Willkommen bei unserem großen Kaffee aus Ecuador Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kaffees aus Ecuador. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kaffee aus Ecuador zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Kaffee aus Ecuador kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kaffeesektor gilt als ein junger Wirtschaftssektor in Ecuador. Die erste Coffeapflanze wurde 1860 in Manabí eingepflanzt – diese verbreiteten sich sehr bald sehr schnell im ganzen Land.
  • Ein Grund für den rasanten Kaffeeanbau in Ecuador war jener, das viele Bauern eine Alternative finden mussten, nachdem in den 20ern die Mehrheit der Kakaopflanzen erkrankt waren.
  • Seit 1905 exportiert Ecuador Kaffee nach Europa. Weitere Hauptabnehmer sind die USA und Japan.

Kaffee aus Ecuador: Favoriten der Redaktion

Der beste sortenreine Kaffee Ecuador

Dieser Kaffee ist ein 100% sortenreiner Röstkaffee ohne Zusatzstoffe aus Ecuador und wird als ganze Bohnen verkauft. Er besteht zu 100% aus Arabica Kaffee und ist geeignet für Kaffee-Vollautomaten – er kann aber auch mit jeder anderen Mühle gemahlen werden.

Der Geschmack lässt sich als besonders mild und dezent beschreiben. Durch die schonende Langezeitröstung von 18 bis 25 Minuten ergibt sich die ideale Aromaentfaltung – und -entwicklung. Dieser Kaffee wird besonders gerne für Eiskaffee verwendet.

Der beste Kaffee Ecuador mit Schokonote

Zum Durchschnittspreis erwirbst du 1kg an gerösteten Kaffeebohnen sowie an unendlicher Geschmacksbereicherung. Dieser Kaffee wird besonders aufgrund seines vollmundigen Körpers, der eine feine Schoko-Note in sich birgt, geschätzt. Milde Säure und einzelne Fruchttöne machen diesen Kaffee zu dem aus, was er ist.

Der Spitzenkaffee wird auf einer Höhe von 1.500m in Vilcabamba angebaut – einem Dorf, das man auch ,,das heilige Tal” nennt. Die reifen Kaffeekirschen werden mit der Hand gepflückt, vom Fruchtfleisch, in Bergflüssen gewaschen und sonnengetrocknet.

Der beste milde Kaffee Ecuador

Dieser Kaffee kommt aus dem Süden Ecuadors – aus der Region Puyang, die bekannt ist für seinen qualitativ hochwertigen Kaffee. In 900m-1500m höhe wird hier Kaffee am Fuß der Gebirgsketten der Anden angebaut.

Der Kaffee aus Puyango wird als mild und ein wenig säuerlich beschrieben. Zum Durchschnittspreis kannst du die Kraft und die aromatische Vielfalt dieses Kaffees selber schmecken. Und auch den Kaffeebauern tust du beim Erwerb Gutes, denn dieser Kaffee ist sowohl Fairtrade als auch ein Bioprodukt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kaffee aus Ecuador kaufst

Worin liegt die Besonderheit von Kaffee aus Ecuador?

Ecuador zählt im Hinblick auf seine Geographie, Topographie sowie sein Klima als eines der vielfältigsten Länder der Welt. In diesem Beitrag möchten wir dir die Sierra, also das Hochland Ecuadors näher bringen, da hauptsächlich hier der Kaffeeanbau stattfindet.

Die nahe Lage Ecuadors am Äquator sorgt für die idealen Anbaubedingungen von Kaffee – Höhenmeter von über 1.000m und tropisches Klima ( Bildquelle: unsplash.com / Austin Wade )

Die Sierra ist die andine Region Ecuadors und verfügt über eine Fläche von 80.000km2. Das Hochtal befindet sich auf einer Höhenlage von 1.800-2.300m. Die Nähe zum Äquator sorgt für eine relativ abwechslungsreiches Wetter. In der Sierra gibt es besonders starke Schwankungen in den Temperaturen zwischen kalten Morgenaufgängen und heißen Nachmittagen.

Im Zusammenspiel sind dies ideale Anbaubedingungen für schmackhafte Kaffeebohnen. Kaffee wird in Ecuador seit Mitte des 19. Jahrhunderts angebaut und ist somit ein junger Wirtschaftssektor des Landes. Angebaut werden sowohl Arabica-Kaffee als auch Robusta-Kaffee.

Hauptsächlich wird Arabica in den Anden kultiviert, der kleine Anteil an Robusta wird Nahe der Küste angebaut.

Ecuador hat seit 2010 einen Anteil von 0,4% an der Weltproduktion von Kaffee. Somit gehört es zu den Ländern, das am wenigsten produziert, obwohl es über die idealen Anbaubedingungen verfügt. Grund dafür sind die fehlenden finanziellen Mitteln des Staates.

Wie schmeckt Kaffee aus Ecuador?

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der Kaffee aus Ecuador mindestens so viel Abwechslung bietet wie das Land selbst. Die Kaffeebohne ist nicht so stark ausgeprägt und bietet eine milde Säure.

Unterschiede im Geschmack sind abhängig von der Zeit, in der die Bohnen geerntet werden. Die Haupternte in Ecuador liegt zwischen Juli bis Oktober. Über die Kaffeebohnen der ersten Ernte sagt man, dass sie sehr aromatisch ist und einen leicht bitteren Ton mit sich trägt.

Die nächste Ernte zeichnet sich durch ein intensives Aroma und holzigem Beigeschmack aus.

Sehr beliebt sind die Arabica-Sorten, die in Vilacabamba, dem ,,heiligen Tal” kultiviert werden. Diese gelten als vollmundige Kaffeebohnen mit leckeren Schokoladen Noten.

Wo wird Kaffee in Ecuador angebaut?

An der Küste und im Amazonastiefland findet man vorwiegend Kakaoplantagen. Der hochwertige Kaffee Ecuadors wird in den Andenhochländern angebaut. Dort wachsen teilweise Hochlandkaffee-Arabica-Bohnen auf den weltweit höchst gelegen Kaffeeplatangen, nämlich bis zu 6.000m Meter.

Die Anden erweisen sich als ein Ideales Fleckchen Erde für den Kaffeeanbau. Das Hochland befindet sich auf 1800m-3200m Höhe mit durchschnittlichen Temperaturen von 18 Grad Celsius.

Besonders wichtig für den Kaffeeanbau ist die Region Vilcabamba, das ,,Tal der Hundertjährigen/ heilige Tal”. Sie befindet sich im Süden Ecuadors. Benannt wurde es deshalb so, weil das Dorf bekannt ist für die Langlebigkeit der Bewohner. Diese werden zum großen Teil über 100 Jahre alt – etwas, was Leute dem Wasser der Flüsse Vilcabamba bzw. den Temperaturen von 18-23 Grad Celsius zuschreiben.

Die ideale Temperaturen sowie die optimale Anbauhöhe von 1.500m ermöglichen das Ernten von Hochland-Arabica mit überzeugender Qualität, der zu mehr Nachfrage als Angebot führt.

Wieviel kostet Kaffee aus Ecuador?

Kaffee aus Ecuador ist leider nicht allgegenwärtig und dementsprechend nicht überall leicht zu kaufen. Das hat seinen Preis; einen, für den die tiefer in die Geldtasche greifen werden musst.

Ecuador hat seit 2010 einen Anteil von 0,4% an der Weltproduktion von Kaffeebohnen. Die Nachfrage nach ecuadorianischen Kaffee ist groß – dies spürt man auch am Preis. (Bildquelle: unsplash.com / Mike Kenneally)

Obwohl das Land nicht viel Kaffee produziert, steht es einer großen Nachfrage gegenüber. Besonders beliebt ist der Hochland-Arabica. Einen Kilo davon kann man schon ab 30 Euro kaufen.

Wo kann ich Kaffee aus Ecuador kaufen?

Wie vorhin schon besprochen, ist Kaffee aus Ecuador nicht leicht zu finden. Außer du bestellst ihn über Online-Shops oder lässt dich in einem Kaffeefachgeschäft beraten.

Unseren Recherchen nach sind vor allem diese Online-Shops besonders beliebt um Kaffee aus Ecuador zu kaufen:

  • amazon.de
  • roastmarket.de
  • bunaa.de
  • ebay.de
  • kaffeekultur.de

Die auf dieser Seite vorgestellten Kaffees aus Ecuador sind mit einem Link zu mindestens einem der aufgelisteten Onlineshops verlinkt. Wenn dich ein Produkt anspricht – greif zu!

Welche geschmackliche Alternative gibt es zum Kaffee aus Ecuador?

In den Anden des Landes werden auf den höchsten Gebirgen Arabica-Bohnen kultiviert, da diese dort die idealen Anbaubedingungen finden. Die Küstenregion Ecuadors ist optimal für den Anbau von Robusta-Bohnen – doch beide dieser Kaffeesorten finden ihren Ursprung in einem anderen Kontinent, nämlich Afrika.

Der Arabica Kaffee kommt ursprünglich aus Äthiopien. Der Arabica Bohne aus Äthiopien wird wie der aus Ecuador ein mild-säuerlicher Geschmack zugeschrieben. Begleitet wird dieser von einer Nuss-Note. Je nach Anbaugebiet kann die Bohne einen süßlichen, floralen und zitronigen Ton entfalten.

Zwar kommt die Robusta-Bohne eigentlich aus Uganda, wird aber am häufigsten in Vietnam kultiviert und exportiert. Eine Tasse Robusta beinhaltet nicht mal annähernd soviel an Aromen wie ein Arabica Kaffee, ist aber um das doppelte koffeinhaltiger.

Dem Robusta Kaffee aus Vietnam wird ähnlich wie dem aus Ecuador ein starker Geschmack zugesagt. Er ist ideal für Espresso und Epresso-basierte Getränke.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kaffee aus Ecuador vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Kaffee aus Ecuador vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Kaffee aus Ecuador für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Geschmack und Aroma
  • Koffeingehalt
  • Herkunft
  • Fair Trade

Geschmack und Aroma

Die milde Säure sowie der starke Körper des Kaffees aus Ecuador macht ihn zu der Besonderheit, der er ist. Geschmackliche Unterschiede ergeben sich durch die Erntezeiten. Die erste Ernte, die meistens im Juni stattfindet, gilt als sehr aromatisch. Des Weiteren soll der Kaffee der ersten Ernte über eine angenehm-bittere Note verfügen.

Die zweite Ernte, die sich in den Herbstanfängen ereignet, zeichnet sich durch ein intensiveres Aroma aus, das von holzigen Noten der Kaffeebohnen begleitet wird.

Ecuadorianer selbst bevorzugen löslichen Kaffee aufgrund ihres starken Geschmacks.

Koffeingehalt

Für die einen ein No-Go, für andere ein Muss – Koffein. Je nach Kaffeesorte und Menge variiert der Koffeingehalt deiner Tasse Kaffee.

Arabica Kaffees weisen einen Koffeingehalt von 0,8%-1,4% auf. Robusta Kaffees sind um das doppelte koffeinreicher, nämlich mit 1,7%-4%. Robusta Kaffee findet man selten sortenrein zu kaufen. Er wird oft als Blend mit Arabica Kaffee im gewöhnlichen Verhältnis von 80:20 (Arabica:Robusta) verkauft.

Um dir den Koffeingehalt besser verdeutlichen zu können, findest du unten die gängigsten Kaffeegetränke und ihren Koffeingehalt.

Kaffee Koffeingehalt
150ml Arabica 60-100mg Koffein
35 ml Espresso (Robusta) 25-30mg Koffein

Andere Faktoren, die den Koffeingehalt deiner Tasse Kaffee beeinflussen, sind folgende:

  • Heißeres Wasser führt zu mehr Koffein in deiner Tasse
  • Koffein wird stärker freigesetzt je dunkler die Röstung ist
  • Längere Extraktionszeit führt zu mehr Koffein

Herkunft

Ecuador zählt zu den wenigen Ländern Südamerikas, das sowohl Arabica als auch Robusta kultiviert. Dies liegt wohl an den abwechslungsreichen Höhenlagen, die das Land zu bieten hat.

Während Arabicas an den Hängen der Anden in Höhen ab 1.000m angebaut werden, sind die idealen Anbaubedingungen für Robusta-Sträucher in den tiefer gelegenen Gebieten nahe der Küste gegeben.

Besonders berühmt ist der Kaffee aus Vilcabamba. Dieser zählt als ein qualitativ hochwertiger Arabica-Kaffee. Dort wachsen Kaffeekirschen auf einer Höhe von 1.500m und einem tropischen Klima an. Dem Kaffee aus Vilcabamba wird ein besonders schokoladiger Geschmack beigeschrieben.

Fairtrade

Beim Kauf von Produkten, die mit einem Fairtrade Siegel versehen sind, förderst du nicht nur den fairen Handel von unterschiedlichen Produkten, sondern auch den Schutz Kleinbauern, die zumeist von größeren Konzernen zu unangemessenen Entlohnungen ausgebeutet sind.

Somit hilfst du auch dabei, dass sie nicht um ihre Existenz bangen müssen und mit ihrer Produktion fortfahren können.

Zwar scheint Kaffee aus Ecuador eine Rarität in Europa zu sein – aber die meisten importierten Kaffees aus Ecuador sind mit einem Fairtrade Siegel versehen. So freut es nicht nur deinen Gaumen bei einem Schluck ecuadorianischen Kaffees, sondern auch dein Gewissen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kaffee aus dem Ecuador

Wo liegt Ecuador?

Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas und befindet sich zwischen Kolumbien und Peru und grenzt an dem Pazifischen Ozean. Die Hauptstadt Ecuadors ist Sierra.

Ecuador ist nach der Äquatorlinie benannt, die sich durch den Norden des Landes erstreckt. (Bildquelle: 123rf.com / 90124345)

Ecuador lässt sich topografisch in 3 Regionen unterteilen: Costa (Küste), Sierra (Hochland) und Oriente (Osten). Costa wird die Küstenregion am Pazifik sowie im Westen Ecuadors genannt, die eine Fläche von 80.000km2 einnimmt – das ist ein Drittel der Staatsfläche.

Sierra ist das zentrale Hochland der Anden und erstreckt sich auf einer Fläche von 44.000km2. Oriente ist das Regenwaldgebiet im östlichen Teil des Landes und nimmt mit stolzen 120.000km2 fast die Hälfte von Ecuador ein.

Was sind andere Exportgüter Ecuadors?

Über Jahrhunderte hinweg hat sich die Bedeutsamkeit unterschiedlicher Güter im Hinblick auf den Export aus Ecuador immer wieder geändert. Um dir dies vor Augen führen zu können, haben wir dir eine Liste angefertigt. Darin ist enthalten, zu welchem Zeitraum welches Gut am wichtigsten für den Export war.

Zeitraum Wichtigstes Exportgut
Bis 1860 Chinarinde und Strohüte/Panamahüe
Bis 1930 Kakao
Bis 2000 Banane
Seit 2000 Erdöl

Ecuador ist nach Venzuela und Mexiko der fünftgrößte lateinamerikanische Exporteur von Erdöl. Mit einem Anteil von 60% am Gesamtexport Ecuadors ist gegenwärtig das Erdöl das wirtschaftlich bedeutsamste Exportgut des Landes.

Aber auch Shrimps, Bananen, Blumen, Kakao und Kaffee bleiben wichtige Bestandteile des ecuadorianischen Exports sowie für dessen Wirtschaft.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.kaffeezentrale.de/ecuador

[2] http://www.coffeepolitan.de/kaffee-aus-ecuador.html

[3] https://www.kaffeeroesterei-kirmse.de/koffeingehalt-von-kaffee

[4] https://de.happycoffee.org/blogs/anbaugebiete/ecuador-villacabamba

Bildquelle: 123rf.com / 71185543

Warum kannst du mir vertrauen?

FOODLUX.de Redaktion
Avatar
Die Redaktion von FOODLUX.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte rund um das Thema Lebensmittel.