität produziert, die dann fertig verarbeitet in jedem Supermarkt angeboten werden. Aber auch Raritäten werden angebaut – diese schaffen es jedoch nicht in den Export und werden von den Einheimischen selbst konsumiert.

Kaffee ist nicht gleich Kaffee in Brasilien. Er wird unter den Einheimischen wie folgt kategorisiert.

Kategorie Besonderheit
”Milds” Gewaschene Bohnen mit einheitlichem Reifegrad. Müssen innerhalb von 12 bis 24 Stunden weiterverarbeitet werden.
”Brazil” Ungewaschene, sonnengetrocknete Rohware, dessen Fruchtfleisch in der Sonne trocknet. Dies führt zu einem kräftigen Geschmack und hohen Koffeingehalt
”Other Arabics” Undefinierte Kategorie.

Wo wird Kaffee in Brasilien angebaut?

Mit einer Fläche von 8,5 Millionen km² ist Brasilien das größte Land auf dem Kontinent Südamerika sowie das fünftgrößte Land der Welt. Das Land besitzt um die 300.000 Kaffeefarmen, die eine große von einem bis zu 25.000 Hektar annehmen können. Wo befinden sich nun diese Kaffeeplantagen?

Im Norden Brasiliens befinden sich die Regenwälder des Amazonas und die südliche Landfläche sind geprägt durch Gebirge und Hochebenen. Bedeutende Anbaugebiete befinden sich in der Nähe der Großstädte Rio de Janeiro, Sao Paolo sowie Belo Horizonte. Diese Gebiete bilden ein Dreieck, das Ciclo de Café genannt wird.

Im Zentrum des Landes wird viel in den Savannen angebaut. Ein weiterer Hotspot für den Anbau für Kaffee befindet sich im südbrasilianischen Bundesstaat Paraná. Zusammen produzieren die genannten Regionen 98% des Kaffees aus Brasilien.

Insgesamt werden in 17 der 26 Bundesstaaten Brasiliens unterschiedliche Varietäten von Arabica- und Robusta-Kaffee angebaut.

Wie schmeckt Kaffee aus Brasilien?

Die Kaffeesorten schmecken je nach Anbauregion sehr unterschiedlich. So ist auch die Vielfalt an Geschmack, die brasilianischer Kaffee zu bieten hat, begründet. Durch die diversen Anbaugebiete, in denen ähnliches, aber doch unterschiedliches Klima herrscht, wo die Nährstoffe im Boden anders gestalten sind und einfach die Höhenlagen unterschiedlich sind, besitzt jede dieser Anbauregionen ihren individuellen Kaffee mit individuellem Geschmack.

Zusammengefasst kann man behaupten, dass die Kaffeebohnen, die in den atlantischen Küstenregionen kultiviert werden, besonders auffallend sind für ihr Seewasseraroma. Besonders beliebt ist dieses Aroma in Nordafrika, im Osten Europas sowie im Mittleren Osten.

Arabica aus den Savannen geben ein weiches, mild-würziges Aroma ab und tragen eine Spur von Vanille in sich.

Wieviel kostet Kaffee aus Brasilien?

Kaffee aus Brasilien ist allgegenwärtig und ist in jedem Supermarkt auf die Schnelle zu finden. Kaffee aus Brasilien ist nicht nur weit verbreitet, sondern auch recht günstig zu erstatten.

Der Preis von Kaffee aus Brasilien ist abhängig davon, ob er gemahlen ist oder nicht, in Pads verkauft wird und von der Sorte. Gemahlenen Kaffee abgepackt zu 4×250 Gramm kannst du schon ab 15 Euro erwerben. Gerösteten Kaffeebohnen kannst du auch schon zu diesem Preis kaufen.

Speziellen brasilianischen Kaffee, wie den Grünen Kaffee, findest du sogar zu Preisen ab 13 Euro.

Wo kann ich Kaffee aus Brasilien kaufen?

Der weltgrößte Exporteur von Kaffee wird dich nicht im Stich lassen und dich daher überall und günstig zu dem Genuss des Trunkes kommen lassen. Ganz leicht findest du brasilianischen Kaffee in jedem herkömmlichen Supermarkt oder auch ganz bequem im Internet.

Um dir die Suche zu erleichtern, haben wir dir die Online-Shops aufgelistet, in denen am meisten Kaffee aus Brasilien verkauft wird.

  • roastmarket.de
  • amazon.de
  • ebay.de
  • kaffeefachwerk.de
  • coffeecircle.de

Die auf dieser Seite vorgestellten Kaffees aus Brasilien sind mit einem Link zu mindestens einem der vorgegebenen Onlineshops versehen. Spricht dich ein Produkt an? Dann zögere nicht und komme schnell auf den Geschmack des Kaffees aus Brasilien.

Zu dem Genuss von brasilianischem Kaffee kannst du sehr leicht in jedem Supermarkt deiner Wahl kommen!

Welche geschmackliche Alternative gibt es zum Kaffee aus Brasilien?

Die Arabica-Bohne, die 80% der brasilianischen Kaffeeernte ausmacht, findet ihren Ursprung in Äthiopien. Der äthiopische Arabica Bohne wird eine geschmacklich milde Säure zugeschrieben, die von einer nussigen Note begleitet wird. Je nach Anbauregion kann sie auch süßlich, blumig oder gar zitronig schmecken.

Der Robusta-Kaffee kommt ursprünglich ebenfalls aus Afrika – nämlich Uganda – und wird global am meisten in Vietnam produziert. Robusta-Kaffee ist geschmacklich sehr stark und durch den hohen Koffeingehalt sehr bitter. Geschmacklich wird er als holzig beschrieben. Eine Tasse Robusta verfügt über kein so vielfältiges Aroma wie ein Arabica Kaffee. Daher lässt sich Robusta aus Brasilien viel leichter ersetzen als ein Arabica aus Brasilien.

Arabacia und Robusta machen 98% der Weltproduktion von Kaffeebohnen aus. ( Bildquelle: unsplash.com/ Mark Dayne )

Entscheidung: Welche Arten von Kaffee gibt es in Brasilien und welche ist die richtige für dich?

Die Produktion der Arabica-Bohne sowie der Robusta-Bohne ergeben insgesamt 98% der globalen Kaffeeproduktion. Worin die Bedeutung und die Unterschiede der genannten Kaffeebohnen liegen, sollen dir im folgenden dargestellt werden.

Des Weiteren möchten dir bei deiner Entscheidung insofern helfen, dass auch du weißt, welche Vor- und Nachteile jede Bohne mit sich bringt.

Was zeichnet die Arabica Bohne aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Die Arabica Bohne gilt nicht nur als die global am meisten geerntete Bohne sondern trägt auch wirtschaftlich die größte Bedeutung.

Arabica wird auch als die edelste Bohne betitelt. Fast alle Spitzenkaffees setzen sich aus reinem Arabica-Kaffee zusammen, doch nur 5% der produzierten Bohnen gelten qualitativ hochwertig. Das heißt, dass der Schriftzug ,,100%-Arabica”, wie gerne auf Kaffeepackungen steht, nicht wirklich etwas über die Qualität aussagt.

Arabica Kaffee wird häufig im Hochland angebaut. Im Idealfall besteht ein Höhenmaß von über 1.000 Metern, das die meisten Anbaugebiete in Brasilien anbieten. Des weiteren fördert das tropische, feucht-milde brasilianische Klima das Heranwachsen der perfekten Arabica-Kirsche. Die Temperaturen schwanken dabei zwischen 15-28 Grad – optimale Bedingungen für den Anbau von Arabica.

Die Arabica-Bohne braucht  sehr viel Zeit zum wachsen. Sie reifen gewöhnlich erst nach 9 bis 11 Monaten. 80% der Gesamternte von Kaffee in Brasilien macht die Arabica Bohne aus. Minais Gerais gehört zu der Region, die die meisten Arabica-Kaffees anbaut.

Seinen Ursprung hat die Arabica-Bohne in Äthiopien.

Vorteile
  • Geschmacklich nuancierter als Robusta
  • Weniger bitter
  • Magenverträglicher als Robusta
Nachteile
  • Langer Reifungsprozess
  • Geringer Koffeeingehalt

Was zeichnet die Robusta Bohne aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Die globale Kaffeeernte besteht  zu 40% aus Robusta-Kaffeebohnen und gilt dadurch nach der Arabica-Bohne als die zweitwichtigste Sorte. Sie ist sehr kälteempfindlich und wird daher idealerweise in Südostasien und Westafrika angebaut. Unter diesen klimatischen Bedingungen sowie dem Anbau im Flachland mit unter 700 Höhenmeter fühlt sich die Robusta-Bohne sehr wohl.

Die Früchte eines Robusta-Strauches brauchen ca. 6 Monate zum reifen. Dadurch werden Öfteren Ernten unterm Jahr als wie bei einer Arabica-Pflanze möglich.

Robusta wird in hauptsächlich im Südosten Brasiliens angebaut. An dem flachen Küstenland des brasilianischen Staates Espírito Santo wird zu 80% Robusta angebaut. In diesem Gebiet herrscht tropisches Wetter mit trockenen Wintern und regnerischen Sommerzeiten – ideale Bedingungen für das Heranwachsen der perfekten Robusta-Bohne.

Vorteile
  • Kürzere Reifezeiten (6 Monate)
  • Robust – Auch bei schwankenden Anbaubedingungen qualitativ gleichwertig
  • Säurearm
Nachteile
  • Geringere aromatische Vielfalt
  • Bitterer Geschmack

Seit 2015 ist Vietnam der weltweit größte Produzent und Absetzer dieser Kaffeesorte.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kaffee aus Brasilien vergleichen und bewerten

Geschmack und Aroma

Der klassische Kaffee aus Brasilien schmeckt sehr schokoladig sowie nussig. Je nach Anbaugebiet kann man sich auf der Skala von Milchschokolade und Haselnuss bis hin zu Zartbitterschokolade und Paranuss bewegen. Je besser die Qualität der Bohne ist, desto fruchtiger wird der Kaffee neben dem nussigen Geschmack.

Die Arabica Bohne gelten als süßliche Bohnen mit weichem Geschmack, die Noten von Früchten und Beeren in sich tragen können. Sie sind nicht so bitter wie ein Robusta-Kaffee und sind freundlich zum Magen.

Robusta Kaffee schmeckt erdig bis holzig. Der Robusta Kaffee ist bitterer sowie weniger aromatisch als Arabica und wird daher für Espresso Kaffee verwendet. Robusta Kaffees findet man oft in Robust-Arabica Kaffeemischungen (z.B. im Verhältnis 20:80). So erzielt man ein intensivieren Aroma durch die Beifügung von Arabica und einen höheren Koffeingehalt durch den Robusta-Kaffee.

Region

Durch die unterschiedlichen Anbaugebiete in Brasilien kommt es zu unterschiedlichen Geschmäckern und Aromen der Kaffeebohnen. Dies ist dadurch gegeben, dass sich diese Anbauregionen auf unterschiedlicher Höhenlage sind oder Wetterschwankungen herrschen können.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die in den atlantischen Küstenregionen angebauten Kaffees besonders bekannt sind für ihr Seewasseraroma. Diese Sorte wird besonders gerne in Nordafrika, im Osten Europas sowie im Mittleren Osten getrunken. Arabica-Bohnen, die aus den Savannen (Süd-Ost-Brasilien) geben ein weiches, mild-würziges Aroma ab und werden begleitet von Vanillespuren.

Koffeingehalt

Sortenreine Arabica Kaffees haben einen Koffeingehalt von 0,8%-1,4% während Robusta Bohnen einen Koffeingehalt von 1,7% – 4% vorweisen. Letztere ist deutlich koffeinhaltiger als ein Arabica Kaffee, wird aber leider selten als reiner Robusta Kaffee angeboten. Meist findet man Robusta Kaffee in einem Blend mit Arabica.

Konkreter gesagt nimmst du mit einer 150ml Tasse Arabica Kaffee ca- 60-100mg Koffein auf. Da man gewöhnlich Robusta nicht pur aufnehmen, ist es schwer zu sagen, wieviel Koffein du konsumierst, wenn du einen solchen trinkst. Aufgrund seines starken Koffeeingehalts wird Robusta oft für Espressos verwendet. Eine kleine Tasse (35ml) Espresso hat um die 25-30mg Koffein.

Faktoren die den Koffeingehalt deiner Tasse Kaffee beeinflussen sind unter anderem folgende:

  • Tassengröße (die Menge an Kaffee)
  • Die gewählte Kaffeebohne
  • Je heißer dein Wasser ist, umso mehr Koffein befindet sich in deiner Tasse Kaffee
  • Koffein wird stärker freigesetzt je dunkler die Röstung ist
  • Längere Extraktionszeit führt zu mehr Koffein

Fairtrade

Fairtrade fördert den fairen Handel von unterschiedlichen Produkten, darunter auch den von Kaffee. Damit soll der Schutz von Bauern erreicht werden, da diese oft von großen Kaffeekonzernen ausgebeutet werden oder durch diese um ihre Existenz bangen zu müssen. Des weiteren soll ihnen auch ein gerechter Lohn beigemessen werden.

Brasilianischer Kaffee ist oft mit einem Fairtrade-Siegel versehen. So kannst du beim Kauf dich selber vergewissern, dass dein Konsum einem guten Zweck dient.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kaffee aus Kolumbien

Worin liegt die Bedeutung des Kaffees für die brasilianische Wirtschaftslage?

Weltweit gibt es 15 Milliarden eingepflanzte Coffeasträuche; allein vier Milliarden davon befinden sich in Brasilien. 75% der Kaffeeplantagen werden von Kleinbauern betrieben, die mit den Erträgen kaum ihre Grundbedürfnisse befriedigen können. Auf den 220.000 Großplantagen, auch ”Fazendas” genannt, werden etwa 3,5 Mio. Menschen beschäftigt.

Das Eisenbahnnetz Brasiliens besteht seit dem 19. Jahrhundert und galt als die Basis des Transports des geernteten Kaffees zu den Häfen. Schon 1830 hatte Brasilien einen Anteil von 25% an der globalen Kaffeeproduktion. Ende des 19. Jahrhunderts stieg der Anteil auf 75%. Brasilien ist daher schon seit über 150 Jahren der größte Kaffeeproduzent der Welt und war damals abhängig vom Exportgut Kaffee.

Heutzutage gibt es andere Rohstoffe, wie zum Beispiel Soja, die Brasiliens Wirtschaft deutlich stärken. Der Kaffeesektor macht nur mehr 10% des BIPs Brasiliens aus. Exportiert wird dennoch noch 20%.

Wie steht es um den weltweiten Konsum von Kaffee aus Brasilien?

Brasilien ist nicht nur der weltweit größte Produzent und Exporteur von Kaffee, sondern auch global auch der zweitgrößte Kaffeekonsument. Sie konsumieren fast die Hälfte ihrer Kaffeeproduktion selber.

Das Trinken von Kaffee ist in Brasilien Gang und Gebe. Besonders bekannt ist der ”Cafezinho” – ein starker schwarzer Kaffee der in kleinen Tässchen brühend heiß getrunken wird – ähnlich wie ein italienischer Espresso.

Hauptabnehmer von brasilianischem Kaffee sind unter anderem auch Deutschland, USA, Italien, Belgien, Frankreich, Japan, Slowenien, Spanien.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://thecoffeeguide.de/kaffee/samba-und-kaffee-in-brasilien/

[2] https://www.coffeecircle.at/de/b/kaffee-anbaugebiete

[3] https://www.coffeecircle.at/de/e/brasilien

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Arabica-Kaffee

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Robusta-Kaffee

[6] http://www.brasilienportal.ch/wissen/brasilien-report/kurz-reportagen/die-geschichte-des-brasilianischen-kaffees/

[7] https://www.roastmarket.de/kaffee/brasilien.html?gclid=EAIaIQobChMI3oaUw6_Q5AIVyp13Ch1lxQNcEAAYASAAEgIPw_D_BwE

Bildquelle: 123rf.com / 32283963 (M)

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