Willkommen bei unserem großen Oolong Tee Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Oolong Tees. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Oolong Tee zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Oolong Tee kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Oolong-Tee hat eine sehr lange Tradition und jede Teesorte stammt ursprünglich von derselben Pflanze. Die Fachbezeichnung für die Pflanze, von der alle Oolong-Tees abstammen ist: Camellia sinensis
  • Oolong-Tee hat grundsätzlich einen runden, vollmundigen Geschmack, der von würzig-rauchig bis hin zu blumig-fruchtig reichen kann. Er ist weder mit Grüntee noch mit Schwarzem Tee vergleichbar
  • Nebst der aromatischen Vielfalt wird Oolong-Tee in China und auf der Welt wegen seiner wohltuenden und gesundheitsfördernden Wirkung sehr geschätzt. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe und Antioxidantien machen ihn sowohl für Allergiker (Histaminintoleranz), Hautkranke (Neurodermitis) als auch für Diäten zu einem beliebten Getränk

Oolong Tee: Favoriten der Redaktion

Platz 1: tea exclusive – Oolong-Tee, Tie Quan Yin

Dieser Tee stammt aus der Provinz Fujian in China. Er besticht durch ein blumig-sanftes und fruchtiges Aroma. Der Tee wird handgeerntet und kann mehrmals aufgegossen werden. Es empfiehlt sich sogar, da mit jedem Aufguss neue Aromen entdeckt werden können.

Die Kunden sind begeistert von der erlesenen Qualität dieses Tees und sogar ungeübte Teetrinker loben den Geschmack und das blumige Bouquet.

Platz 2: VAHDAM – High Mountain Oolong-Tee

Dieser Tee überzeugt mit einem außergewöhnlichen Aroma und einem vollmundig, rundem Geschmack. In der Tasse erhält er eine rot-goldene Farbe. Laut Verkäufer ist es ein 100% natürlicher Tee von den Plantagen von Darjeeling in Indien.

Die Kunden berichten, dass auch nach 6-maligem Aufgießen der Teegenuss noch immer hervorragend ist. Die aufmunternde und nachhaltig durststillende Wirkung des Tees vereint sich perfekt mit der gesundheitsfördernden Wirkung. Die hohe Qualität überzeugt die Kunden.

Platz 3: Quertee – Oolong-Tee aus China

Die hellorangefarbene Farbe in der Tasse verspricht einen milden, leicht nussigen Geschmack. Nach mehrmaligem Aufbrühen entfaltet er seine gesamte aromatische Vielfalt, ohne langweilig zu werden.

Den Kunden gefällt die schnelle Lieferung, die Qualität und das natürliche Aroma. Obwohl viele zunächst skeptisch waren, wurden sie durch die Kraft des Tees überzeugt und trinken ihn nun regelmäßig. Zum Genuss oder aufgrund der wohltuenden Inhaltsstoffen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Oolong-Tee kaufst

Woher kommt Oolong-Tee?

Oolong-Tee kommt traditionell aus China. Die Bezeichnung “Oolong” wird auf chinesisch: “wulong” ausgesprochen und bedeutet “Schwarzer Drache“.

Diese Bezeichnung geht auf eine Legende zurück, wonach der Inhaber einer Teeplantage während dem Trocknen seiner Teeblätter von einem Schwarzen Drachen verjagt wurde. Als er wenige Tage später zurückkam, waren die Blätter von der Sonne welk und der neue Tee schmeckte vorzüglich.

Während die ursprüngliche Saga über die Entdeckung des Oolong Tees nur auf eine Plantage verweist, ist diese Teesorte mittlerweile über ganz Asien hinweg beheimatet. (Bildquelle: pexels.com / Min An)

Die besten Anbaugebiete sind die chinesische Provinz Fujian, Taiwan und Guandong in Korea. Aber auch Japan, Indien und Vietnam sind Teeplantagen zu finden, die Oolong-Tee anbauen.

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Wusstest du, dass der Oolong Tee in China in der Stadt Fujian entdeckt wurde?

Die Stadt liegt im Südosten des Landes. Der Tee ist schon seit der Ming-Dynastie bekannt, die zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert herrschte. Die Teebüsche wachsen in den Bergen von Wuyi Shan.

Wie wird Oolong-Tee gewonnen?

Gepflückt wird der Tee nur aus bereits älteren Blätter. Nach dem Pflücken werden die Blätter in der Sonne getrocknet, bis sie welk werden.

Anschließend folgt in einem Raum die Lagerung, damit sie ruhen. Bei der darauf folgenden Oxidation werden die Teeblätter immer wieder geschüttelt und abgerieben, damit der noch enthaltene Saft mit Sauerstoff reagiert.

Die Teeblätter werden zum Trocknen in solchen Körben an die Sonne oder in Wärmekammern gelegt (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

Beim Oolong-Tee wird das allerdings nicht so lange gemacht, wie bei schwarzem Tee, allerdings länger als bei Grüntee. Deshalb bezeichnet man ihn auch als halbfermentierten Tee.

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Wusstest du, dass viele Tees von der gleichen Teepflanze abstammen?

Zum Beispiel sind die Blätter für den Oolong Tee die gleichen wie für den schwarzen, grünen und weißen Tee. Die geschmacklichen Unterschiede entstehen durch den Zeitpunkt der Ernte, die Lage des Anbaugebiets, das Welken und das Oxiedieren der Blätter.

Die Oxidation wird anschließend durch Erhitzen gestoppt. Das geschieht meist mit Hilfe einer Eisenpfanne.

Die Oxidation kann dabei individuell gesteuert werden, was zu unterschiedlichen Oxidationsgraden führt:

Oxidationsgrad Geschmack
bis 12% Fruchtig-leicht bis Süß-bitter
25-30% Fruchtig-Intensiv
bis 50% Süß bis Rauchig
50-70% In der Tasse hat er eine goldig-grüne Farbe, Zart-Rundes Aroma

Wie wird Oolong-Tee korrekt aufbewahrt?

Oolong-Tee ist generell relativ empfindlich, was die Lagerung anbelangt und es hängt vom Oxidationsgrad ab, welche Methode die beste ist.

Grundsätzlich gilt:

  • Trocken und vor Licht geschützt lagern
  • Keine anderen Gerüche in der Nähe, am besten lagerst du den Tee in einer sogenannten Aromaschutzverpackung
  • Bei niedrigem Oxidationsgrad des Oolong: am besten im Kühlschrank in einer Schutzverpackung
  • Bei hohen Oxidationsgraden (nahe am Schwarztee): relativ anspruchslos, aber auch trocken und lichtgeschützt

Was kostet Oolong-Tee?

Die klassischen Oolong-Varianten bewegen sich im Spektrum zwischen 13-20 Euro pro 100 Gramm. Für edlere Sorten sind auch Preise über 30 Euro möglich.

Warum ist Oolong-Tee so teuer?

Oolong-Tee gehört generell zu den teureren Teesorten. Dies vor allem deshalb, weil es ein Blätter-Tee ist und die Teeblätter grundsätzlich eine hohe Qualität haben.

Hinzu kommt, dass der Arbeitsaufwand für einen hochwertigen Oolong-Tee höher ist als bei Grün- oder Schwarztee.

Der Oxidationsprozess muss ständig überwacht werden und generell ist beim Oolong-Tee noch mehr Handarbeit drin als ohnehin schon bei anderen Blätter-Tees.

Ein weiterer Punkt ist der gesundheitsfördernde Faktor. Im Oolong-Tee sind viele Stoffe enthalten, die dem Körper gut tun. Diese Tatsache macht den Tee beliebt und erhöht damit sowohl die Anforderungen an die Produzenten, als auch den Preis.

Wir haben euch eine kleine Übersicht zusammengestellt, mit welchen Preisen ihr in etwa rechnen könnt:

Teesorte Preis pro 100gr
Oolong-Tee aus China ca. 20 Euro
Oolong-Tee aus Taiwan ca. 14 Euro
Oolong-Tee aus Nepal ca. 15 Euro
Oolong-Tee aus Indonesien ca. 12 Euro

Wo kannst du Oolong-Tee kaufen?

Oolong-Tee kannst du bei spezialisierten Teehändlern kaufen oder gewisse Sorten auch im Supermarkt. Edeka oder DM haben Oolong-Tee im Angebot.

Möchtest du dich jedoch professionell beraten lassen und mal einen richtig guten Tee genießen, lohnt es sich, auch mal beim Experten vorbeizuschauen. Das Reformhaus oder andere Detaillisten bieten sich da an, da diese meist auch direkten Kontakt zu den Teebauern haben.

Kann Oolong-Tee die Gesundheit fördern?

Oolong-Tee bei Histaminintoleranz

Histamin spielt vor allem bei Allergikern eine Rolle. Histaminreiche Lebensmittel wie beispielsweise Wurst, Meeresfrüchte, Käse, Alkohol, Hefebackwerk etc. können entsprechend allergische Reaktionen auslösen.

Oolong-Tee wird eine histaminsenkende Wirkung nachgesagt. Vor allem deshalb, weil der Anteil an Catechin, einem pflanzlichen Wirkstoff, der ein hohes antioxidatives Potenzial besitzt und stark histaminsenkend wirkt.

Für Leute, die Histamin nicht vertragen sind Grüntee und Oolong-Tee deshalb sehr bekömmlich. Hauptgrund dafür ist das in der Fachsprache unter EGCG bekannte Epigallocatechingallat. Ein Pflanzenstoff, der im Tee enthalten ist.

Oolong-Tee bei Bluthochdruck

In Europa liegen dazu leider keine Studien vor. Aber die Universitäten Peking und Shanghai haben nachgewiesen, dass der Genuss von Oolong-Tee den Bluthochdruck senken kann und generell eine entzündungshemmende Wirkung hat.

Der Genuss ist also durchaus zu empfehlen, aber die Wirkung wird wohl nicht so stark sein, wie bei medikamentöser Behandlung. Die Studien der chinesischen Universitäten sprechen von einer 5-8%-igen Senkung des Blutdrucks.

Oolong-Tee bei Neurodermitis

Auch bei der chronischen Hauterkrankung Neurodermitis (trockene, gerötete, juckende Haut) hilft Oolong-Tee. Neben gesundheitsfördernden Stoffen ist der Tee auch reich am oben erwähnten EGCG und anderen pflanzlichen Inhalten.

Diese Stoffe sind es, die dabei helfen, die Regeneration der Haut zu verbessern und die Neurodermitis zu lindern. Eine Heilung ist durch den Tee leider nicht möglich.

Oolong-Tee als Hilfsmittel zum Abnehmen

In China gilt der halbfermentierte Oolong-Tee als besonders bekömmlich, da er nicht so viele Gerbstoffe enthält wie andere Teesorten. Zudem soll er aber auch die Verdauung anregen und den Energieverbrauch des Körpers erhöhen.

Tatsächlich kommen mehrere Studien zu dem Schluss, dass der Genuss einer Tasse Oolong-Tee vor dem Essen dabei hilft, die Fettverbrennung zu beschleunigen, das Hungergefühl zu hemmen und generell den Stoffwechsel anzuregen.

Scheinbar wirken die Inhaltsstoffe des Tees gemeinsam, um dem Körper das Signal zu geben, Fett zu verbrennen. Beispielsweise erhöhten sich die Insulinwerte nach dem Genuss von Pasta nicht so drastisch, wenn vorher Oolong-Tee getrunken wurde.

Aber: Wer nun endlich seine Hoffnungen auf einen schlanken Körper ohne jede Anstrengung bestätigt sieht, der wird enttäuscht.

An einer ausgewogenen Ernährung und sportlicher Betätigung führt nach wie vor kein Weg vorbei. Allerdings kann Oolong-Tee, sowie weitere Teesorten zur Unterstützung des Abnehmens eingesetzt werden.

Welche Alternativen gibt es zu Oolong-Tee?

Je nach persönlichem Geschmack bietet sich die Klassiker grüner Tee oder schwarzer Tee als Alternative an, da sich Oolong-Tee geschmacklich irgendwo dazwischen befindet.

Grüner Tee ist dabei etwas schwächer vom Geschmack her, schwarzer dagegen intensiver, meist aber auch bitterer.

Für einen authentischen Oolong-Tee gibt es jedoch kaum eine Alternative. Du könntest allerdings verschiedene Herkunftsländer probieren, statt auf den Klassiker aus China zu setzen.

Auch da gibt es innerhalb bestimmter Regionen und Länder eine riesige Vielfalt, die schlicht überwältigend ist.

Bist du jedoch dazu bereit, auf eine andere Teesorte umzusteigen, so gibt es auch da ettliche Variationen. Folgende Tabelle gibt dir einen Vergleich verschiedener Teesorten, welche alternativ zum Oolong Tee getrunken werden können:

Teesorte Grüntee Weißer Tee Oolong Tee Roter Tee Schwarztee
Geschmack Schwach, aromatisch Mild, blumig, aromatisch Aromatisch, würzig Würzig, erdig Intensiv, bitter
Auswirkung Senkung des Blutdruckes, Senkung des Cholesterinspiegel Verbrennung von Fett, Senkung des Blutdruckes Antibakteriell, Verbrennung von Fett Verbrennung von Fett Senkung des Blutdruckes, Stimulierungs des Fokus wegen Koffeingehalts
Ursprung China, Japan China China China Indien, Sri Lanka, Afrika

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Oolong-Tees vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Oolong Tees vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Oolong-Tee für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Preis
  • Geschmack
  • Herkunftsland
  • Qualität

Preis

Der Preis für Oolong-Tee ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Allerdings müssen für die edleren Blätter durchaus bis zu 20 Euro pro 100 Gramm hingeblättert werden.

Ganz teure Tees werden oft per Unze verkauft. Ein Beispiel dafür ist Da-Hong-Pao (siehe weiter unten). Es ist auch üblich, dass diese Tees in Form gerollter Blätter verkauft werden und nicht in Beuteln, weshalb ein Teesieb beim Kauf oft mit angeboten wird.

Beuteltees sind generell eher minderwertig, da sie aus Bruch hergestellt wurden, der bei der Herstellung der Tees höherer Qualität abfällt.

Herkunftsland, Qualität und Geschmack entscheiden über den Preis.

Geschmack

Oolong-Tee hat eine außergewöhnliche aromatische Vielfalt. Von blumig über rauchig, bis hin zu würzig und fruchtig ist fast jedes Aroma zu haben.

Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sind vor allem von der Zubereitungsart und Fermentierungsdauer abhängig.

Auch bei mehrmaligem Aufgießen entfalten sich immer wieder andere Aromen, weshalb das korrekte Aufgießen bei Oolong-Tees sehr wichtig ist.

Herkunftsland

Das ursprüngliche Herkunftsland ist China. Allerdings hat sich der Anbau von Oolong-Tee über Thailand, Indonesien, Japan und Korea ausgebreitet.

Jedes Land hat andere Anbaubedingungen und daher auch unterschiedliche Teesorten zu bieten. Die Auswahl ist riesig und daher kaum in diesem Artikel eingehend zu beschreiben.

Klimatische Bedingungen und andere Bodenzusammensetzungen kommen in allen Anbaugebieten vor und tragen zum Teil zu einer charakteristischen aromatischen Vielfalt bei.

Es ist bei Oolong-Tees unmöglich, geschmackliche Eigenschaften einem bestimmten Land zuzuordnen. Dafür ist die Vielfalt schlichtweg zu groß.

Qualität

Die Qualität eines Tees zu erkennen, ist für Laien oft nicht einfach. Es gibt allerdings eine Kennzeichnung, die besonders bei teureren Tees (vor allem Blatttees) üblich ist. Diese ist unter der Abkürzung TGFOP bekannt.

Das steht für: Tippy Golden Flowery Orange Pekoe.

Tees dieser Bezeichnung werden von Hand geerntet und bestehen vornehmlich aus Blattspitzen (Tips), was den Tee qualitativ gut macht.

Dagegen steht der Buchstabencode O.P für “Orange Pekoe“. Das Orange steht nicht für die Frucht, sondern ist die Bezeichnung für das Königshaus Oranje-Nassau. Es ist das Standard-Label für Tees. Die Tees mit diesem Code besitzen ein kräftiges blumig-fruchtiges Aroma und sind leicht bitter.

Es gibt allerdings durchaus Oolong-Tees, die mit Orangenblüten aromatisiert wurden. Das wird vor allem bei qualitativ hochwertigen Tees gemacht.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Oolong-Tee

Die Vielfalt des Oolong-Tees

Die Tradition des ursprünglichen Oolong-Tees kommt zwar aus China, aber die Anbaugebiete erstrecken sich über Thailand, Japan, Korea und auch Vietnam. Kurz gesagt, wo auch immer die Teebüsche geeignete klimatische Bedingungen vorfinden.

Das führt dazu, dass auch innerhalb der Anbaugebiete und Herkunftsländer unterschiedliche Oolong-Sorten angebaut, unterschiedlich hergestellt werden und daher auch die gesamte aromatische Vielfalt abdecken.

Man kann man die Oolong-Sorten aus unterschiedlichen Ländern nicht pauschal einer bestimmten Eigenschaft zuordnen.

Würde man versuchen, den Oolong-Tee aus den Herkunftsländern auf bestimmte Geschmacksrichtungen zu reduzieren, dann täte man der Vielfalt dieser Tee-Sorte Unrecht – in diesem Fall gilt: Probieren geht über Studieren.

Der sagenumwobene Oolong-Tee

Die teuerste Variante des Oolong-Tees kommt aus China und wird aus Mutterpflanzen gewonnen, von denen nur noch 6 existieren und jede über 350 Jahre alt ist. Der sogenannte “Da-Hong-Pao” (Deutsch: große, rote Robe) kann pro Kilogramm bis zu 990’000 Euro bringen.

Er soll einen fruchtig-süßen und gleichzeitig sanften Geschmack besitzen. Er ist traditionell für besonders geehrte Gäste in China reserviert.

Wie um viele Dinge in China rankt sich auch um diese Teesorte Legenden.

Eine davon besagt, dass die Mutter eines Kaisers durch einen bestimmten Tee von einer Krankheit geheilt wurde. Der Kaiser legte aus Dankbarkeit rote Gewänder um die Büsche, von denen der Tee stammte.

Der teuerste Oolong Tee der Welt mag auf den ersten Blick nicht allzu besonders aussehen, bringt aber einen einzigartigen Geschmack und eine Jahrhunderte alte Legende mit sich. (Bildquelle: pixabay.com / sadjack)

Eine andere Legende lautet etwas anders. In dieser wird ein junger Mann, der an einer Beamtenprüfung teilnehmen wollte, in einem Kloster durch den Tee von einer Krankheit geheilt. Dadurch erzielte er ein gutes Resultat an der Prüfung.

Er kehrte später als Beamter zurück ins Kloster und legte den Pflanzen eine rote Robe um, die er vom Kaiser geschenkt bekommen hatte.

Teatime mal anders – Oolong-Tee mit Milch

Dies ist vor allem unter dem Namen “Milky Oolong Tee” bekannt und wurde in China erfunden. Die Herstellung erfolgt ganz normal. Doch bevor die Blätter gerollt werden, werden sie über dem Dampf kochender Milch erhitzt. Das verleiht dem Tee eine milchig-cremige Geschmacksnote. Findige Köpfe die Chinesen.

Du kannst deinem Tee ohne schlechtes Gewissen auch einfach so ein paar Tropfen Milch hinzufügen. Viele schätzen den leicht cremigen Genuss sehr.

Das korrekte Aufgießen von Oolong-Tee

  1. Pro Tasse (ca. 0.2 Liter) Wasser solltest du einen gehäuften Teelöffel Tee verwenden. Benutze ein Teesieb, denn dann kann sich der Geschmack besser entfalten. Die Menge solltest du ziemlich genau einhalten, da der Tee sonst entweder zu schwach, oder zu bitter wird.
  2. Koche Wasser auf bis es brodelt und lasse es dann auf die richtige Temperatur abkühlen. Diese steht meistens auf der Verpackung. Wir empfehlen, ein Thermostat zu verwenden. Die optimale Temperatur liegt normalerweise zwischen 80 und 100° C.
  3. Nun gilt es denn Tee ziehen zu lassen. Das ist ein entscheidender Schritt für die optimale Entfaltung des Geschmacks. 2-3 Minuten gilt als Richtzeit.

Ein paar Tipps:

  • Verwende keine Siebe aus Stoff oder Papier, denn dann bleiben darin Aromastoffe haften
  • Gefiltertes Leitungswasser ist besser, da Kalk den Geschmack verändert
  • Versuche ruhig, den Tee mehrmals aufzugießen und verlängere dabei die Ziehzeit immer etwas.
Christian BeckTee Experte

Du möchtest deinen Oolong-Tee nach traditioneller chinesischen Art genießen? Dann ist die Gongfu Cha Methode genau richtig. Du bereitest deinen Oolong-Tee in einer Tonteekanne zu. Die Kanne sollte nicht viel mehr als 150 ml fassen. Dort gibst du 5 Gramm Tee hinzu und lässt diesen 20-30 Sekunden ziehen. Bei einem guten Oolong Tee kannst du mehrmals aufgießen. Optimal wäre ein Aufgießen von 5-7 Mal.

(Quelle: teekenner.de)

In China gibt es bei der traditionellen Teezeremonie drei entscheidende Aufgüsse: Der erste wird “Tee des guten Geruchs” genannt, der zweite “Tee des guten Geschmacks” und der dritte ist bekannt als “Tee der langen Freundschaft”

Falls es dich interessiert, haben wir dir ein kurzes Video vorbereitet, wo du dir die Grundabläufe der Zeremonie anschauen kannst:

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.teaworld.de/info-ueber-tee/oolong-tee.html

[2] https://www.teekenner.de/magazin/magazin-10-fakten-ueber-oolong-tee/

[3] https://www.tee-kompendium.de/gesundheit/wundertee-oolong.html

[4] https://www.fitforfun.de/gesundheit/der-geheimtipp-aus-china-warum-du-oolong-tee-trinken-solltest-214523.html

Bildquelle: pixabay.com / jsbaw7160

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