Kokosnuss

Willkommen bei unserem großen Kokosfett Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kokosfette. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Kokosfett zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Kokosfett kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kokosfett eignet sich auf Grund der überwiegend gesundheitsfördernden nachgesagten Wirkung auf den Körper, des niedrigen Schmelzpunktes und der hohen Hitzebeständigkeit ideal zum Kochen, Braten und Backen
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen raffinierten und nativ & kaltgepressten Kokosöl, wobei letzteres eine höhere Qualität besitzt und mehr naturbelassen ist
  • Allgemein handelt es sich bei Kokosfett und Kokosöl um das gleiche Produkt. Einige Hersteller nutzen jedoch diese beiden Begriffe um ihre Produkte hinsichtlich der Herstellung zu differenzieren

Kokosfett Test: Favoriten der Redaktion

Das beste native Kokosöl

Das Bio Kokosöl von CocoNativo ist ein Premiumprodukt. Es ist ein natives Kokosöl aus 1. Kaltpressung mit einem zertifiziertem Bio-Siegel. Es besitzt ein leichtes Kokosaroma und ist sehr hitzebeständig. Deswegen eignet es sich zum Kochen, Braten, Backen und Dünsten.

Darüber hinaus kann es aber auch auf die Haut und auf die Haare aufgetragen werden. Das Öl eignet sich auch als natürliche Energiequelle für unsere Haustiere. Kein Wunder, dass dieses Kokosöl mit seinem Geschmack und der vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten so beliebt bei den Kunden ist.

Das beste unbehandelte Öl

Das Kokosöl von Naturacereal ist ein unbehandeltes Öl mit höchster Qualität. Es ist aus nachhaltigen ökologischen Anbau bei dem die Kleinbauern fair bezahlt werden. Somit besitzt auch dieses Öl ein Bio-Siegel.

Das Kokosöl eignet sich zum Kochen, Braten und Backen. Laut Hersteller ist es ideal für das scharfe Anbraten bei asiatischen Gerichten und durch den hohen Gehalt an Laurinsäure macht es Ihre Haut geschmeidig und Ihre Haare duftig glänzend.

Das beste raffinierte Kokosöl

Das Kokosfett vom Paleoveganshop ist raffiniert und desodoriert. Es ist ein  hochwertiges Fett zu einem niedrigen Preis und wird in einem praktischen Eimer geliefert.

Auf Grund des geringen Schmelzpunktes eignet es sich zum Kochen, Backen, Braten und Frittieren. Darüber hinaus ist es geschmacks- und geruchsneutral. Hervorzuheben ist hier das gute Preis-Leistungsverhältnis.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kokosfett kaufst

Was ist Kokosfett?

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein weißliches Pflanzenfett, das aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen wird. Die Besonderheit von Kokosfett ist der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren.

Kokosfett

Je nach Umgebungstemperatur kann Kokosfett fest oder flüssig sein. (Bildquelle: gettyimages.de / bhofack2)

Die hauptsächlichen Bestandteile von Kokosöl sind Triglyceriden. Diese wiederum besitzen:

  • gesättigte Fettsäuren: Laurinsäure, Palmitinsäure und Stearinsäure
  • ungesättigte Ölsäuren
  • Mineralstoffe (Kalzium, Eisen, Kupfer und Kalium)
  • Aminosäuren
  • Vitamin E
  • Lactone

100 g Kokosfett enthalten

Inhaltsstoff Menge
Kilokalorien 863
Kilojoule 3.607
Fett 100 g
Davon gesättigte Fettsäuren 86,5 g
– einfach ungesättigte Fettsäuren 5,8 g
– mehrfach ungesättigte Fettsäuren 1,8 g
Vitamin E 0,09 mg
Vitamin K 0,5 μg
Eisen 0,04 mg

Allgemein entscheidet der Aggregatzustand von Kokosfett, ob es als Kokosfett (fest) oder Kokosöl (flüssig) bezeichnet wird. Einige Unternehmen nutzen jedoch diese beiden Begriffe, um ihre Produkte bezüglich der Herstellungsweise und der Qualität zu differenzieren.

So wird von diesen Herstellern das mit Hitze industriell hergestellte Produkt als “Kokosfett” und das physikalisch hergestellte Produkt dagegen als “Kokosöl” gekennzeichnet.

Für was eignet sich Kokosfett?

Kokosfett eignet sich auf Grund des geringen Schmelzpunktes (ca. 23-26°C) und des hohen Rauchpunktes (ca. 194°C) hervorragend zum Kochen, Braten und Backen. Unverarbeitetes Kokosfett kann sogar direkt als Streichfett verwendet werden.

Kokosfett besitzt die besondere Eigenschaft beim Schmelzen eine große Menge an Schmelzenergie aufzunehmen, deswegen können wir beim Essen einen deutlichen Kühleffekt auf der Zunge wahrnehmen.

Darüber hinaus entpuppt sich Kokosfett aus sportlicher Sicht als ein richtiger Mehrkämpfer. Denn Kokosöl kann in den verschiedensten Bereichen verwendet werden. Mehr dazu findest du im Kapitel “Trivia: Wissenswerte Fakten rund um Kokosfett”.

Ist Kokosfett gesund oder ungesund?

Ob Kokosfett gesund oder ungesund ist kann nicht eindeutig beantwortet werden, denn es gibt keine Studien die weder das Eine noch das Andere belegen.

Dementsprechend werden dem oft als “Superfood” bezeichnete Kokosfett die gesundheitsfördernden und gesundheitsschädlichen Wirkungen nur nachgesagt.

Die nachgesagten gesundheitsfördernden Wirkungen von Kokosfett:

Vorteile
  • Enthält Mineralstoffe und Vitamin E
  • Soll zu einer längeren Belastbarkeit und besseren Leistung führen
  • Leicht verdaulich, da es mittelkettige Fettsäuren enthält
  • Positiver Einfluss auf den Stoffwechsel, da die bei der Aufteilung der mittelkettigen Fettsäuren gebildeten Ketonkörper dem Körper ein Gefühl von Sättigung signalisieren
  • Positiver Einfluss bei Alzheimer, da Ketone die Energieversorgung im Gehirn verbessern
  • Die mittelkettigen Fettsäuren können schnell in die Blutbahn aufgenommen und in Energie umgewandelt werden
  • Hilft bei Erkältung und Halsschmerzen auf Grund der antimikrobielle Wirkung von Laurinsäure
  • Schütz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da der HDL-Cholesterin Gehalt steigt
  • Kann auch leistungssteigernd sein, wenn die beim Sport belasteten Muskelgruppen vorher mit Kokosöl eingerieben werden

Die nachgesagten gesundheitsschädlichen Wirkungen von Kokosfett:

Nachteile
  • Erhöht das Risiko für Herzkrankheiten, da Kokosfett aus über 80% gesättigten Fetten besteht, die den LDL-Cholesterin Gehalt ansteigen lassen
  • Kokosfett soll bei der Auftragung auf die Haut das Hautbild verschlechtern
  • Schlecht für die Umwelt auf Grund der langen Transportwege

Auch wenn die nachgesagten gesundheitsfördernden Wirkungen überwiegen, sollte jedem bewusst sein, dass die entsprechenden Belege hierfür nicht vorliegen.

Was kostet Kokosöl?

Je nachdem, ob du dich für ein raffiniertes, oder ein höherwertigeres natives, bzw. kaltgepresstes Kokosöl entscheidest, variieren die Preise etwas.

Grundsätzlich ist Kokosöl jedoch für kleines Geld zu erstehen.

Typ Preis
Raffiniertes Kokosöl 0,66€ – 1,50€ pro 100g/ml
Natives und kaltgepresstes Kokosöl 1,05€ – 3,33€ pro 100g/ml

Wo kann ich Kokosöl kaufen?

Kokosfett gibt es sowohl in Supermärkten, Discountern, Drogerien als auch in vielen Online-Shops zu kaufen.

Du kannst natürlich auch Kokosöl selber herstellen.

Möchtest du lieber ein höherwertigeres Kokosöl kaufen, haben wir für dich einige Supermärkte, Discounter, Drogerien und auch Onlineshops herausgesucht, in denen du Kokosfett erwerben kannst.

Supermärkte/Discounter:

  • real
  • Marktkauf
  • Edeka
  • Kaufland
  • Rewe
  • Lidl

Drogerien:

  • dm
  • Rossmann
  • Müller

Die größte Auswahl an unterschiedlichen Herstellern findest du online. In diesen Onlineshops kannst du Kokosfett kaufen:

Onlineshops:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • rossmann.de
  • dm.de
  • mueller.de
  • real.de
  • rewe.de
  • edeka24.de
  • drgeorg.com
  • rapunzel.de

Welche Alternativen gibt es zu Kokosöl?

Es gibt viele verschiedene pflanzliche und tierische Fette die anstatt des Kokosfett verwendet werden können. Dieses können Margarine, Butter, aber auch klassische Pflanzenfette sein oder andere Exoten, wie das Kokosfett selbst ist.

Die Fette eignen sich für verschiedene Einsatzmöglichkeit auf Grund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften.

Arganöl

Auch dem Arganöl werden einige positive Eigenschaften nachgesagt. Das Öl ist zum Verzehr geeignet und kann Anwendung auf Haut und Haar finden.

Aufgrund der vielseitigen Anwendbarkeit sind die Anwendungsgebiete des Arganöls nicht begrenzt. Gewonnen wird das Öl aus den Kernen des Arganbaum, welcher nur noch im Südwesten Marokkos wächst.

Der Herstellungsprozess ist extrem aufwendig und  führt zu einem sehr hohen Preis.

13/07/19

Avocadoöl

Das Avocadoöl wird aus der Frucht des Avocadobaum gewonnen. Dieses Fruchtfleischöl wird nicht nur zum Kochen verwendet, es kommt sogar in der Kosmetik- und Pharmaindustrie zum Einsatz.

Je nach Avocadosorte, Herkunft und dem Herstellungsverfahren enthält das Avocadoöl verschiedene Vitamine, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

Sheabutter

Die Sheabutter wird im Gegensatz zur klassischen Butter nicht aus Milch hergestellt, sondern aus der Frucht des in Mittelafrika beheimateten Kariténaums.

Die kostbare Butter findet in der ästhetischen und medizinischen Kosmetik Verwendung. Auch in der Tierpflege hilft die Sheabutter gegen trockene Haut und ist zum Verzehr geeignet.

Erdnussöl

Das Öl mit dem nussigen Geschmack liefert wichtige Fettsäuren und kann somit den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Erdnussöl kann Allergien auslösen.

Es enthält jedoch Vitamin B1, D und K, die gut für die Gesundheit sind.

Ghee

Ghee ist ein Speisefett das keine Milch und nur noch wenig Wasser enthält und wird in der Regel aus Butter gewonnen.

Es besteht fast zu 100% aus reinem Fett.

Ghee ist hoch erhitzbar, lange haltbar und kann von Menschen mit einer Lactoseintoleranz verzehrt werden. Neben überwiegend gesättigten Fettsäuren enthält Ghee auch ungesättigte Fettsäuren, sowie Vitamine A, D und E.

Ghee ist leicht verdaulich, wirkt entzündungshemmend und wird für medizinische und kosmetische Zwecke verwendet.

Margarine

Das industriell hergestellte Streichfett dient als Ersatz von Butter und Schmalz. Magarine besteht aus pflanzlichen und/oder tierischen Fetten, Wasser und Magermilch.

Nachträglich werden der Margarine Vitamin A, D, K und E hinzugegeben, da bei der Herstellung die meisten natürlichen Vitamine zerstört werden.

Olivenöl

Das Öl wird aus dem Fruchtfleisch und dem Kern der Olive gewonnen und eignet sich bestens zum Braten und Frittieren.

Eine besondere Eigenschaft des Olivenöl ist, dass es auch gegen Mundgeruch hilft.

Olivenöl ist auf Grund des hohen Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren und deren Einfluss auf den Cholesterinspiegel im Blut sehr gesund.

Die im Olivenöl enthaltenen Vitamine sind Vitamin A, E und K.

07/08/19

Palmöl

Das Pflanzenöl wird aus der Frucht der Ölpalme gewonnen. Es gibt auch Palmkernöl, welches aus den Kernen der Frucht gewonnen wird.

Die Anwendungsbereiche von Palmöl sind keine Grenzen gesetzt. Deswegen steckt Palmöl laut Greenpeace in jedem zweiten Produkt, das in deutschen Supermärkten erhältlich ist.

Zum größten Teil wird es in der Ernährung verwendet, da es den Geschmack und die Eigenschaften der Nahrungsmittel verbessert.

Rapsöl

Rapsöl wird aus den Rapssamen gewonnen und ist reich an ungesättigten Fettsäuren und besitzt ein günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren.

Es kann zum Braten und Backen verwendet werden und besitzt kaum Cholesterin. Außerdem ist Rapsöl reich an Vitamin E und Karotinoiden, die gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 kann sich Rapsöl negativ auf die Gedächnisleistung auswirken.

Sesamöl

Das Sesamöl gilt als das älteste Speiseöl der Welt und ist aus der asiatischen Küche nicht mehr wegzudenken.

Je nachdem wie die Sesamsamen in der Herstellung behandelt wurden, erhält das Öl entweder eine helle oder eine dunkle Farbe.

Das helle Öl eignet sich auf Grund des neutralen und milden Geschmackes besonders gut zum Kochen, Braten und Backen.

Das dunkle Öl besitzt einen sehr intensiven und nussigen Geschmack und sollte deswegen nur in einer geringen Menge verwendet werden.

30/04/19

Sonnenblumenöl

Das günstige und vielseitige Sonnenblumenöl wird aus den Sammen der Sonnenblume gewonnen. Es besitzt einen milden Geschmack und die Farbe ist abhängig vom Herstellungsverfahren.

Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren und enthält Vitamin E. Sonnenblumenöl hilft gegen trockene Haut und bei der Wundheilung, da es antibakteriell wirkt.

Entscheidung: Welche Arten von Kokosöl gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Kokosöl, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Raffiniertes Kokosöl
  • Natives & kaltgepresstes Kokosöl

Die unterschiedlichen Arten von Kokosfett bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem, was du bevorzugst und wofür du das Kokosfett verwenden möchtest eignet sich eine andere Art für dich. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet raffiniertes Kokosöl aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Raffinierte Kokosöle sind günstiger auf Grund der höheren Öl Ausbeute bei der Pressung unter Hitze. Das anschließende chemische Raffinieren, Bleichen und Desodorieren entfernt Aromen, Farben und Gerüche des Öls.

Die ungesättigten Fettsäuren bleiben jedoch weiterhin erhalten. Durch eine mögliche Härtung der Öle entstehen Transfettsäuren, die den Cholesterinspiegel erhöhen und die Ursache für Herzkrankheiten sein können.

Raffiniertes Kokosöl wird aus dem meist durch Industrieöfen getrockneten Kokosnussfleisch (Kopra) gepresst.

Anschließend wird das Kokosöl chemisch raffiniert, gebleicht und desodoriert. Gegebenenfalls kann das Öl mit Wasserstoff gehärtet werden.

Vorteile
  • Geringerer Kaufpreis als natives und kaltgepresstes Kokosöl
Nachteile
  • Nicht naturbelassen
  • Weniger Nährstoffe
  • Chemische Aufbereitung

Je nachdem ob das Aroma, die Farbe oder der Geruch des Kokosöl für die jeweilige Verwendung wichtig sind, kann sich hieraus entweder ein Vor- oder Nachteil des raffinierten Kokosöl ergeben.

Was zeichnet natives & kaltgepresstes Kokosöl aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Natives & kaltgepresstes Kokosöl besitzt eine hohe Qualität, denn durch die schonende Gewinnung bleiben die Geschmacksstoffe, Vitamine und die ungesättigten Fettsäuren erhalten. Diese Öle besitzen ein natürliches Aroma.

Als “Nativ” wird ein Öl gekennzeichnet, das durch mechanische Verfahren gewonnen und anschließend nicht gebleicht, entsäuert und desodoriert wird.

Natives Kokosöl kann mithilfe der Trocken- und der Nassmethode gewonnen werden.

“Kaltgepresst” bedeutet, dass das Kokosöl mit einem mechanischen Verfahren aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gepresst und dass dabei eine bestimmte Temperatur während des Vorganges nicht überschritten wurde.

Für den Begriff “kalt gepresst” gibt es beim Kokosöl jedoch keine gesetzlichen Vorgaben, deswegen lässt sich dieser Begriff weit auslegen, wodurch die Aussagekraft des Begriffs niedrig ist.

Entscheidend ist also, die tatsächliche Art der Kaltpressung.

Allgemein sind Speiseöle nicht automatisch nativ und gleichzeitig kaltgepresst!

Dieser Pressvorgang kann mehrmals durchgeführt werden. Bei einer einmaligen Pressung wird das Kokosöl als “Kokosöl aus 1. Kaltpresse” bezeichnet.

Vorteile
  • Naturbelassen
  • Höhere Qualität, da Nährstoffe erhalten bleiben
  • Keine chemischen Zusätze
Nachteile
  • Höherer Kaufpreis als raffiniertes Kokosöl

Je nachdem ob das Aroma, die Farbe oder der Geruch des Kokosöl für die jeweilige Verwendung wichtig sind, kann sich hieraus entweder ein Vor- oder Nachteil des nativen & kaltgepressten Kokosöl ergeben.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kokosfett vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Kokosfetten entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Kokosöle miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Herstellungsverfahren
  • Bio-Siegel
  • Geschmack
  • Geruch
  • Farbe
  • Anwendungsbereiche

Herstellungsverfahren

Die Herstellungsverfahren wurden im vorherigen Kapitel bereits vorgestellt. Trotzdem soll hier noch einmal hervorgehoben werden, dass das gewählte Pressverfahren einen starken Einfluss auf die Qualität des Kokosfett nimmt.

Denn je schonender die Herstellung ist, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe und Aromen bleiben erhalten.

Bio-Siegel

Um die Umwelt zu schonen sollte darauf geachtet werden, dass das Kokosöl ein Bio-Siegel besitzt. Das Bio-Siegel auf den Kokosölbehältern bedeutet, dass die verwendeten Kokosnüssen aus einem nachhaltigen Anbau stammen.

Das heißt, es wird für das Entnommene entsprechend Nachschub bereitgestellt.

Kokosnuss

Der nachhaltige Anbau von Kokosnüssen ist sehr wichtig, damit die Umwelt keinen Schaden nimmt. (Bildquelle: unsplash.com / Eddie Kopp)

Gleichzeitig bedeutet das Bio-Siegel auch, dass bei der Herstellung auf Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe sowie auf Aromen- und Farbstoffe verzichtet wurde.

Geschmack

Natürlich ist wie bei jedem anderen Lebensmittel auch, der Geschmack von entscheidender Bedeutung. Denn er ist ein Indikator für die Qualität des Kokosöles.

Qualitativ hochwertiges Kokosfett sollte eine sanfte Kokosnote auf der Zunge verbreiten. Raffinierten Kokosfette sind im Gegensatz zu den nativen Kokosölen geschmacklos.

Geruch

Auch der Geruch ist, ähnlich wie der Geschmack, ein Indikator für die Qualität des Kokosöles sein.

Verbreitet das Kokosöl einen leichten Duft von frischer Kokosnuss, handelt es sich hierbei in der Regel um ein unbehandeltes Produkt.

Dementsprechend sind in diesem Öl auch mehr Inhaltsstoffe enthalten als in dem raffinierten Kokosfett. Raffiniertes Kokosöl wird desodoriert, wodurch der Kokosduft aus dem Kokosfett entfernt wird.

Farbe

Hier muss unterschieden werden in welchem Zustand sich das Kokosfett befindet. In flüssiger Form ist es weich, cremig und besitzt eine richtig weiße Farbe.

Sollte das Kokosöl eine leicht gelbliche Farbe aufweisen ist dies ein Indiz dafür, dass das Öl bei der Herstellung einer hohen Hitzeeinwirkung ausgesetzt war, wodurch der enthaltene Zucker karamellisierte.

Im festen Zustand weist das Kokosfett eine kristalline Form auf. Dies führt dazu, dass das Fett manchmal einen grauen Schimmer besitzt. Hierbei handelt es sich keineswegs um einen Qualitätsmangel.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kokosöl

Wie lagere ich Kokosfett richtig?

Kokosfett wird am besten unter den folgenden Bedingung gelagert:

  • Lichtgeschützt und verschlossen
  • bei Raumtemperatur (nicht im Kühlschrank!)
  • Sauber, ohne Verunreinigung

Der Lichteinfall auf das Kokosfett fördert die Abspaltung der Fette, wodurch freie Fettsäuren im Kokosöl entstehen und es verderben.

Je höher die Qualität des Kokosfett ist, desto länger ist es auch haltbar.

Auf Grund der im Kokosölglas befindlichen Luft, würde sich Kondenswasser im Glas bei einer Lagerung im Kühlschrank bilden.

Dieses Kondenswasser stellt einen hervorragender Nährboden für zahlreiche Mikroorganismen dar. Deshalb solltest du Kokosfett bei Raumtemperatur lagern und nicht im Kühlschrank.

Ein weitere Vorteil dieser Lagerung ist, dass das Kokosöl immer in einem cremigen statt harten Zustand ist, der sich besser zum verarbeiten eignet.

Nachdem das Kokosölglas geöffnet wurde, ist es von entscheidender Bedeutung, das darin befindliche Kokosöl nicht durch Fremdstoffe zu Verunreinigen. Denn diese Fremdstoffe bieten wie das Kondenswasser einen möglichen Nährboden für Mikroben.

Als letzter entscheidender Faktor spielt die Qualität des Kokosöles eine Rolle. Je besser die Qualität ist,  desto weniger freie Fettsäuren sind im Öl enthalten und desto geringer ist der Feuchtigkeitsgehalt des Kokosöl.

Wie lange ist Kokosfett haltbar?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum von Kokosfett beträgt grundsätzlich 2 Jahre. Jedoch kann das Kokosfett auch weit über diesen Zeitraum hinaus verwendet werden.

Verlasse dich bei der Frage nach der Haltbarkeit von Kokosfett auf deine Sinne!

Hier sind auch wieder die Qualität und die Lagerung des Kokosöl von entscheidender Bedeutung. So ist es möglich, das Kokosöl mit einer hohen Qualität und einer richtigen Lagerung bis zu 10 Jahre haltbar ist!

Wie wird Kokosfett fest oder flüssig?

Kokosfett wird flüssig bei einer Temperatur ab 23-26°C und fest bei einer Temperatur unterhalb des Wertes.

Kokosnuss

Das aus der Kokosnuss gewonnene Öl ist ein richtiger Alleskönner. Den Anwendungsbereichen von Kokosöl sind keine Grenzen gesetzt. (Bildquelle: unsplash.com / Chema Photo)

Kann Kokosfett auch für eine kosmetische und körperpflegende Anwendung genutzt werden?

Ja. Der Grund hierfür ist die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure.

Die Eigenschaften der Laurinsäure bietet die Basis für eine Vielzahl an Kosmetikprodukten und Pflegeprodukten (z.B. Shampoo, Cremen, Seifen, Lippenbalsam, Sonnenschutz usw.).

Kokosöl besitzt sowohl eine feuchtigkeitsspendende, als auch kühlende Wirkung und dringt dabei kaum in die Haut ein.

Kann Kokosfett auch bei der Tierpflege verwendet werden?

Kokosfett kann einerseits als Futterergänzung und andererseits für die Fellpflege von Tieren genutzt werden.

Das Behandeln des Fells mit Kokosfett führt zu einem schönen Glanz und beeinflusst das Haarwachstum positiv.

Die Aufnahme von Kokosfett über die Nahrung ist ein äußerst wirksamen Mittel gegen Zecken, Flöhe und Parasiten. Zusätzlich reguliert es den Verdauungstrakt und hält die Darmflora im Gleichgewicht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokosfett-ia.html

[2] https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ernaehrung-glaube-ans-oel-1.4107646

[3] https://kulau.de/blog/kokosoel-kaltgepresst-drei-methoden-der-herstellung

Bildquelle: unsplash.com / samer daboul

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Silke Yvonne Frühauf
Silke Yvonne Frühauf