Willkommen bei unserem großen Kokosöl Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kokosöle. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Kokosöl zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Kokosöl kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

    • Als All-Time-Favourite kann Kokosöl in der Küche, aber auch in der Kosmetik oder für die Gesundheit eingesetzt werden.
    • Es gibt zwei verschiedene Arten des Kokosöls: natives und raffiniertes. Sie unterscheiden sich in Herstellung und Qualität. Das native Kokosöl ist qualitativ hochwertiger und behält auch nach der Herstellung alle gesunden Inhaltsstoffe und Vitamine.
    • Kokosöl kann alle anderen Öle und Fette ersetzen und eignet sich durch seine hohe Hitzebeständigkeit perfekt zum backen, braten oder frittieren. In der asiatischen Küche ist es aufgrund seines frischen, exotischen Geschmacks besonders beliebt.

Kokosöl Test: Das Ranking

Platz 1: Bio Kokosöl CocoNativo – Bio, nativ, kaltgepresst – 1000ml

Das Bio-zertifizierte Kokosöl CocoNativo ist ein qualitativ hochwertiges Öl zu einem durchschnittlichen Preis.  Es ist zu 100 % nativ, kaltgepresst bei 38-42  °C und stammt aus kontrolliert biologischem Anbau aus Sri Lanka. Es enthält keine Konservierungsstoffe und ist weder gehärtet, raffiniert noch desodoriert.

Das Kokosöl kann sowohl zum kochen, braten und backen, aber auch zur äußerlichen Anwendung auf Haut und Haar genutzt werden. Laut Hersteller ist es auch als Futterzusatz für Hunde oder Katzen geeignet.

Kunden überzeugt hier vor allem der dezente, angenehme Geschmack und die Qualität des Öls. Für die Menge und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist der Preis mehr als angemessen.

Platz 2: PureBIO Kokosöl – Bio, nativ, kaltgepresst – 1000ml

Das PureBIO stammt aus kontrolliert biologischem Anbau aus Sri Lanka und ist zu 100 % frei von jeglichen Zusatzstoffen. Es ist nativ und wurde unter geringer Wärmezufuhr bei 55-57 °C schonend kaltgepresst. Für die Art und Qualität des Kokosöls ist der Preis gerechtfertigt und bewegt sich im durchschnittlichen Bereich.

Dieses Kokosöl eignet sich zum kochen, braten und backen , aber auch als kosmetisches Pflegeprodukt. Bei Tieren kann es als Schädlingsbekämpfer und zur Fellpflege eingesetzt werden.

Kunden schätzen hier vor allem das gute Preis-Leistungsverhältnis und sind von der Anwendung auf Haut und Haaren überzeugt.

Platz 3: Kokosöl – Geschmacksneutral, raffiniert, desodoriert – 1000ml

Dieses Kokosöl stammt von den Philippinen und wurde bei der Herstellung raffiniert und desodoriert. Es ist aufgrund der chemischen Behandlung fast geruchs- und geschmacklos. Der Preis ist für die Menge angemessen.

Das Öl lässt sich zum kochen, braten und frittieren sämtlicher Speisen, aber auch als Haar- und Körperpflege verwenden.

Käufer schätzen bei diesem Kokosöl vor allem Geschmacksneutralität beim Kochen, verwenden es aber genauso gerne für kosmetische Zwecke oder ihre Vierbeiner.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du das Kokosöl kaufst

Warum ist Kokosöl so beliebt?

Kokosöl ist ein echter Allrounder und durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten universell einsetzbar. Als eines der natürlichsten Öle die es gibt, ist Kokosöl reich an Vitaminen und gesättigten Fettsäuren.

Als Basis für jedes Kokosöl dient das weiße Fleisch der Kokosnuss, auch Kopra genannt.(Bildquelle: pixabay.com / Couleur)

Wurden diese Fettsäuren früher verteufelt und Kokosöl deswegen als ungesund oder gar giftig bezeichnet, haben verschiedene Studien diese mittlerweile als unschädlich eingestuft.

Gerade der Anteil an mittelkettigen Fettsäuren (etwa 70 %) und der hohe Laurinsäuregehalt des Kokosöls (etwa 50 %) machen es so gesund und haben entgegen früherer Annahmen positive Auswirkungen auf deine Blutfettwerte.

Welche Vorteile bietet Kokosöl?

In der Küche hat das Kokosöl einen ganz klaren Vorteil: die Hitzebeständigkeit. Der Rauchpunkt von Kokosöl liegt ungefähr bei 200 °C.

Es bildet auch unter hohen Temperaturen keine gesundheitsschädlichen Transfette und lässt sich dadurch perfekt zum Braten oder Frittieren nutzen. Außerdem ist Kokosöl vegan und somit für jedermann verwendbar.

Durch den hohen Anteil an mittelkettigen Fettsäuren ist Kokosöl leicht verdaulich und enthält weniger Kalorien als andere gesättigte Fettsäuren. Sie gelangen ohne Umwege über die Blutbahn in die Leber werden dort zur Energiegewinnung genutzt. Das Kokosöl wird deshalb auch oft als „Brain-Food“ bezeichnet.

Wie wird Kokosöl hergestellt?

Bei der Herstellung von Kokosöl können verschiedene Methoden angewendet werden, welche auch die Art und Qualität des Kokosöls bestimmen.

Das Schälen der Kokosnuss kann maschinell oder traditionell per Hand erfolgen.(Bildquelle: Unsplash.com / Jametlene Reskp)

Nach der Ernte wird die Nuss zunächst gründlich gewaschen und gespalten. So kann das Fleisch von der Schale getrennt und zerkleinert werden. Das weitere Vorgehen unterscheidet sich nun durch die verschiedenen Methoden der Ölgewinnung.

Schau hierzu einfach bei Kapitel 4 vorbei. Dort haben wir die verschiedenen Verfahren aufgelistet und genau erklärt.

Wo kann ich Kokosöl kaufen?

Prinzipiell kannst du Kokosöl in jeder Drogerie, im Supermarkt oder im Internet kaufen. An dieser Stelle haben wir dir ein paar Geschäfte und Shops aufgelistet, in denen du problemlos dein Kokosöl findest:

  • Drogerien: DM, Rossmann
  • Supermärkte: Rewe, Lidl, Kaufland, Real
  • Online-Shops: Amazon.de, Ebay.de

Was kostet Kokosöl?

Ein genauer Preis lässt sich aufgrund der Fülle an verschiedenen Ölen nicht festlegen. Hier kommt es besonders auf die Art, Qualität und den Hersteller des Kokosöls an.

Für ein natives, kaltgepresstes Öl in Bio-Qualität kannst du ungefähr mit einem Preis ab 1,00€/100ml rechnen.

Ein raffiniertes Kokosöl bekommst du teilweise schon ab 0,69€/100ml. Hier solltest du dich aber nochmal genau informieren, woher das Öl stammt und wie es hergestellt wurde.

Was muss ich beim Kauf von Kokosöl beachten?

Möchtest du ein qualitativ hochwertiges Öl kaufen, achte unbedingt auf die Bezeichnungen nativ, kaltgepresst oder virgin. Diese Kokosöle sind frei von jeglicher Chemie und beinhalten noch alle Inhaltsstoffe, die das Kokosöl so besonders machen.

Wie bei vielen anderen Produkten gilt hier zwar, dass du für ein qualitativ hochwertigeres Öl etwas mehr Geld investieren musst – das teuerste Öl ist aber nicht immer das Beste.

Welche Alternative gibt es zu Kokosöl?

Es gibt viele andere pflanzliche Öle, die du als Alternative zu Kokosöl nutzen kannst. Jedes Öl hat dabei seinen eigenen Eigenschaften und Besonderheiten. Deswegen wähle das passende Öl am besten nach deinen Bedürfnissen aus.

An dieser Stelle listen wir dir ein paar Öle auf, die aufgrund ihrer Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten eine gute Alternative zu Kokosöl darstellen.

Öl Beschreibung
Arganöl Arganöl wird aus der reifen Beerenfrucht des Arganbaums gewonnen und ist, wie Kokosöl, besonders reich an Vitamin E. Haut und Haar erfreuen sich deshalb ebenfalls der Anwendung mit Arganöl. In der Küche wird es aufgrund seiner Herkunft und des Geschmacks besonders für marokkanische Speisen verwendet.
Avocadoöl Avocadoöl wird aus dem Fleisch der Avocado gewonnen. Es ist reich an Vitaminen, Nährstoffen und ungesättigten Fettsäuren und wird in der Küche als aromatisierendes Speiseöl, besonders zum Braten, als Salatöl oder für Dressings verwendet.
Olivenöl  Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch und den Kernen der Olive gewonnen. Auch dieses Öl eignet sich durch seinen hohen Vitamin E Anteil für kosmetische Zwecke. In der Küche wird es meist für südeuropäische Speisen verwendet und kann sowohl zum Braten als auch Frittieren genutzt werden. Olivenöl ist mit einem Rauchpunkt von ungefähr 180 °C sehr hitzebeständig.
Palmöl  Palmöl wird aus dem Fleisch der Palmfrucht gewonnen und wird vor allem in asiatischen und afrikanischen Küche verwendet. Immer häufiger ist Palmöl in Kosmetik, Reinigungsmitteln oder Schokolade enthalten. Für die steigende Nachfrage an Palmöl und damit an Plantagen werden große Teile des Regenwaldes abgeholzt. Verbrauchern wird geraten deshalb weitestgehend auf Palmöl zu verzichten.
Sesamöl  Sesamöl wird aus den Samen von Sesam hergestellt. Besonders gern wird es in der asiatischen und orientalischen Küche verwendet. Helles Sesamöl lässt sich wie andere Pflanzenöle nutzen, wohingegen den Gerichten das dunkle Sesamöl eher als Würze hinzugefügt wird.

Entscheidung: Welche Arten von Kokosöl gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich lässt sich Kokosöl in zwei Arten unterscheiden:

  • natives Kokosöl
  • raffiniertes Kokosöl

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Arten besteht in der Herstellung und der Qualität des Öls.

Welches Kokosöl nun am besten für dich geeignet ist, hängt natürlich in erster Linie davon ab, wofür du das Öl verwenden möchtest.
Um dir bei deiner Entscheidung behilflich zu sein, haben wir dir im Folgenden die Unterschiede und Vor- und Nachteile beider Arten aufgelistet.

Was zeichnet natives Kokosöl aus und was sind dessen Vorteile und Nachteile

Natives Kokosöl wird durch ein extrem schonendes Herstellungsverfahren gewonnen und deshalb auch als „Virgin Coconut-Oil“ bezeichnet. Hier unterscheidet man aber nochmals in zwei Verfahren: die Trocken- und Nassmethode.

Bei der Trockenmethode wird das Öl unmittelbar nach der Ernte aus den frischen, getrockneten Kokosnüssen ohne Wärmezufuhr herausgepresst. Das Öl muss anschließend nur noch gefiltert und abgefüllt werden.

Bei der Nassmethode wird Kokosmilch aus dem Fruchtfleisch von frischen Kokosnüssen gepresst und anschließend das Öl von der Milch separiert. Die Separierung findet in 4 gängigen Techniken statt, der Kochtechnik, der Fermentationstechnik, der Zentrifugentechnik und mittels dem enzymatischen Verfahren.

Diese beiden Herstellungsverfahren bringen folgende Vor- und Nachteile mit sich:

Vorteile
  • 100 % rein und naturbelassen
  • Wichtige Nährstoffe bleiben erhalten
  • Keine chemischen Zusätze
Nachteile
  • Teurer in der Anschaffung

Damit du dir besser vorstellen kannst, wie die Herstellung von Kokosöl abläuft und welche Arbeitsschritte von Nöten sind, haben wir dir hier einen kleinen Videoausschnitt herausgesucht.

Was zeichnet raffiniertes Kokosöl aus und was sind dessen Vorteile und Nachteile

Raffiniertes Kokosöl ist ein industriell hergestelltes Öl. Häufig werden für dieses Verfahren ältere, getrocknete Kokosnüsse verwendet, die für längere Zeit gelagert wurden. Durch die Lagerung erhält man später mehr Öl aus den Kokosnüssen, verliert aber den frischen, intensiven Geschmack.

Das Öl wird chemisch aufbereitet, das heißt, es wird raffiniert, gebleicht und desodoriert, um fremde Aromen, Farben und Geruchsstoffe zu entfernen. Anschließend wird es stark erhitzt und mechanisch gepresst.

Dadurch ergeben sich für das raffinierte Kokosöl folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • Günstiger in der Anschaffung
  • Geruchsintensiver
  • Geschmacksintensiver
Nachteile
  • Nicht naturbelassen
  • Wichtige Vitamine gehen verloren
  • Chemisch aufbereitet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kokosöl vergleichen und bewerten

Um für den Kauf eines Kokosöls perfekt vorbereitet zu sein, haben wir dir an dieser Stelle Kriterien aufgelistet, anhand derer du die einzelnen Öle vergleichen kannst:

  • Bio-Qualität
  • Geschmack
  • Duft
  • Farbe
  • Aggregatzustand
  • Herstellungsverfahren

In den folgenden Absätzen erklären wir dir die Bedeutung der einzelnen Kriterien und worauf du beim Kauf des Kokosöls unbedingt achten solltest:

Bio-Qualität

Bei dem Kauf von Kokosöl solltest du besonders darauf achten, dass es von Bio-Qualität und zertifiziert ist. Diese Hersteller garantieren dir, dass keine chemischen Zusatzstoffe oder Pestizide in deinem Öl enthalten sind, die deiner Gesundheit schaden.

Geschmack

Hier kommt es besonders auf die Art des Kokosöls und deinen persönlichen Geschmack an. In den meisten Fällen ist es eher problematisch das Kokosöl vorher einem Geschmackstest zu unterziehen. Verlasse dich hier am besten auf Rezensionen oder Empfehlungen aus dem Internet.

Generell gilt aber: Das Kokosöl sollte leicht süßlich und fruchtig schmecken. Raffinierte Kokosöle sind geschmacks- und geruchlos.

Duft

Ein qualitativ hochwertiges Kokosöl weist nur ein leichtes, frisches Kokosaroma auf. Ist es geruchlos oder riecht zu sehr nach Kokos, handelt es sich meist um chemisch behandelte Öle.

Wenn du, wie beim Geschmack, keine Möglichkeit hast einen Geruchstest zu machen, ziehe auch in diesem Fall Rezensionen zu Rate.

Farbe

In festem Zustand ist Kokosöl reinweiß und leicht kristallin, im flüssigen Zustand transparent. Hat es einen gelblichen oder bräunlichen Schimmer, kann es sein, dass das Öl während der Herstellung zu großer Hitze ausgesetzt oder verunreinigt war.

Aggregatzustand

Durch den hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren ist Kokosöl zunächst fest. In diesem Zustand wird es auch öfter als Kokosfett bezeichnet. Flüssig wird das Öl erst ab einer Temperatur von etwas über 23-24 °C.

Herstellungsverfahren

Welche Herstellungsverfahren es gibt, haben wir dir im oberen Abschnitt bereits erklärt.

Wähle am besten immer ein natives, kaltgepresstes Kokosöl, da du hier sicher sein kannst, dass alle wichtigen Inhaltsstoffe und das natürliche Aroma der Kokosnuss noch enthalten sind.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kokosöl

Wofür kann ich Kokosöl in der Küche nutzen?

Durch die Hitzebeständigkeit kannst du das Kokosöl sowohl zum kochen, als auch zum backen, braten und frittieren nutzen.

Generell gilt: Du kannst alle Öle oder Fette gegen Kokosöl eintauschen. Die Dosierung hängt hier natürlich ganz von deinem Geschmack ab. Es empfiehlt sich aber, wie bei allen Ölen: Weniger ist mehr.

In gehärtetem Zustand eignet es sich beim Backen perfekt als Butter- oder Margarineersatz und verleiht deinem Kuchen oder Gebäck eine ganz leichte Kokosnote.

In flüssigem Zustand kannst du Kokosöl sogar in verschiedenen Getränken zu dir nehmen. Beispielsweise kannst du Kaffee oder diversen Teearten einen kleinen Kokosboost verleihen. Dazu einfach einen Teelöffel unterrühren und genießen!

Für welche Rezepte eignet sich Kokosöl besonders gut?

Grundsätzlich eignet sich Kokosöl für jedes Rezept, jedoch sind Geschmäcker ja bekanntlich verschieden.

Es gibt also nicht DAS Rezept für das Kochen mit Kokosöl. Aufgrund seines frischen, exotischen Geschmacks eignet es sich jedoch besonders gut für die asiatische Küche. Wokgerichte erfreuen sich dabei höchster Beliebtheit.

Auch Suppen lassen sich mit Kokosöl verfeinern und verleihen dem Ganzen eine fruchtige, exotische Note. (Bildquelle: Unsplash.com / Cayla1)

Nachfolgend haben wir dir ein Rezept für eine leckeres Karotten-Kokos-Ingwer Suppe eingestellt, die wirklich JEDEM gelingt.

Zutaten Zubereitung
 ‣ 1 kg Möhren
‣ 1 cm Ingwer
‣ 1 EL Kokosöl
‣ Gemüsebrühe
‣ Kokosmilch
‣ Chili
‣ Kürbiskerne
 ‣ Karotten und Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden
‣ Öl erhitzen und Karotten leicht andünsten
‣ Ingwer hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen, bis alles bedeckt ist
‣ Mit etwas Chili würzen und 15 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen
Alles pürieren bis es eine cremige Konsistenz hat
Nach Geschmack Kokosmilch hinzugeben und kurz aufkochen
‣ Mit Kernen servieren

Wenn du mehr über die Wirkungen von Ingwer wissen willst, haben wir dir hier unseren Artikel darüber verlinkt.

Welche Wirkung erzielt Kokosöl?

Der hohe Anteil an mittelkettigen Fettsäuren und Laurinsäure macht Kokosöl zu einem echten Allheilmittel. Sie wirken nicht nur positiv auf unseren Organismus, sondern sorgen auch für ein äußerliches Wohlbefinden.

Zugegeben gelten Fette und Öle nicht gerade als Schlankmacher. Doch sind es gerade die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren, die dir bei Abnehmen helfen können. Anders als langkettige Fettsäuren, werden sie nicht in Fettpolster, sondern in Energie und Ketone umgewandelt.

Kokosöl verhindert aber auch, dass der Blutzuckerspiegel abfällt und hilft dir so effektiv im Kampf gegen Heißhungerattacken.

Bei Tieren lässt sich Kokosöl als Schädlingsbekämpfer für Zecken oder Flöhe einsetzen und ist absolut unschädlich für deine Vierbeiner. Ein Mal ins Fell oder die Haut einmassiert, legt sich die Laurinsäure wie ein Schutzmantel um dein Tier und bewahrt es so vor lästigen Besuchern.

Was muss ich bei der Verwendung von Kokosöl beachten?

Eigentlich musst du bei Anwendungen mit Kokosöl nicht viel beachten. Es lässt sich in der Küche genau so verwenden, wie andere Öle oder Fette. Wichtig dabei ist nur die richtige Lagerung.

Achte darauf das Kokosöl an einem lichtgeschützten, trockenen Ort bei Zimmertemperatur zu lagern und es gut zu verschließen. So kann dein Öl auch in geöffnetem Zustand zwei bis drei Jahre halten. Die Aufbewahrung im Kühlschrank solltest du vermeiden!

Die Schmelztemperatur von Kokosöl liegt bei etwa 23 °C. Also keine Sorge, wenn dein Öl häufiger die Konsistenz wechselt: Das hat keinen Einfluss auf die Qualität oder Haltbarkeit.

In welchen Bereichen kann ich Kokosöl sonst noch einsetzen?

Wegen seiner vielen gesunden Inhaltsstoffe findet Kokosöl nicht nur als Superfood in der Küche Verwendung.

Auch im Bad eignet es sich besonders für die ein oder andere Schönheitsbehandlung. Ob für die Haut, das Haar oder sogar die Zähne: Hier sind dir keine Grenzen gesetzt.

Durch den hohen Anteil an Vitamin E wirkt es entzündungshemmend und antioxidativ und ist so ideal als Hautpflege geeignet.

Beispielsweise können Pickel und Unreinheiten mit einfachen Tricks behandelt werden. Trockener Haut spendet Kokosöl Feuchtigkeit und lässt dein Gesicht strahlen!

Auch deinen Haaren kannst du mit Kokosöl etwas Gutes tun: Durch seine Inhaltsstoffe wirkt es pflegend und revitalisierend und verhilft deinem Haar zu altem Glanz zurück. Trockenes, kaputtes Haar wird von innen heraus gepflegt und gestärkt. Bei regelmäßiger Anwendung auf der Kopfhaut kann es sogar das Haarwachstum anregen und Haarausfall stoppen.

An alle Männer, aufgepasst: Euer Bart kann ebenfalls mit Kokosöl behandelt werden und wird so garantiert weich und geschmeidig.

Das ist aber noch lange nicht alles. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie du Kokosöl sonst noch in deine Beauty-Routine einbinden kannst. Folgendes Video zeigt dir in einem kurzen Überblick zehn Tipps und Tricks für die Anwendung mit Kokosöl.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.drgoerg.com/qualitaetsfaktoren-kokosoel

[2] https://kulau.de/blog/kokosoel-kaltgepresst-drei-methoden-der-  herstellung

[3] https://utopia.de/ratgeber/laurinsaeure-vorkommen-und-wirkung-der-fettsaeure/

[4] https://utopia.de/sponsored-content/kokosoel-bio-fair-nachhaltig/

[5] https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/19466-rtkl-vermeintliches-superfood-ist-kokosoel-wirklich-giftig-fuer-uns

[6] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokosoel-ia.html

[7] https://www.drgoerg.com/wissenswertes/kokosoel-pflege-anwendungen

Bildquelle: pixabay.com / monicore

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