Veröffentlicht: 17. April 2020

Die Wirkung von Kurkuma besitzt in der alten indischen Heillehre Ayurveda eine Jahrtausende zurückreichende Tradition. Nun macht die gelbe Knolle auch in unseren Breiten als Superfood von sich reden.

Dennoch ist für viele Kurkuma lediglich ein Gewürz und wird aufgrund seiner Schärfe eher sparsam eingesetzt. Über 6.000 Studien hatten bislang die Heilwirkung des Ingwergewächses zum Inhalt.

In Folgenden liefern wir dir eine objektive Einschätzung zur Wirkungsweise der “Zauberknolle” aus dem Nahen Osten.

Das Wichtigste in Kürze

  • ŸKurkuma ist ein Ingwergewächs und besitzt einen würzigen, leicht bitteren Geschmack. Die Wurzeln enthalten den für die Heilwirkung von Kurkuma verantwortlich gemachten Wirkstoff Curcumin.
  • ŸDie Tradition von Kurkuma als Heil- und Gewürzpflanze reicht etwa 4.000 Jahre zurück. Besonders in der indischen Heillehre Ayurveda ist Kurkuma tief verwurzelt.
  • Die Wirkung von Kurkuma ist heute Gegenstand einer groß angelegten Forschungsarbeit. Dabei werden mehr und mehr medizinische Wirkungen entdeckt und erforscht.

Hintergründe: Was du über die Wirkung von Kurkuma wissen solltest

Wie wirkt Kurkuma?

Verantwortlich für die Wirkung von Curcuma sind die Curcuminoide, allem voran der Farbstoff Curcumin.

Entscheidend für die Wirkung von Kurkuma ist die Bioverfügbarkeit. Eine hohe Bioverfügbarkeit stellt sicher, dass die Wirkstoffe gut vom Körper aufgenommen werden. (Bildquelle: 123rf.com / 48634485)

Im Jahre 1973 konnte seine Formel erstmals entschlüsselt werden.

Seither wurden vielfältige Erkenntnisse gesammelt und es existieren mehr als 7.000 Publikationen zum Thema Curcumin.

Die Bioverfügbarkeit betreffend sind von Curcumin folgende Daten bekannt:

Daten zur Bioverfügbarkeit Erläuterung
Löslich in Alkohol Da Curcumin in Alkohol löslich ist, sind entsprechende Zubereitungen als besonders wirkungsvoll einzustufen.
Schwer in Wasser löslich Da Curcumin nur schwer in Wasser löslich ist, liegt die Vermutung nahe, dass ein Kurkuma Tee nur eine geringe Wirkung besitzt., Es wurde jedoch in Untersuchungen bestätigt, dass sich die Bioverfügbarkeit durch Erhitzen deutlich verbessert.
Fettlöslich Wird Kurkuma in Verbindung mit Fett eingenommen, erhöht sich die Bioverfügbarkeit um das 29-fache., Besonders bewährt hat sich Leinöl.
Reagiert auf Piperin Piperin sorgt für die Schärfe im Pfeffer. Wird es in Verbindung mit Curcumin eingenommen, verbessert sich die Bioverfügbarkeit deutlich.

Die Wirkung von Kurkuma bezieht sich auf die verschiedensten Bereiche des menschlichen Körpers:

  • ŸDarm
  • ŸHaut
  • ŸGehirn
  • ŸAugen
  • ŸBlutkreislauf
  • ŸImmunsystem

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass alle nun folgenden Angaben über die Wirkungsweise von Kurkuma durch Studien belegt sind.

Viele der entsprechenden Forschungsarbeiten werden in den nachfolgenden Beschreibungen Erwähnung finden.

Kurkuma hemmt Entzündungen

Zu dieser Erkenntnis führten Laborversuche, welche bereits in den frühen 1970er Jahren durchgeführt wurden. Dabei wurde festgestellt, dass Kurkuma akute wie chronische Entzündungen hemmen kann und damit auf verschiedene Enzyme einwirkt.

Damit rückte Kurkuma in den Fokus bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen unterschiedlicher Art. Auch neuere Studien haben die Wirkung bestätigt.

Im Jahre 2014 wurde Patienten über einen Monat hinweg Curcumin verabreicht. Es konnte ein Absinken der für chronische Entzündungsprozesse im Körper stehende CRP-Werte festgestellt werden.

Im Fokus der Untersuchungen stand auch der Zytokinspiegel. Diese Botenstoffe werden bei Entzündungen ausgeschüttet und können Stoffwechselerkrankungen fördern. Nach der Einnahme von 1.000 Milligramm Kurkuma täglich sanken die Zytokinwerte innerhalb von zwei Monaten deutlich.

Im Rahmen einer Metaanalyse im Jahre 2015 erfolgte die Kurkuma Einnahme über einen Zeitraum von mehr als sechs Wochen.

Die Anzahl der körpereigenen Antioxidantien konnte dadurch gesteigert werden. Gleichzeitig konnte ein Absinken der Werte für freie Radikale beobachtet werden.

Kurkuma schützt vor freien Radikalen

Die Ursache für zahlreiche krankhafte Veränderungen im Körper ist oxidativer Stress.

Die Zellen werden von freien Radikalen angegriffen und geschädigt. Kurkuma wirkt als Radikalfänger und schützt damit die Zellen.

Kurkuma wirkt gegen Bakterien, Pilze und Viren

Diese Dreifachwirkung macht Kurkuma besonders interessant. Die Gelbwurz wirkt antibakteriell, ist ein wirkungsvolles Fungizid und kann gegen Viren etwas ausrichten. Bekämpft werden können auch gefährliche Krankenhauskeime.

Dies hat eine Studie der Queen Mary University London bestätigt.

Dabei zeigte Curcumin in Verbindung mit dem in Grünem Tee enthaltenen Wirkstoff Epigallocatechingallat Wirkung gegen den gefürchteten Keim Acinetobacter baumannii.

Die Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren fasst folgende Übersicht zusammen:

Wirkungsspektrum Erläuterung
Bakterien Curcumin wirkt gegen Bakterien wie Helicobacter pylori, Staphylococcus aureus oder Escherichia coli., Diese Bakterien sind beispielsweise verantwortlich für Lebensmittelvergiftungen, Herzmuskelentzündungen oder Lungenentzündungen.
Pilze Curcumin kann das Wachstum von Pilzen wie Candida albicans, verantwortlich für die Soor-Erkrankung der Schleimhäute oder den für zahlreiche systemische Pilzinfektionen relevanten Pilz Candida tropicalis hemmen.
Viren Curcumin wirkt auch gegen Viren., Es wird vermutet, dass auf verschiedene Vermehrungsprozesse der Erreger abgezielt wird.

Kurkuma wirkt gegen Schleim und festsitzenden Husten

Das in Kurkuma enthaltene Curcumin kann den Schleim in den Atemwegen verdünnen und dadurch festsitzenden Husten lösen.

Die Ergebnisse einer Studie der Yale University in Connecticut geht noch einen Schritt weiter und bringt Kurkuma als Mittel im Kampf gegen Mukoviszidose ins Spiel.

Die Erbkrankheit führt zu einer Verdickung der Drüsensekrete. Der Schleim kann nicht abfließen und verdickt sich.

Chronische Entzündungen sind die Folge. Die Forscher konnten nachweisen, dass Kurkuma den Schleim verflüssigt und auch die mit der Erkrankung verbundenen Durchfälle lindern hilft.

Kurkuma hemmt das Tumorwachstum

Hierbei ähnelt Curcumin dem in Knoblauch enthaltenen Wirkstoff Allicin. Beide Stoffe können den NF-Kappa-B Faktor unterdrücken. Dieser Faktor setzt körpereigene Schutz-Gene außer Kraft.

Dadurch werden beispielsweise die für die Apoptose zuständigen Gene ausgeschaltet und damit die Selbstvernichtung entgleister Zellen verhindert.

Kurkuma verbessert die Fließeigenschaften des Blutes

Studien in Japan haben dies bestätigt. Die Wirkung wurde von den Forschern sogar ähnlich eingestuft, wie ein regelmäßiges Sportprogramm.

In diesem Zusammenhang wurde jedoch betont, dass man im Idealfall sportliche Betätigung mit der regelmäßigen Kurkuma-Einnahme kombinieren sollte.

Die Verbesserung des Blutflusses beruht auf der Entspannung der Gefäßmuskeln und der Abschwächung der Gerinnungsneigung der Blutplättchen.

Kurkuma schützt das Herz

Die antioxidative Wirkung von Curcumin wirkt sich positiv auf den Schutz der Herzkranzgefäße aus.

Laboruntersuchungen haben bestätigt, dass sich das Herz nach einem Infarkt schneller erholt, wenn regelmäßig Kurkuma eingenommen wird.

Kurkuma schützt die Gehirnzellen

Im Jahre 2006 wurde in der Zeitschrift “Biogrontology” eine Studie veröffentlicht. Damals wurde der Einfluss von Kurkuma auf den Alterungsprozess der Gehirnzellen an Ratten untersucht.

Dabei konnten folgende Erkenntnisse gewonnen werden:

  • ŸEs zeigte sich eine Verringerung der Oxidierung von Lipiden. Die Wirkung übertraf dabei sogar das für seinen Lipid-Schutz bekannte Vitamin E.
  • ŸEs konnte eine höhere Aktivität der körpereigenen Antioxidations-Enzyme festgestellt werden.
  • ŸEs verringerte sich die Einlagerung von Lipofuscin. Dieser Stoff wird unter anderem für die Entstehung von Alzheimer oder Parkinson bekannt gemacht.

Bei Demenzerkrankungen wird meist auch eine nachlassende Leistung des Hippocampus festgestellt. Eine im Jahre 2007 durchgeführte Studie weist nach, dass Kurkuma die Zellproduktion in diesem für das Gedächtnis zuständigen Bereich des Gehirns anregen kann. (Bildquelle: 123rf.com / 42999971)

Kann ich mit Kurkuma abnehmen?

Kurkuma ist sicher keine Wunderwaffe gegen überschüssige Pfunde, kann aber dennoch auch in dieser Hinsicht Erwähnung finden.

Die Einnahme von Kurkuma wirkt sich günstig auf die Verdauungsarbeit aus. Dadurch wird auch die Fettverbrennung unterstützt.

Eine der ältesten wissenschaftlichen Arbeiten Kurkuma betreffend stammt aus den 1920er Jahren und bestätigt, dass Kurkuma förderlich für die Ausschüttung von Gallensäure ist. Ebenso wird die Lebertätigkeit angeregt.

Folgende Eigenschaften von Kurkuma können beim Abnehme hilfreich sein:

  • ŸFördert die Durchblutung
  • ŸAnregung des Fettstoffwechsels
  • ŸAnregung der Verdauungstätigkeit
  • ŸAnregung der Gallenflüssigkeit

Hierbei muss jedoch ausdrücklich erwähnt werden, dass Kurkuma allein die Pfunde nicht purzeln lässt. Konsequente Diäten lassen sich durch die Einnahme von Gelbwurz jedoch unterstützen.

Wichtige Parameter hierbei sind eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung, gepaart mit ausreichend sportlicher Aktivität und einem angemessenen Lebensstil.

Ist die Kurkuma Wirkung gesund?

Über die umfassende Wirkung von Kurkuma haben wir bereits berichtet. Größtenteils können diese Angaben durch Studien-Aussagen untermauert werden. Dennoch wird bei genauerer Betrachtung der Forschungsarbeit deutlich, dass viele Arbeiten vor ihrer Beendigung zurückgezogen wurden.

Viele veröffentlichte Studien lassen Fragen offen. So findet sich dort nicht selten ein Vermerk bezüglich der Notwendigkeit weiterer Untersuchungen.

Wie deutlich wurde, handelt es sich bei den bislang durchgeführten Untersuchungen meist um Tierversuche oder um Studien am Menschen mit vergleichsweise geringen Teilnehmerzahlen.

Kritiker sehen darin keine allgemeine Schlüssigkeit auf die Wirkung beim Menschen. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen betont, dass die bisherige Studienarbeit eher als Grundlagenforschung zu bezeichnen ist.

Das Potential von Kurkuma ist zwar zweifelsfrei deutlich gemacht, eine sichere Wirkungsweise bei schwerwiegenden Erkrankungen steht jedoch weiterhin aus. (Bildquelle: 123rf.com / 64117875)

Genauere Erkenntnisse über eine wissenschaftlich begründete Wirkungsweise sollten zukünftig mehr Studien am Menschen mit einer entsprechend hohen Teilnehmerzahl liefern.

Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der Wirkungsweise von Kurkuma ist Curcumin selbst. In Kurkuma ist nur wenig Curcumin enthalten, gerade einmal zwei bis fünf Prozent. Curcumin selbst ist fettlöslich und kann daher schlecht vom Körper aufgenommen werden.

Zu etwa 90 Prozent wird der wertvolle Stoff wieder ausgeschieden, ohne Wirkung gezeigt zu haben. Um von der gesundheitlichen Wirkung wirklich profitieren zu können, müsstest du große Mengen Kurkuma verzehren.

Um die Bioverfügbarkeit zu verbessern, wird Kurkuma nicht selten mit Pfeffer kombiniert. Das enthaltene Piperin reizt die Magenschleimhaut. Curcumin wird dann zwar besser vom Körper aufgenommen, die Magenschleimhaut aber gleichzeitig gereizt.

Weiterhin besitzt Piperin den Nachteil, die Wirkung von Medikamenten abzuschwächen oder zu verstärken. Die zukünftige Forschungsarbeit wird sich auch darauf konzentrieren, festzustellen, wie Curcumin besser vom Körper aufgenommen werden kann.

Generell ist gegen die Einnahme von Kurkuma nichts einzuwenden. Bei leichten Beschwerden des Verdauungssystems verspricht Kurkuma Linderung.

Der Schutz vor schwerwiegenden Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer ist jedoch nicht hinreichend erforscht. Es fehlt an weiteren groß angelegten Langzeitstudien am Menschen.

Gibt es Kurkuma Nebenwirkungen?

Die Einnahme von Kurkuma gilt als sicher. Auch die Verabreichung von hohen Dosen führt nicht zu Nebenwirkungen. Studien haben bestätigt, dass es auch bei täglichen Dosen von 1.500 Milligramm keine Nebenwirkungen auftreten.

Es gilt jedoch, einige Einschränkungen zu machen. Wenn du unter Erkrankungen der Gallenweg leidest, sollte die Einnahme nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Curcumin führt zu einer Anregung der Gallentätigkeit, was bei Betroffenen zu Beschwerden führen könnte.

Ein Arzt sollte auch befragt werden, wenn Blutgerinnungshemmer eingenommen werden. Da Kurkuma eine blutverdünnende Wirkung besitzt, sollten entsprechende Präparate nicht eigenmächtig dosiert werden.  

Wie viel Kurkuma am Tag ist gesund?

Mit Kurkuma gewürzte Speisen können ohne Einschränkungen genossen werden. Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gelten die Angaben der Hersteller als Richtlinie.

Die Dosierungsempfehlungen unterscheiden sich in Bezug auf die Darreichungsform:

Darreichungsform Empfohlene Dosierung in g pro Tag
Frische Kurkumawurzel 1,5 – 3
Kurkuma Pulver 1 – 3
Kurkuma Extrakt 1,3 – 1,8

Wenn du Kurkuma in Form von Kapseln einnimmst, handelt es sich um einen hochdosierten Pflanzenextrakt und die Einnahme sollte entsprechend der auf der Verpackung gemachten angaben erfolgen.

Welche Alternativen gibt es zur Kurkuma Wirkung?  

Kurkuma besitzt Bedeutung als Gewürz- und Heilpflanze. Wird Kurkuma Speisen als Gewürz zugegeben, erhalten die Gerichte eine pikante, pfeffrige und leicht exotische Note.

Hierbei sind Salz, Pfeffer, Chili oder der verwandte Ingwer mögliche Alternativen. Betrachten wir die Heilwirkung der Pflanze, lassen sich folgende Alternativen finden:

  • ŸPfeffer
  • ŸChili
  • ŸBleichmittel für Zähne
  • ŸKortison

Wie sich diese Alternativen erklären, macht folgende Tabelle deutlich:

Mögliche Alternative Erläuterung
Pfeffer und Chili Kurkuma besitzt eine leicht wärmende Wirkung., Scharfe Chilischoten können die Wärmewirkung von Kurkuma sogar übertreffen.
Bleichmittel für Zähne Wenn auch Kurkuma eine stark färbende Wirkung besitzt, eignet sich Gelbwurz, um Verfärbungen von den Zähnen zu lösen und diese sauberer wirken zu lassen.
Kortison Forschungen haben bestätigt, dass es Parallelen zwischen der Wirkungsweise von Curcumin und Kortison gibt., Damit wurde Kurkuma als entzündungshemmendes Medikament der Zukunft ins Gespräch gebracht.

Trivia: Wissenswertes und Fakten rund um die Kurkuma Wirkung

Kurkuma besitzt eine umfassende gesundheitsfördernde Wirkung. Die Einnahme ist sicher und ohne Risiko.

Damit kann Kurkuma die tägliche Ernährung bereichern und zur allgemeinen Gesundheit und Leistungsfähigkeit seinen Beitrag leisten.

Im Folgenden geben wir dir noch einige praktische Hinweise im Umgang mit der Wunderknolle.

Welche Kurkuma Rezepte für welche Wirkung?

Verdauungsbeschwerden mit Kurkuma lindern

Gegen leichte Verdauungsbeschwerden hilft ein Tee aus Gelbwurz, der sich wie folgt zubereiten lässt:

  • ŸEin Gramm Kurkumapulver mit 150 Milliliter kochendem Wasser überbrühen
  • ŸTee zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen
  • ŸTee nicht abseihen

Der Tee sollte mehrmals täglich eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten getrunken werden. Die Wirkung des Tees ist jedoch eher als abgeschwächt zu betrachten, da Curcumin nur schlecht in Wasser löslich ist.

Schmerzkiller und Immunturbo Kurkuma-Milch  

Dieses Rezept ist allgemein auch als “Goldene Milch” bekannt. Es handelt sich um ein wohlschmeckendes Getränk, welches sich noch dazu schnell zubereiten lässt.

Für die Kurkuma-Milch benötigst du:

  • Ÿ500 Milliliter Milch (auch Haferdrink, Kokosmilch oder Mandelmilch)
  • Ÿ1 Teelöffel Kurkuma Pulver
  • Ÿ1 Stückchen Ingwerwurzel
  • Ÿ1/2 Teelöffel Zimt
  • Ÿeine Prise Pfeffer
  • Ÿnach Belieben Honig zum Süßen

Alle Zutaten werden gut durchgemixt und anschließend leicht erwärmt.

Golden Honey hilft bei Erkältungen

Hierfür werden zwei Teelöffel Kurkumapulver mit 200 Gramm reinem Imkerhonig verrührt. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung kann diese Masse helfen.

Lasse stündlich einen halben Teelöffel davon auf der Zunge zergehen.

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Heute vor 7 Wochen habe ich angefangen, jeden Morgen ein Glas Saft mit Kurkuma und Gerstengras (= goldene Milch) zu trinken. Kurkuma wirkt entzündungshemmend und Gerstengras ist reich an allen möglichen Nährstoffen, die der Körper braucht. 3 Wochen später habe ich noch Hagebutte (für Muskeln und Gelenke) und Ashwagandha (beruhigend, fördert den Schlaf) dazu genommen. Außerdem nehme ich jeden Morgen eine Kapsel OPC (Traubenkernextrakt), da es antioxidativ wirkt und reich an Vitamin C ist. Seitdem hat sich einiges verändert: 》weniger Müdigkeit am Morgen und in den ersten Stunden im Büro 》bessere Konzentration und Aufnahmefähigkeit 》bessere Verdauung 》besseres Wohlbefinden und keine Kreislaufprobleme mehr während der Periode 》ruhigerer Schlaf 》keine schmerzenden Beine mehr (hatte ich in letzter Zeit oft) 》Verbesserung der Haut, Unreinheiten heilen viel schneller ab 》schnelleres Wachstum der Haare und Nägel, die Haare haben außerdem mehr Volumen am Ansatz __________________________________________________ Das Kurkuma nehme ich mittlerweile in Kapseln, da ich den Geschmack nicht mag. Die Leerkapseln kann man aber günstig bei Amazon bestellen und mit dem Kurkuma befüllen. Ansonsten mache ich 1-2 TL Gerstengras und je 1 TL Hagebutte und Ashwagandha in meinen Saft, den ich mittlerweile sehr gerne trinke. Die Produkte gibt's bei vom-achterhof.de . Dank der lieben @nancylovesben bin ich auf das Profil von @myra_snoflinga gestoßen, die uns allen so super tolle Tipps gibt. Schaut unbedingt bei ihr vorbei, dort gibt es in den Story Highlights soo viele Erfahrungsberichte und Fotos von anderen Menschen! Danke, dass du uns so viel gibst und schon so vielen geholfen hast ?? Demnächst bestelle ich noch Shatavari für den weiblichen Zyklus und hoffe, dass die Regelschmerzen dann komplett weg sind, ohne ständig eine chemische Schmerztablette nehmen zu müssen. Wenn ihr noch Fragen habt, können wir uns gerne in den Kommentaren austauschen ? Werbung – unbezahlt #kurkumamitmyra #gerstengrasmitmyra #hagebuttemitmyra #ashwagandha #ashwagandhamitmyra #health #healthy #vitamine #vitamins #selfie #happy #girl #me #myself #kurkuma #gerstengras #fruits #veggies #vegan #berlin

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Wie nehme ich Kurkuma ein?

Kurkuma kann in unterschiedlichen Darreichungsformen eingenommen werden:

  • ŸKurkuma Pulver
  • ŸKurkuma Wurzel
  • ŸKurkuma Tee
  • ŸKurkuma Kapseln
  • ŸKurkuma Tabletten

In Pulverform lässt sich Kurkuma besonders einfach dosieren, allerdings muss die Dosierung selbstständig erfolgen. Reines Kurkumapulver besitzt den Vorteil, ohne Zusatzstoffe auszukommen.

Wer gezielt bestimmte Beschwerden behandeln möchte sollte zu einer Darreichungsform greifen, welche über eine höhere Wirkstoffkonzentration verfügt. Tabletten oder Kapseln enthalten hochdosierten Pflanzenextrakt.

Um die Wirkung von Kurkuma therapeutisch nutzen zu können, sollte das Präparat einen hohen Anteil an Curcumin besitzen und über eine hohe Bioverfügbarkeit verfügen.

Für die bessere Bioverfügbarkeit enthalten verschiedene Präparate das bereits besprochene Piperin.

Fazit

Kurkuma ist eine Gewürz- und Heilpflanze mit langer Tradition. Eine Einnahme ist unbedenklich. Allerdings kann nicht von einer Heilwirkung ausgegangen werden, wenn du dir Kurkuma gelegentlich unter dein Essen mischst.

Kurkuma besitzt nur einen geringen Anteil an seinem Hauptwirkstoff Curcumin. Curcumin wird vom Körper nur schlecht aufgenommen, da es in Wasser kaum löslich ist.

Die positive Wirkung von Kurkuma lässt sich lediglich durch Präparate erreichen, welche den Wirkstoff in möglichst hoher Konzentration erhalten.    

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.apotheken-umschau.de/Heilpflanzen/Kurkuma-Wie-gesund-ist-das-Gewuerz-185877.html

[2] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kurkuma.html

[3] https://www.kurkuma-wirkung.de/

[4] https://www.kurkuma-wurzel.info/

Bildquelle: 123rf.com / 47729325

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