Willkommen bei unserem großen Mohnöl Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Mohnöle. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Mohnöl zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Mohnöl kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mohnöl ist ein Pflanzenöl aus Mohnsamen.
  • Es wird zur Verfeinerung von Speisen, als Haut- und Haarpflege oder in der Ölmalerei verwendet.
  • Durch seine Inhaltsstoffe ist es als heil wirkend bekannt.

Mohnöl Test: Das Ranking

Platz 1: Fandler Bio-Mohnöl, 250ml

Das Bio-Mohnöl von Fandler ist eines der präsentesten Produkte, wenn man online Mohnöl erwerben möchte. Es handelt sich hierbei um Blaumohnöl, abgefüllt in einer 250ml Flasche zu einem durchschnittlichen Preis. Das Öl ist als anderes Produkt auch in einer kleineren Menge von 100ml erwerbbar.

Das kaltgepresste Öl ist nach Angaben des Herstellers biologischer Herkunft, ohne Zusatz von Aromen, Konservierungsstoffen, ungefiltert und naturrein. Fandler ist ein seit vier Generationen in Österreich tätiger Ölproduzent, der neben Mohnölen noch andere Ölsorten und Produkte erfolgreich vermarktet. Auf der Homepage des Unternehmens finden sich auch Rezeptideen mit den bei ihnen erwerbbaren Produkten.

Platz 2: Ölmühle Solling Mohnöl nativ, 250ml, BIO

Das Mohnöl der Ölmühle Solling ist in 250ml Größe für einen durchschnittlichen Preis erhältlich. Als anderes Produkt ist auch dieses Öl in 100ml auf Amazon zu finden. In diesem Öl verbinden sich Blau- und Graumohnsamen zu einem hell gelben, charaktervollen Öl.

Das native Bio-Öl ist laut Verkäufer aus bester Bio-Qualität erntefrischer Mohnsamen und mit keinen Zusatzstoffen versehen. Die Ölmühle Solling ist ein deutscher Hersteller, welcher mit Qualität statt Masse wirbt und seit 1996 Ölsaaten und Nüsse aus ökologischem Anbau zu hochwertigen BIO-Ölen verarbeitet.

Platz 3: Alpvital Mohnöl 100 % rein kaltgepresst, 100ml

Das Öl von Alpvital ist ein kaltgepresstes Mohnöl in einer Menge von 100ml und wird in diesem Fall als Nahrungsergänzungsmittel beschrieben.

Es handelt sich in diesem Fall um kein Bio-Mohnöl, es wird aber vom Verkäufer als 100% rein beschrieben und zur Verfeinerung von Speisen oder zur direkten Einnahme in Teelöffelmenge empfohlen. Die Käufer dieses Produkts befinden den Eigengeschmack des Öls als gut und berichten von positive Entwicklungen bei Haut- und Schlafproblemen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Mohnöl kaufst

Was ist Mohnöl?

Mohnöl ist ein noch wenig bekanntes, aber hochwertiges Pflanzenöl, das aus den Samen der Mohnpflanze erzeugt wird. Es wird zumeist in kaltgepresster Form und in eher geringen Mengen beispielsweise im Waldviertel in Österreich produziert.

Wie der Name bereits erahnen lässt, wird Mohnöl aus den Samen der gleichnamigen Pflanze gewonnen. (Bildquelle: unsplash.com / Marten Bjork)

Mohnöl lässt sich vielfältigst einsetzen. Primär handelt es sich dabei, wie auch bei Leinöl, Mandelöl und anderen hochwertigen Pflanzenölen um ein leicht verdauliches Speiseöl, welches jedoch primär für kalte Speise empfohlen ist, das es nicht über 170° erhitzt werden sollte. Dabei gehen nämlich die wertvollen Inhaltsstoffe und auch der Geschmack des Öls verloren.

Von feinem, milden Mohngeschmack, über starken Mohngeschmack, bis zu leicht nussartigem Geschmack ist, je nach Mohnsorte, bei Mohnöl alles dabei. Mohnöl präsentiert sich meist in hellgelber Farbe und nahezu geruchsneutral.

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Wusstest du, dass Mohnöl aus Schlafmohn gewonnen wird?

Die Samen aus europäischer Herkunft sind dabei blau oder grau. Die Samen anderer Sorten sind hingegen braun, schwarz oder weiß.

Für wen und welche Anwendungsgebiete eignet sich Mohnöl?

Prinzipiell eignet sich Mohnöl, auch als Mohnsamenöl bezeichnet, für jedermann, der auf der Suche nach einer besonderen Ölalternative ist und die Vorzüge von Mohnöl, beispielsweise auch abseits der Küche genießen möchte.

Im kulinarischen Bereich genutzt, entfaltet Mohnöl besonders in süßen Desserts und Gebäck, Suppen und Salaten seinen fein-herben Geschmack. Auch in Gemüse, Nudel- und sogar Reisgerichten kann das Öl zur geschmacklichen Verfeinerung dienen.

Mohnöl sollte nur für kalte Speisen oder als nachträgliche Zugabe zu Suppen oder Saucen verwendet werden, da das Öl bei Erhitzung seinen Geschmack und die wertvollen Nährstoffe verliert.

Aufgrund seines besonderen Geschmacks und der leichten Verdaulichkeit ist Mohnöl unter Kennern der Kulinarik sehr beliebt. Besonders gut macht sich Mohnöl in Salaten, Gebäcken oder zu Gemüse.

Mit Mohnöl kann man hervorragend Salate und viele andere Speisen verfeinern. (Bildquelle: unsplash.com / rawpixel)

Verfechter der natürlichen Medizin könnten an Mohnöl Gefallen finden, denn seit je her wird dem Mohn eine heilende Wirkung nachgesagt. Das Öl ist als leicht verdaulich und für seinen besonders hohen Omega-6-Fettsäurenanteil bekannt.

Letztere, im richtigen Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren aufgenommen, senken das Risiko an Arteriosklerose und Herzkrankheiten zu erkranken.

Für Personen, die Öl gerne in rohen Mengen konsumieren, ist Mohnöl jedoch nichts, es wird aufgrund des hohen Linolsäuregehalts nur ein Verzehr von geringen Mengen empfohlen. Außerdem wirkt Mohnöl in hohen Mengen sedierend und in Überdosierung atmungslähmend.

Genauso jedoch sollte Mohnöl niemand kaufen, der es schnell in Vergessenheit geraten lässt, denn ist es erst einmal geöffnet, lässt sich dieses Öl nur ca. 8 Wochen halten.

Neben dem Einsatz in der Küche vermag Mohnöl es auch in der Haut- und Haarpflege seine Wirkung zu tun. Du kannst das Öl auch einfach auf die Haut auftragen und als Hautöl nutzen, allerdings hat auch die Kosmetikindustrie das Produkt entdeckt und nutzt es als Bestandteil von Cremes oder Seifen.

Durch den hohen Linolsäurenanteil im Öl, kann es eine höchst regenerative Wirkung auf alle Hauttypen haben und nebenbei Rötungen oder Irritationen vermindern. Mohnöl zieht sehr schnell in die Haut ein und wird besonders gerne bei trockener Haut angewendet. Ebenso wird Mohnöl zu Emulsionen und Salben hinzugegeben.

Mohnöl kann auch als Massageöl fungieren. Überdies lässt sich auch trockenes, splissiges Haar mit Mohnöl wieder in Glanz bringen und pflegen.

Zu guter Letzt wird Mohnöl auch eine fruchtbarkeitssteigernde Wirkung nachgesagt.

Außerdem lässt sich Mohnöl in seiner raffinierten Form auch in der Malerei einsetzen. So wird es als Grundlage zur Ölfarbenherstellung verwendet oder auch als Mal- und Bindemittel genutzt.

Neben dem Einsatz in der Küche kann Mohnöl auch als Mal- und Bindemittel in der Ölmalerei verwendet werden. (Bildquelle: unsplash.com / Andrian Valeanu)

Das hier verwendete Weißmohnöl hat ohnehin schon eine geringe Eigenfarbe, wird jedoch für die Verwendung in der Malerei noch gebleicht und ist durch seine verlängerte Trocknungszeite für manche Techniken und Effekt in der Ölmalerei maßgeblich.

Wer auf der Suche nach einem vielfältig einsetzbaren Öl ist, findet in Mohnöl das richtige Produkt.

In welcher Weise kann Mohnöl heilsam wirken?

Durch den Verzehr von Mohnöl führst du dem Körper hilfreiche Nährstoffe, allen voran wertvolle Fettsäuren zu, welche beispielsweise den Blutdruck und Cholesterinspiegel positiv beeinflussen oder Entzündungen hemmen können.

Mohnöl kann auch bei Hautproblemen Abhilfe leisten und kann trockene und spröde Haut pflegend behandeln. Bei  Juckreiz oder Rötungen kann auch rasche Besserung erwirkt werden, indem man am besten betroffene Stellen mit Mohnöl beträufelt und dieses ein- bis mehrfach täglich einreibt.

Im Falle von Wunden eignet sich das Beträufeln einer Auflage mit dem Öl und infolgedessen das Auflegen auf die Stelle.

Durch den hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren kann durch den Verzehr von Mohnöl, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Arteriosklerose entgegengewirkt werden.

Welche Inhaltsstoffe hat Mohnöl?

Die wesentlichen Inhaltsstoffe in Mohnöl sind:

  • Magnesium
  • Calcium
  • Kalium
  • Phosphor
  • Vitamin B
  • Vitamin E
  • zweifach ungesättigte Linolensäure
  • zweifach ungesättigte α – Linolensäure
  •  ungesättigte Ölsäure
  • Trilinolein

Besonders bekannt ist Mohnöl für seinen hohen Gehalt ungesättigter Fettsäuren, die einen positiven Einfluss auf Blutdruck und die Hemmung von Entzündungen des Organismus haben.

Linolsäure kann der Körper nicht selbst produzieren, sie ist aber für die Regelung des Wasserhaushalts verantwortlich. Von daher sollte Linolsäure dem Körper von außen zugeführt werden. Beispielsweise eben durch Öle wie dieses.

In welcher Menge sollte ich Mohnöl kaufen?

Mohnöl kannst du in unterschiedlichen Flaschengrößen erwerben. Wegen der geringen Haltbarkeit wird jedoch ein Kauf in geringeren Mengen empfohlen.

In der Regel wird Mohnöl in einer Menge ab 50 ml angeboten, die üblichste Größe liegt bei 250 ml.

Mohnölsorten für die Anwendung in der Küche werden auch in Halbliterflaschen verkauft, aber auch Zwischengrößen mit 100 oder 200ml sind erhältlich.

Wo kann ich Mohnöl kaufen und was kostet es?

Da Mohnöl ein sehr schwer erhältliches Öl ist, ist es für den Erwerb über Online-Shops prädestiniert. In Österreich ist Mohnöl in Reformhäusern oder Bio-Märkten vereinzelt zu finden, in Deutschland ist dies großteils schwierig.

Mit einem Preis von bis zu 20 € pro 250ml Flasche ist Mohnöl besonders in Bio-Form relativ teuer. Allerdings handelt es sich aktuell auch um ein noch seltenes Nischenprodukt.

Über folgende Onlineshops ist Mohnöl erhältlich:

  • amazon.com
  • fandler.at
  • shop.billa.at
  • farmgoodies.net
  • ostseemühle.de

Alle Mohnöle, die in diesem Beitrag vorgestellt werden, sind über Amazon erhältlich. Solltest du also bemerken, dass dir Mohnöl in deinem Ölsortiment noch fehlt, kannst du direkt eine Bestellung einleiten.

Welche Alternativen gibt es zu Mohnöl?

Zwei Alternativen mit ähnlichen Eigenschaften und Anwendungsbereichen zu Mohnöl sind Leinöl und Mandelöl.

Wirklich vergleichen kann man diese jedoch nicht, da es sich hierbei, sofern man das Öl in der Küche verwenden möchte, natürlich um eine Entscheidung für einen bestimmten Geschmack handelt.

Ölart Eigenschaften Anwendung Auswirkungen
Mandelöl Bittermandelöl: äußerlich Anzuwenden,
Süßmandelöl: zum Verzehr
Verfeinerung von Müsli oder Salat, Öl- und Aromabäder, Haar- und Hautpflege Schützt Herz, Kreislauf und Gefäße, regt Verdauung und Gallenproduktion an
Leinöl Dunkelgelbe Farbe und leicht bitterer Geschmack Verfeinerung von Suppen, Gemüse und Salaten Wirkt entzündungs- und krebshemmend, dämmt Magengeschwüre ein und unterstützt das Gewebe

Entscheidung: Welche Arten von Mohnöl gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du den Kauf von Mohnöl in Erwägung ziehst, hat zwischen drei verschiedenen Arten zuentscheiden:

  • raffiniertes Mohnöl
  • natives Mohnöl
  • Bio-Mohnöl

Hierbei gibt es dann auf der Seite der Speiseöle die kaltgepressten bzw. nativen Öle, welche es auch in biologischer Form gibt.

Wenn du Mohnöl für die Malerei verwenden möchtest, findest du ein meist raffiniertes, gebleichtes Mohnöl im einschlägigen Fachhandel.

Was zeichnet warmgepresstes/raffiniertes Mohnöl aus und was sind Vorteile und Nachteile?

Die Entscheidung für das raffinierte und zu Malereizwecken verwendete Mohnöl fällt natürlich aus einer sehr spezifischen Perspektive.

Wenn du also künstlerisch aktiv ist, ist dies eine gute Alternative zu Leinöl als Mal- und Bindemittel. Hierzu wird meist Weißmohn bei einer Warmpressung oder Extraktion zu einem minderwertigeren Öl verarbeitet.

Die Besonderheit von Mohnöl ist, dass es wesentlich langsamer eintrocknet als beispielsweise Leinöl und weniger zur Vergilbung neigt.

Vorteile
  • Lange halt- und verwendbar
  • Sehr gut geeignet in der Ölmalerei
Nachteile
  • Öl wird gebleicht/mit Zusatzstoffen versehen
  • Anwendung nur in der Malerei

Was zeichnet kaltgepresstes/natives Mohnöl aus und was sind Vorteile und Nachteile?

Die nativ hergestellten Mohnöle finden ein deutlich breiteres Publikum, da sie sowohl in der Küche als auch äußerlich, für den Körper wohltuend angewendet werden können, indem man sie als Haut- oder Haaröl verwenden kann.

Herkömmliches kaltgepresstes Öl entsteht nach der Reinigung und Trocknung der Samen durch eine mechanische Pressung.

Vorteile
  • Nährstoffe erhalten
  • Ohne chemische Zusätze
  • Vielfältige Anwendung
Nachteile
  • Nicht sehr lange haltbar
  • Nicht hoch erhitzbar

Was zeichnet Bio-Mohnöl aus und was sind Vorteile und Nachteile?

Während herkömmliches natives Mohnöl auch schon einen schonenden Herstellungsprozess bietet, kann Bio-Mohnöl zusätzlich mit einer einwandfreien Herkunft überzeugen. Die mit dem Biosiegel versehenen Öle garantieren einen ökologischen Anbau der verwendeten Mohnsamen ohne Schadstoffeinsatz.

Vorteile
  • Noch bessere Qualität
  • Schadstofffrei
Nachteile
  • Preislich teurer

Solltest du dich für ein Speiseöl entscheiden, gibt es geschmackliche Unterschiede zwischen folgenden Mohnölen:

  • Graumohnöl
  • Blaumohnöl
  • Weißmohnöl

Der Blaumohn ist die am häufigsten angebaute Mohnsorte, daher sind die meisten Öle die nur unter „Mohnöl“ bezeichnet werden aus Blaumohn entstandene Öle.

Dieses Mohnöl hat einen sehr intensiven Geschmack, weshalb es sich für deftige Salate, oder Mohngebäck oder als Pendant zu Ziegen- und Schafskäse eignet.

Wenn man es etwas sanfter möchte, sollte man sich für Graumohnöl entscheiden. Hier erfährt man einen sehr feinen Mohngeschmack, mit dem man Mohnmehlspeisen, Gemüse und Salat wunderbar verfeinern kann.

Weißmohnöl wirst du am seltensten finden, da Weißmohn als Sorte nur selten, bzw. eher im asiatischen Raum verbreitet ist. Hier bietet sich noch einmal eine andere Geschmacksrichtung.

Mit seinem Walnussaroma kann Weißmohnöl aus feinen Mohnspeisen, Spargelgerichten und grüne Salaten ein besonderes Geschmackserlebnis machen.

Im Folgenden sind die Eigenschaften der einzelnen Arten von Mohnöl als Speiseöl tabellarisch dargestellt, um dir deine Entscheidung zu erleichtern.

Art Geschmack Verwendung
Graumohnöl feiner, milder Mohngeschmack Karotten, Pilze, Wurzelgemüse, Kartoffel-, Tomaten-, Gurkensalat, Mehlspeisen, Rohkost, Nudelgerichte
Blaumohnöl herber und intensiver Mohngeschmack Kuchen und Gebäck mit Mohn, Marinaden, Sulzen, zu Schaf- und Ziegenkäse
Weißmohnöl leicht nussartiger Geschmack Spargelgerichte, feine Mohnmehlspeisen, Desserts, grüne Salate

Und kannst du dir schon vorstellen mit Mohnöl die ein oder andere schmackhafte Speise zu zaubern? Geschmacklich ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Mohnöl vergleichen und bewerten

Mohnöl ist ein qualitativ hochwertiges Nischenprodukt und das rechtfertigt den hohen Preis. Dennoch gibt es bei der Kaufentscheidung einiges zu beachten.

Welche Kriterien dir über die Qualität Auskunft geben und dich zu einem zufriedenen Käufer und Nutzer von Mohnöl machen, wird im Folgenden erläutert:

  • Herkunftsbezeichnung
  • Herstellungsverfahren
  • Inhaltsstoffe

Herkunftsbezeichnung

Die meisten qualitativ einwandfreien Mohnöle stammen aus der Waldviertler Gegend Österreichs, da diese für den Mohnanbau bekannt ist. Aber auch in Deutschland wird Mohn zu Öl verarbeitet.

In jedem Fall sollte auf der Flasche die Herkunft des Mohnöls ersichtlich sein, zu dieser kann man sich dann näher informieren. Ziehe hierzu gerne den Produkttest heran, dort findest du empfehlenswerte Mohnöle.

Von besonders guter Qualität sind selbstredend Bio Mohnöle, deren Samen aus kontrollierten Anbaugebieten, ohne Einsatz von Pestiziden oder anderen Schadstoffbehandlungen stammen.

Herstellungsverfahren

Bei der Herstellung des Öles, welche meist aus der Produktbeschreibung hervorgeht, ist darauf zu achten, dass es sich um eine schonende Herstellungsweise handelt.

In der Regel werden Mohnöle nach der Reinigung und Trocknung der Mohnsamen mit dem traditionellen Stempelpressverfahren hergestellt.

Vor der Pressung von Mohnöl werden die Mohnsamen sorgfältig gereinigt und getrocknet. (Bildquelle: pixabay.com / domeckopol)

Edelöle wie Mohnöl werden, außer sie werden für andere Zwecke als zur Speisenzubereitung genutzt, durch mechanisches Pressen ohne Wärmezufuhr produziert. Eine besonders schonende Herstellungsweise ist wichtig, da die Mohnsamen sehr empfindlich sind und nur so die Erhaltung aller wichtiger Inhaltsstoffe garantiert ist.

Bei Bio Mohnöl kann man auch von einer unbelasteten Weiterverarbeitung, der im schadstofffreien Anbaugebiete gewachsenen Mohnsamen ausgehen.

Vereinzelt wird Mohnöl auch in der Möbelindustrie zur Holz- und Lederpflege verwendet.

Inhaltsstoffe

Beim Kauf von Mohnöl sollte besonders auf Inhaltsstoffe geachtet werden, das Öl sollte rein sein und nicht mit anderen Ölprodukten, wie Sonnenblumenöl vermengt oder gestreckt sein.

Dazu sollte in der Produktbeschreibung „ungefiltert“ oder „naturrein“ vermerkt sein. Diese Angaben garantieren, dass die Öle nicht raffiniert, filtriert oder vermischt wurden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mohnöl

Wie wende ich Mohnöl als Pflege und in der Küche am Besten an?

Außer dass du Mohnöl möglichst nicht erhitzt verwenden sollst, musst du nicht viel beachten. Zu welchen Speisen Mohnöl passt, wurde bereits weiter oben erläutert, daher gilt es einfach auszuprobieren in welcher Kombination es dir am Besten mundet.

Als Hautöl kannst du Mohnöl nach Bedarf und Wohlbefinden auftragen und erreichst dadurch eine pflegende Wirkung, auch die Elastizität der Haut wird verbessert. Das milde Öl zieht rasch in die Haut ein und lässt sich auch auf irritierter oder trockener Haut gut anwenden.

Auch in die Haare kannst du Mohnöl einmassieren, wodurch sich ein Schutzfilm über das Haar legt und Bruchstellen/Spliss verringert. Überdies gibt das Öl dem Haar einen schönen Glanz und kann auch bei gereizter oder trockener Kopfhaut lindernd wirken.

Die Lagerung von Mohnöl

Mohnöl verträgt Licht, Luft und Hitze schlecht, daher solltest du es kühl und dunkel aufbewahren, dann ist es um die 9 Monate, in manchen Fällen sogar bis zu 12 Monate haltbar.

Nach dem Öffnen solltest du das Öl gut wieder verschlossen in den Kühlschrank stellen und innerhalb von ca. 8 bis 12 Wochen aufbrauchen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] olionatura.de/oele-und-buttern/mohnoel

[2] gesundheitsfans.info/ernaehrung/nahrungsmittel/mohnoel

Bildquelle: 123rf.com / Mohammed Anwarul Kabir Choudhury

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