Willkommen bei unserem großen laktosefreie Milch Test 2019. Hier präsentieren wir dir von uns näher getestete laktosefreie Milch. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste laktosefreie Milch zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir laktosefreie Milch kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Laktosefreie Milch ist Milch, die keinen oder einen sehr geringen Anteil an Laktose enthält und somit für laktoseintolerante Menschen geeignet ist.
  • Zur laktosefreier Milch zählt die laktosefreie Kuhmilch, aber auch pflanzliche Drinks wie Soja-, Getreide-, Nuss- und Kokosmilch sind laktosefrei.
  • Laktosefreie Milch unterscheidet sich, was den Geschmack und die Inhaltsstoffe angeht, etwas von der normalen Milch. Trotzdem kann sie wie normale Milch eingesetzt werden.

Laktosefreie Milch Test: Das Ranking

Platz 1: MinusL H-Milch laktosefrei, 3,8 % Fett

Die MinusL laktosefreie H-Milch mit 3,8 % Fett ist eine hochwertige laktosefreie Kuhmilch. Sie wurde ultrahocherhitzt, homogenisiert und ist besonders gut haltbar. Bei der Herstellung wird keine Gentechnik verwendet.

Diese laktosefreie Vollmilch liegt preislich im mittleren Bereich. Sie wird im 10er Pack angeboten, der Hersteller bietet aber auch Einzelpackungen an. Käufer sind vor allem von der Qualität dieser Milch begeistert.

Platz 2: Berchtesgadener Land Haltbare Bio-Alpenmilch laktosefrei, 1,5 % Fett

Die Berchtesgadener Land laktosefreie Bio H-Alpenmilch mit 1,5 % Fett ist eine hochwertige Kuhmilch. Sie trägt das Bio-Gütesiegel und wurde besonders schonend verarbeitet. Es handelt sich um H-Milch, die erhitzt und homogenisiert wurde und somit sehr gut haltbar ist.

Preislich liegt diese Milch im mittleren Bereich. Dieses Produkt ist im 12-er Pack erhältlich, kann aber beim Hersteller auch einzeln bestellt werden. Käufer sind besonders von dem natürlichen Geschmack der Milch beeindruckt.

Platz 3: Joya Sojamilch laktosefrei, vegan, ungesüßt

Die Joya Sojamilch ist eine hochwertige pflanzliche Milchalternative. Es handelt sich um schonend hergestellte Bio Sojamilch, die frei von Gentechnik, Farbstoffen und Süßungsmittel ist. Sie ist vegan, gluten- und laktosefrei.

Diese Sojamilch liegt preislich im mittleren Niveau. Der Hersteller bietet diese Milch im 10er-Pack oder auch einzeln an. Käufer loben vor allem die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du laktosefreie Milch kaufst

Was ist laktosefreie Milch?

Laktosefreie Milch ist Milch, die keine oder nur sehr wenig Laktose enthält. Somit kann diese Milch auch von Menschen getrunken werden, die laktoseintolerant sind.

Pflanzliche Milch wird durch spezielle Herstellungsverfahren aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen. Sie enthält von Beginn an keine Laktose, ist zudem vegan, häufig glutenfrei und enthält außerdem kein Milcheiweiß. (Quelle: pixabay.com)

Diese Art von Milch ist zum Einen laktosefreie Kuhmilch, die mit dem Enzym Laktase versetzt wird, das die Laktose spaltet. Zum Anderen sind auch pflanzliche Milchalternativen wie Soja-, Getreide-, Nuss- und Kokosmilch laktosefrei. Diese werden als Drinks oder Milchersatz bezeichnet.

Das folgende Video erklärt dir anschaulich, was die verschiedene Arten von laktosefreier Milch sind und was sie ausmacht:

Laktosefreie Kuhmilch ist häufig nicht komplett laktosefrei.  Der Laktoseanteil ist so stark reduziert, dass im Normalfall keine negativen Nebenwirkungen hervorgerufen werden.

In Deutschland darf Milch, die weniger als 0,1 Gramm Laktose pro 100 Gramm Milch enthält, als laktosefrei bezeichnet werden.

Extrem empfindliche Menschen können jedoch trotzdem auf die enthaltene Laktose reagieren. Sie sollten also vorsichtig sein. Pflanzliche Milchalternativen sind komplett laktosefrei.

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Wusstest du, dass manche Menschen allergisch auf Milcheiweiß sind?

Wenn du sogar laktosefreie Milch nicht gut verträgst, könntest du an einer Milcheiweißallergie leiden. Diese ist eine der häufigsten Nahrungsmittelallergien, in Deutschland leiden ca. 1% der Bevölkerung an dieser Allergie. Zu dem Symptomen gehören Kribbeln im Mund, Juckreiz, Schwellungen der Schleimhäute, Hautekzeme und Verdauungsstörungen.

Pflanzliche Milch könnte für dich eine Lösung sein. Diese enthält keinen Milchzucker und keine Milcheiweiße, die Unverträglichkeiten auslösen können. Jedoch sind Sojamilch sowie einige Nussmilcharten für Menschen mit Soja- oder Nussalergien nicht geeignet.

Für wen eignet sich laktosefreie Milch?

Laktosefreie Milch eignet sich für Menschen, die den Milchzucker nicht vertragen, also laktoseintolerant sind. Eine Laktoseunveträglichkeit kann unerwünschte Nebenwirkungen wie Verdauungsprobleme und allgemeines Unwohlsein hervorrufen.

Für Menschen, die normale Milch vertragen, sind laktosefreie Kuhmilchprodukte nicht wirklich sinnvoll.

Milch und Milchprodukte zählen zu den Grundnahrungsmitteln. Laktosefreie Milchprodukte ermöglichen es Menschen mit Laktoseintoleranz, trotzdem Milchprodukte zu konsumieren.

Auch Menschen ohne Laktoseintoleranz können laktosefreie Kuhmilch trinken. Da die Milch sich inhaltlich, abgesehen von der gespaltenen Laktose, nicht sonderlich unterscheidet, wird es für solche Menschen keinen Unterschied machen. Zudem sind laktosefreie Milch und deren Produkte häufig teurer als normale Milch und schmecken etwas süßer.

Julia MerlotSpiegel Redaktion

In Deutschland sind nur ca. 15% der erwachsenen Bevölkerung laktoseintolerant. Die Lebensmittelindustrie vermarktet jedoch laktosefreie Produkte an die allgemeine Bevölkerung als etwas besonders Gesundes und Positives. Viele Menschen werden so verleitet, laktosefreie Produkte zu kaufen, obwohl sie sie gar nicht wirklich brauchen.

Außerdem werden einige Milchprodukte als laktosefrei bezeichnet, obwohl sie auch so keine Laktose enthalten. Dazu zählt zum Beispiel Käse. Laktosefreie Milchprodukte sind durchschnittlich etwa zweieinhalb Mal so teuer wie normale Milchprodukte. (Quelle: spiegel.de)

Wie wird laktosefreie Milch hergestellt?

Die Herstellung von laktosefreier Milch ist, je nach Art der Milch, sehr unterschiedlich. Im folgenden Abschnitt möchten wir die Herstellung von laktosefreier Kuhmilch und pflanzlicher Milch erklären. Im Entscheidungsteil gehen wir nochmals etwas genauer auf die Milcharten und deren Herstellung ein.

Wie wird laktosefreie Kuhmilch hergestellt?

Laktosefreie Kuhmilch wird parallel zur normalen Milch hergestellt. Viele Milchhöfe und Milchmarken haben neben den normalen auch spezielle laktosefreie Milchprodukte.

Die Herstellung von laktosefreier Milch ist relativ unkompliziert. Der Milch wird das Enzym Laktase hinzugefügt, die den Milchzucker Laktose in Glukose und Galaktose spaltet. Die Laktose ist es nämlich, die bei vielen Menschen zu Beschwerden führt.

Glukose und Galaktose sind Zucker, deshalb schmeckt laktosefreie Milch etwas süßer. Was alle anderen Inhaltsstoffe angeht, gibt es zwischen normaler und laktosefreier Milch keine Unterschiede.

Es gibt sowohl laktosefreie Vollmilch mit 3,5% Fett als auch fettreduzierte laktosefreie Milch mit 1,5 % Fett. Ein großer Unterschied bei der Herstellung ist, das praktisch jede laktosefreie Milch ultrahocherhitzt wird.

Wie werden pflanzliche Milchalternativen hergestellt?

Bei der Herstellung von pflanzlicher Milch gibt es ein paar Herstellungsmethoden. Dabei spielt der Rohstoff eine grundlegende Rolle. Alle pflanzlichen Milchalternativen sind auf Wasser basiert.

Die Rohstoffe werden zerkleinert, aufgekocht, und schließlich abgefiltert. Danach wird die Milch abgekühlt und mit Zusatzstoffen versehen. Die Restprodukte, wie zum Beispiel die pürrierten Sojabohnen oder die zerkleinerten Nüsse können für Tierfutter weiterverarbeitet werden.

Einige Milchalternativen, wie zum Beispiel Mandelmilch, kannst du auch zu Hause herstellen. Das folgende Video zeigt dir, wie du Mandelmilch selber machen kannst:

Ist laktosefreie Milch gesund?

Laktosefreie Milch ist ebenso gesund wie normale Milch. Milch enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalzium, Zink, Eiweiß, Fett, sowie eine Reihe von Vitaminen, und ist somit sehr nahrhaft.

Laktoseintolerante Menschen profitieren von laktosefreier Milch, da sie viele dieser positiven Nährstoffe der Milch einnehmen können, ohne an den negativen Nebenwirkungen ihrer Unverträglichkeit zu leiden. Zudem können Menschen mit Laktoseintoleranz ihrem Körper ernsthaft schaden, wenn sie über lange Zeit normale Milchprodukte einnehmen.

Milch hat viele wertvolle Nährstoffe, die gut für unsere Gesundheit sind. Laktosefreie Milch macht es Menschen mit Laktoseintoleranz möglich, diese Nährstoffe einzunehmen. (Bildquelle: pixabay.com / Couleur)

Für Menschen, die normale Milch einnehmen können, macht der Laktose-Aspekt keinen Unterschied. Allerdings hat pflanzlicher Milchersatz seine eigenen Vorteile und unterscheidet sich inhaltlich etwas von Kuhmilch.

Pflanzliche Milch wie Getreide-, Soja-, oder Nussmilch hat viele Nährstoffe, die sich auf unsere Gesundheit positiv auswirken können. Dazu zählen Proteine, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Diese sind auch für Menschen ohne Laktoseintoleranz vorteilhaft.

Zudem pflanzliche Milch häufig fett- und kalorienärmer als normale Vollmilch. Andererseits werden diesen Milchalternativen viele künstliche Zusätze wie Süßungsmittel sowie Konservierungs- und Farbstoffe beigefügt.

Laktosefreie Kuhmilch ist ebenso gesund wie normale Milch. Auch pflanzliche Milchalternativen enthalten viele wertvolle Nährstoffe, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können.

Wie viele Kalorien hat laktosefreie Milch?

Der Kaloriengehalt hängt von einigen Faktoren ab. Der Fettgehalt, aber auch der Rohstoff spielen dabei die Wichtigste Rolle. In der folgenden Tabelle haben wir typische Kalorienwerte für verschiedene laktosefreie Milch dargestellt. Zum besseren Vergleich haben wir auch normale Kuhmilch  aufgelistet.

Milch Energiegehalt pro 100 ml
Vollmilch (3,5% Fett) 67 kcal
Laktosefreie Milch (3,5 % Fett) 67 kcal
Milch (1,5 % Fett) 47 kcal
Laktosefreie Milch (1,5% Fett) 47 kcal
Hafermilch 42 kcal
Sojamilch 52 kcal
Reismilch 47 kcal
Mandelmilch 13 kcal
Kokosmilch  227 kcal

Wie du siehst, unterscheiden sich laktosefreie und normale Kuhmilch nicht in ihrem Energiegehalt. Hafer-, Soja- und Reismilch sind von ihrem Energiegehalt der fettarmen Kuhmilch sehr nahe. Mandelmilch ist hingegen besonders kalorienarm, während Kokosmilch sehr kalorienreich ist.

Welche Inhaltsstoffe hat laktosefreie Milch?

Laktosefreie Kuhmilch hat die gleichen Inhaltsstoffe wie normale Milch. Der einzige Unterschied ist, dass die Laktose bereits in Glukose und Galaktose gespaltet wurde. Laktosefreie Kuhmilch enthält Wasser, Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, sowie eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin A, B, D, Kalzium, Zink und Magnesium.

Laktosefreie pflanzliche Milch besteht hauptsächlich aus Wasser. Je nach Art unterscheiden sich die anderen Inhaltsstoffe. In der Regel enthält aber auch pflanzliche Milch Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette.

Pflanzliche Milch zeichnet sich vor Allem durch die vielen Vitamine und Mineralien aus, die die Milch aus den Rohstoffen annimmt. Teilweise werden sie aber künstlich dem Drink hinzugefügt. Außerdem ist pflanzliche Milch häufig fett- und kalorienärmer als Vollmilch.

Laktosefreie Milch hat ähnliche Nährwerte wie normale Milch. Sie ist reich an Mineralien und Vitaminen, die teilweise bei der Herstellung ergänzt werden.

Was kostet laktosefreie Milch?

Laktosefreie Kuhmilch lässt sich bereits für wenige Euro im Supermarkt erwerben. Der Preis beginnt bei ca. 1 Euro pro Liter, einige Produkte, wie zum Beispiel Bio Produkte, sind jedoch etwas teuerer.

Pflanzliche Milch kostet in der Regel etwas mehr. Die günstigsten Art von pflanzlicher Milch sind die Soja-, Reis- und Hafermilch, die preislich zwischen 2 und 3 Euro pro Liter liegen.

Mandelmilch ist kostenintensiver und beginnt bei ca. 2,5 € pro Liter. Kokosmilch ist die teuerste pflanzliche Milch. Der Preis für einen Liter beginnt bei ca. 5 bis 6 €.

Laktosefreie Milch ist teurer als normale Milch. Jedoch lässt sich auch günstige laktosefreie Milch finden. Laktosefreie Kuhmilch sowie die Soja-, Hafer- und Reismilch sind die günstigsten Sorten.

Wo kann ich laktosefreie Milch kaufen?

Laktosefreie Milch kannst du in gut sortierten Supermärkten kaufen. Nicht alle Supermärkte führen jedoch alle Arten von laktosefreier Milch und Milchprodukten.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meiste laktosefreie Milch verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • edeka.de
  • rewe.de
  • alnatura.de
  • aldi.de

Welche Alternativen gibt es zu laktosefreier Milch?

Zu laktosefreier Kuh- und Pflanzenmilch gibt es kaum Alternativen. Einige Produkte kannst du milchfrei kaufen oder bei der Zubereitung, wenn möglich, auf Milch verzichten. Viele vegane Speisen enthalten keine Milch und können eine Alternative sein.

Die vielen Sorten pflanzlicher Milch sind eine mögliche Alternative zur Kuhmilch. Darüberhinaus kannst du dich entscheiden, komplett auf Milch zu verzichten. (Bildquelle: pixabay.com / Pezibear)

Wenn du laktoseintolerant bist, kannst du zu einer Laktase-Kapsel greifen. Diese Medikamente unterstützen deinen Körper beim Verarbeiten der Laktose. Du kannst also Milchprodukte einnehmen, ohne an den Symptomen der Intoleranz zu leiden. Diese Pillen sind in der Apotheke erhältlich, sind aber etwas kostintensiver.

Entscheidung: Welche Arten von laktosefreier Milch gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt mehrere Arten von laktosefreier Milch, darüber hinaus gibt es sehr unzählige Sorten. Folgende grundsätzliche Arten haben wir ermittelt:

  • Laktosefreie Kuhmilch
  • Getreidemilch
  • Sojamilch
  • Nussmilch
  • Kokosmilch

Diese möchten wir im folgenden Abschnitt etwas näher vorstellen sowie auf ihre individuellen Vor- und Nachteile eingehen.

Was ist laktosefreie Kuhmilch und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Laktosefreie Kuhmilch ist Kuhmilch, die mit dem Enzym Laktase behandelt wird, die den Milchzucker Laktose in Glukose und Galaktase spalten. Trotz der Bezeichnung „laktosefrei“ kann diese Milch einen Restanteil an Laktose enthalten, dieser ist jedoch so gering, dass keine intoleranzbedingten Nebenwirkungen auftreten.

Laktosefreie Kuhmilch wird von vielen Milchherstellern angeboten, auch werden aus ihr andere laktosefreie Milchprodukte wie Sahne, Joghurt oder Käse hergestellt. Laktosefreie Kuhmilch muss ultrahocherhitzt werden, um das Enzym Laktase zu deaktivieren.

Vorteile
  • Einfach erhältlich
  • Oft parallel zur normalen Milch hergestellt
  • Geschmacklich an normaler Milch sehr nah
  • Enthält gleiche Nährstoffe wie normale Milch
Nachteile
  • Durch Restanteil an Laktose für sehr empfindliche Menschen nicht geeignet
  • Schmeckt süßer
  • Muss ultrahoch erhitzt werden (H-Milch)

Was ist Sojamilch und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Sojamilch wird aus Sojabohnen hergestellt. Dazu werden die getrocketen Sojabohnen in Wasser eingeweicht, gekocht, und pürriert. Danach wird das Pürree filtriert und abgekühlt. Häufig werden Sojamilch Mineralstoffe sowie Süßungsmittel und Aromen zugesetzt. Auch enthält Sojamilch oft Stabilisatoren und Konservierungsmittel.

Sojamilch ist vielseitig einsetzbar und kann zudem fermentiert werden. So wird zum Beispiel Sojajoghurt, auch Yofu genannt, hergestellt. Viele behaupten, dass Sojamilch der echten Milch geschmacklich am Ähnlichsten ist.

Vorteile
  • Kein Gluten oder Milcheiweiß
  • Eiweißreich
  • Geschmacklich mit echter Milch vergleichbar
Nachteile
  • Aroma von Sojabohnen
  • Viele Zusatzstoffe
  • Nicht für Soja-Allergiker geeignet

Was ist Getreidemilch und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Getreidemilch ist ein Milchersatz, der aus fermentiertem Getreide wie Hafer, Reis, Roggen, Dinkel, oder Einkorn hergestellt wird. Das Getreide wird gemahlen und mit Wasser aufgekocht. Spezielle Enzyme bauen die enthaltene Stärke in Zucker ab, weshalb auch diese Milch etwas süßlich schmecken kann.

Getreidemilch ist in ihren Inhaltsstoffen unterschiedlich. Ausschlaggebend dafür ist das Getreide, das verwendet wurde. Getreidemilch hat ähnliche Vitamine und Mineralstoffe wie Kuhmilch, ist jedoch protein- und kalorienarm. Sie enthält keinen Cholesterin, und Reismilch ist zudem glutenfrei.

Vorteile
  • Kalorienarm
  • Cholesterinfrei
  • Ähnliche Inhaltsstoffe wie normale Milch
Nachteile
  • Viele Zusatzstoffe
  • Schmeckt leicht süßlich
  • Enthält Gluten

Was ist Nussmilch und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Nussmilch wird aus verschiedenen Nusssorten, am Häufigsten aus Mandeln, Cashews, Haselnüssen oder Walnüssen hergestellt. Die Nüsse werden zerkleinert und für einige Stunden in Wasser eingeweicht. Danach werden sie mit dem Wasser pürriert und schließlich filtriert.

Nussmilch wird häufig mit Zusätzen wie Mineralien, Vitaminen, aber auch Süßungsmitteln, Aromen, Stabilisatoren sowie Konservierungsstoffen versehen. Diese sollen den Geschmack und die Haltbarkeit verbessern. Häufig werden diese Nussdrinks in verschiedenen Geschmackssorten wie Schoko, Karamell oder Vanille angeboten.

Vorteile
  • Guter Geschmack
  • Nährstoffreich
  • Vielseitig einsetzbar
  • Viele Geschmackssorten
Nachteile
  • Fett- und kalorienreich
  • Teurer
  • Nicht für Nussallergiker geeignet
  • Häufig mit Zusatzstoffen versetzt

Was ist Kokosmilch und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Kokosmilch wird aus der Kokosnuss gewonnen. Das Fruchtfleisch wird zerkleinert und ausgepresst, wodurch die Kokosmilch gewonnen wird. Diese Milch ist mild und cremig, hat einen angenehmen Geschmack und das typische Kokosaroma, und ist zudem vielseitig einsetzbar.

Kokosmilch ist sehr nahrhaft und vielseitig einsetzbar. Sie hat aber auch von allen von uns vorgestellten Milcharten den höchsten Fett- und Kaloriengehalt. Kokosmilch ist außerdem die teuerste Milch.

Vorteile
  • Vielseitig einsetzbar
  • Guter Geschmack
  • Nährstoffreich
Nachteile
  • Teuer
  • Hoher Fettgehalt
  • Kalorienreich

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du laktosefreie Milch vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du laktosefreie Milch vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Milch für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Art und Sorte
  • Fettgehalt
  • Herstellung
  • Zertifikate
  • Verpackung

Art und Sorte

Die erste Entscheidung, die du beim Kauf treffen wirst, ist die Art der Milch. Dabei lässt sich grundsätzlich zwischen Kuhmilch und pflanzlicher, also veganer, Milch unterscheiden.

Veganer und teilweise Vegetarier greifen, wenn sie auf Milchprodukte verzichten, eher zu pflanzlicher Milch. Auch Menschen mit Milcheiweißallergie werden sich für diese Milch entscheiden.

Andererseits is laktosefreie Kuhmilch der normalen Milch am Ähnlichsten. Wer also Wert darauf legt, dass die laktosefreie Milch was Geschmack und Inhaltsstoffe angeht der normalen Milch am Nächsten kommt, wird sich für die laktosefreie Kuhmilch entscheiden.

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Wusstest du, dass in Deutschland nur bestimmte Getränke als Milch bezeichnet werden dürfen?

Nur Getränke, die durch Melken gewonnen werden, können als Milch bezeichnet werden. Das gilt zum Beispiel für Kuh-, Schaf-, oder Ziegenmilch.

„Milch“, die aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird, muss im Handel anders genannt werden. Daher stammen Bezeichnungen wie Mandeldrink, Milchersatz, Milchalternative etc. Im Volksmund wird häufig trotzdem von Milch gesprochen.

Fettgehalt

Der zweite Punkt, der bei der Wahl der laktosefreien Milch eine wichtige Rolle spielt, ist der Fettgehalt. Dieser kann sehr unterschiedlich sein, und häufig sind verschiedene Sorten mit unterschiedlichem Fettgehalt erhältlich.

In folgender Tabelle haben wir den Fettgehalt unterschiedlicher Milcharten beispielhaft dargestellt:

Milch Fettgehalt
Laktosefreie Kuhmilch 1,5 bis 3,8 %
Hafermilch 1,5 %
Sojamilch 1,9 bis 2,2 %
Reismilch 1 %
Mandelmilch 3,5 %
Kokosmilch 24 bis 80 %

Wie du siehst, unterscheiden sich die Milcharten nicht sehr in ihrem Fettgehalt. Nur die Kokosmilch sticht stark heraus.

Herstellung und Zusatzstoffe

Laktosefreie Milch durchläuft bei der Herstellung mehrere Schritte. Auch werden der Milch, insbesondere den pflanzlichen Milchalternativen, häufig Zusatzstoffe hinzugefügt.

Zusatzstoffe können die Qualität der Milch verbessern, aber auch veschlechtern. Du solltest dir der Inhaltsstoffe bewusst sein, bevor du dich für ein Produkt entscheidest.

Laktosefreie Kuhmilch wird häufig als H-Milch bezeichnet. Das bedeutet, dass sie bei der Herstellung ultrahoch erhitzt wurde. Durch diesen Vorgang wird das Enzym Laktase, das die Laktose spaltet, deaktiviert. Gleichzeitig wird die Haltbarkeit der Milch verbessert. Andererseits gehen durch diesen Vorgang viele wertvolle Nährstoffe und Mineralien der Milch verloren.

Pflanzliche Milchalternativen werden oft mit Zusätzen versehen. Diese sollen den Geschmack verbessern, das Getränk mit Nährstoffen anreichern, oder die Haltbarkeit verbessern. Nicht selten sind in pflanzlicher Milch Zucker, Aromen oder Konservierungssmittel anzutreffen.

Zertifikate

Milch wird auf vielfältige Art und Weise bearbeitet, bevor sie in den Handel gelangt. Bei Kuhmilch spielt auch die Haltung und das Futter der Kühe eine wichtige Rolle.

Auch bei der Rohstoffgewinnung für vegane Milchalternativen beeinflussen viele Faktoren die Qualität der Milch. Nicht nur spielt die Landwirtschaft eine wichtige Rolle, auch die Verarbeitungs- und Herstellungsmethoden sind ausschlaggebend.

Die Haltung, Pflege und das Futter der Milchkühe können die Qualität der Milch beeinflussen. (Bildquelle: pixabay.com / The Digital Artist)

Viele Hersteller behaupten, bei der Herstellung ihrer Milch nur die Besten Zutaten zu verwenden und ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen. Letztendlich können jedoch nur Zertifikate wie das Bio-Gütesiegel oder das Fairtrade-Siegel dies wirklich bezeugen.

Vor allem das Bio-Gütesiegel spielt bei der Milchherstellung eine wichtige Rolle. Produkte, die mit diesem Siegel versehen sind, stammen nachweislich aus nachhaltiger Landwirtschaft und verzichten auf die Verwendung von Gentechnik und chemischer Dünge- und Futtermittel.

Verpackung

Laktosefreie Milch kommt häufig, wie die normale Milch auch, in einem Tetrapak. Auch gibt es Milch in in kleinen Trinkpäckchen. Einige Hersteller verwenden außerdem Glasflaschen. Selten sind Plastikflaschen anzutreffen.

Umweltschutz spielt eine wichtige Rolle. Immer mehr Hersteller verwenden bei der Verpackung recyclebares und umweltfreundliches Material. Nicht alle sind jedoch auf dem gleichen Stand. Du solltest bei deiner Wahl auf jeden Fall beachten, wie die Verpackung gemacht ist und woraus sie besteht.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema laktosefreie Milch

Warum sind manche Menschen laktoseintolerant?

Als Babys sind alle Menschen in der Lage, Laktose zu verarbeiten. Sonst könnten wir nämlich keine Muttermilch trinken. Denn wie alle Säugetiermilch enthält menschliche Muttermilch Laktose.

Die Mehrheit der Menschen verliert jedoch mit dem Alter die Fähigkeit, Laktose zu verarbeiten. Das hat damit zu tun, dass der Körper nicht genug Laktase produzieren kann, um die Laktose richtig zu spalten. Nebenwirkungen wie Verdauungsstörungen, Übelkeit, Schwindel und Unwohlsein sind die Folge.

Die Mehrheit der Menschen ist übrigens laktoseintolerant. In Ostasien und Afrika vertragen 80 bis 100 % der erwachsenen Bevölkerung keine Laktose. In Europa und Nordamerika sind es nur 15 % der Menschen, die laktoseintolerant sind.

Laktosefreie Milch von Ziegen, Schafen und anderen Säugetieren

Die Annahme, dass Ziegen- oder Schafmilch für laktoseintolerante Menschen geeignet ist, ist ein Mythos. Milch von allen Säugetieren enthält Laktose. Somit hat auch Ziegen- oder Schafmilch, insofern sie unbehandelt ist, Laktose.

Seltener werden jedoch auch diese Milchsorten behandelt und zu laktosefreien Produkten umgewandelt. Einige Produkte wie zum Beispiel Käse sind auch natürlich laktosefrei, auch wenn sie aus Ziegen- oder Schafmilch hergestellt werden.

Woher diese Falschannahme stammt, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass Laktose und Laktoseintoleranz von Vielen nicht im Detail verstanden wird. Außerdem gelten Schaf- und Ziegenmilch generell als gesünder als Kuhmilch. Diese Milcharten unterscheiden sich zwar in ihren Inhaltsstoffen und Nährwerten, in dem Laktosegehalt jedoch kaum.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/laktosefreie-nahrungsmittel-sind-auch-bei-intoleranz-oft-ueberfluessig-a-886427.html

[2] https://www.ugb.de/exklusiv/fragen-service/wie-wird-laktosefreie-milch-hergestellt/?laktose-milchzucker

[3] https://vebu.de/essen-genuss/pflanzliche-alternativen/milchersatz-besten-milchalternativen/

Bildquelle: 123rf.com / goluboly

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