Willkommen bei unserem großen Safran Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Safran Gewürze. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Safran Gewürz zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Safran kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Es muss in Handarbeit mit Vorsicht gepflückt werden.
  • Neben seinem Aroma und der Farbstärke ist es auch für seine vielen Heilwirkungen bekannt.
  • Vor Fälschungen schützt die ISO Norm ISO/TS 3632.

Safran Test: Das Ranking

Platz 1: TALI Safran aus Spanien 2 g

Platz 2: Azafran Safran gemahlen, Safranpulver 5 g

Platz 3: Sonnentor Safranfäden, 1er Pack (1 x 0,5 g) – Bio

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Safran kaufst

Was ist Safran?

Aus der Krokusart „Crocus sativus“ wird das Gewürz Safran gewonnen. Es ist eine Verwandte der heimischen Herbstzeitlose. Das größte Anbaugebiet liegt im Iran. In Europa wird Safran sowohl in Spanien als auch in Griechenland angebaut.

Die Krokusart Safran benötigt besondere klimatische Bedingungen, um optimal wachsen und blühen zu können. In den Hochebenen im Nordosten des Iran herrschen die perfekten Vorraussetzungen. Deswegen stammen rund 90 Prozent des weltweiten Safran aus dem Iran.

Das Gewürz Safran entsteht aus den Krokusblüten. Jede Blüte hat nur drei sogenannte „Stempelfäden“. Getrocknet werden die Stempelfäden später zu den bekannten aromatischen Safranfäden.

Allerdings blühen die Blüten nur zwei Tage pro Jahr. Während der kurzen Blütezeit in den Herbstmonaten Oktober und November werden die Blüten der Krokusse in Handarbeit gepflückt.

Diese Arbeit kann nicht von Maschinen ersetzt werden, denn beim Pflücken ist Vorsicht geboten: Es dürfen nur die drei orange-roten Stempelfäden aus der Blüte entfernt werden.

Ein weiterer Grund für die sorgfältige Handarbeit ist, dass nach Möglichkeit nur rote Fäden gesammelt werden sollen. Hellgelbe Stempelfäden verringern die Qualität und das Aroma des Safran Gewürz.

Safran wird aus der Krokus Art „Crocus Sativus“ gewonnen. Die rot-orangenen Stempelfäden der Blüte werden getrocknet und so zu den uns all bekannten Safranfäden. (Bildquelle: pixabay.com / cocolate66)

Tipps für die Verwendung von Safran

Die Verwendung von Safran ist vielfältig und geht über die Benutzung als Gewürz hinaus. Neben der Zugabe zu Speisen kommt es auch als Farbmittel und sogar als traditionelles Heilmittel bzw. Medizin zum Einsatz. So soll es nicht nur antidepressiv wirken, sondern auch die Sehkraft verbessern.

Nachfolgend gehen wir darauf ein, in welchen bekannten Gerichten Safran traditionell verwendet wird. Außerdem klären wir die Frage, wie man Safran dosiert und welche weiteren Punkte man bei der Verwendung von Safran beachten sollte.

Wie wende ich Safran richtig an?

Das Aroma und die Farbe des kostbaren Gewürz entfalten sich durch die richtige Verwendung am besten. Es sind einige Dinge zu beachten.

Wir empfehlen, die Safranfäden ca. 7 Minuten in etwas warmen Wasser oder Brühe einzuweichen. Das Aufweichen der Fäden verstärkt den Geschmack.

Erst gegen Ende der Garzeit sollte Safran in ein Gericht hinzugeben werden. Am besten sogar erst nach dem Kochen, denn dann verfliegt nicht das Aroma.

Die Farbe und das Aroma von Safran ist am intensivsten, wenn man die Fäden selbst und frisch im Mörser zerkleinert.

Bei der Dosierung von Safran gilt, dass weniger mehr ist. Durch die Zugabe von viel Safran kann ein Gericht schnell ungewollt bitter schmecken. Schon kleinste Mengen von dem teuren Gewürz reichen, um die gewünschte intensive Wirkung zu erzielen.

Kochen mit Safran

Zu den bekanntesten Gerichten mit Safran zählen die spanische Paella, Bouillabaisse, Risotto alla milanese und Lussekatter.

Safran spielt auch in der persischen Küche eine große Rolle. Aufgrund der großen Anbauregionen im Iran werden persische Reisgerichte oft mit dem Gewürz Safran verfeinert und gefärbt.

Safran ist auch als Zugabe zu vielen weiteren Speisen sehr beliebt. Als hervorragender Geschmacksverstärker wird er von professionellen Köchen ebenso eingesetzt wie vom Hobbykoch. Besonders als Gewürz für Fischgerichte und Reisgerichte aller Art wird Safran geschätzt.

Das Gewürz ist allerdings nicht so sehr wegen seines eigenen Aromas beliebt. Seine Wirkung als Geschmacksverstärker ist den enthaltenen Bitterstoffen zu verdanken.

Außerdem kann man durch die Zugabe von Safran das Gericht in seiner rötlich-orangenen Farbe unterstützen, wie zum Beispiel bei einer Tomatensauce, Kürbissuppe oder in einer Aioli.

Aufbewahrung von Safran

Dieses kostbare Gewürz sollte am besten geschützt gelagert werden. In einem verschlossenem, Licht undurchlässigen Behälter wird das Gewürz vor schädlicher Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit geschützt. Damit bewahrt man die hervorragende Qualität des Safran.

Zur Aufbewahrung von Safran eignen sich Metall- und Glasgefäße. Nur durch die richtige Lagerung stellt man sicher, dass das Gewürz nicht ausbleicht und die ätherischen Öle sich nicht verflüchtigen. Ein wichtiger Punkt, um die Wirk- und Duftstoffe im Safran zu bewahren.

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Der hohe Preis resultiert vor allem aus dem aufwendigen Anbau und der Ernte, bei der keine Maschinen eingesetzt werden können. (Bildquelle: pixabay.com / ulleo)

Was kostet Safran?

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Der Hauptgrund für den hohen Preis von Safran ist der komplizierte Anbau und Ernte.

Jede Krokus Pflanze hat nur zwei bis drei Blüten. Da in jeder Krokusblüte nur drei Stempelfäden, die späteren Safranfäden, enthalten sind, benötigt man sehr viele Blüten, und noch mehr Pflanzen für wenig Gewürz.

Für nur ein Kilo Safran sind um die 200.000 Krokusblüten nötig.

Die Krokusse blühen allerdings nur zweimal im Jahr und das nur wenige Tage. In der Zeit von drei Tagen müssen also alle Stempelfäden sorgfältig und behutsam in Handarbeit aus den Blüten gelöst werden. Der Einsatz von Maschinen ist deswegen nicht möglich.

Wegen dem hohen Preis ist es ratsam, auf die richtige Dosierung von Safran zu achten. Außerdem empfiehlt sich ein Preisvergleich, um nicht mehr als nötig zu bezahlen.

Für 0,1 Gramm Safranfäden bezahlt man zwischen 3 und 7 Euro. Der Preis variiert je nach Herkunft und Anbau. Bei Preisen darunter sollte man vorsichtig sein, vielleicht handelt es sich um eine Fälschung.

Für Safran mit Anbau in Spanien zahlt man oft mehr als für persisches Safran aus dem Iran.

Safran aus biologischem Anbau, zu kaufen in Reformhäusern, ist teuerer aber überzeugt durch sehr gute Qualität.

Achtung! Manche spanische Händler importieren Safran aus dem Iran und zeichnen es fälschlicherweise als spanisches Safran aus.

Die Preise für gemahlenes Safran liegen nahe bei denen der unbehandelten Safranfäden. Safran als Fäden zu kaufen ist aber zu empfehlen, da durch das eigene Mörsern das hocharomatische Pulver selbst herzustellen ist und dadurch einen intensiveren Geschmack aufweist.

Wo kann ich Safran kaufen?

Das Gewürz Safran lässt sich aufgrund seiner Beliebtheit in nahezu jedem Supermarkt kaufen. Für besonders hochwertiges Safran lohnt sich der Weg zum Reformhaus oder sogar der Apotheke. Der leicht höhere Preis des Safran wird durch die hohe Qualität der Produkte gerechtfertigt.

Da Safran nur in Handarbeit von Menschen geerntet und verarbeitet werden muss, sollte man auf Fairtrade Produkten achten. Wenn ein Produkt mit Fairtrade ausgezeichnet wurde, dann werden die Landwirte und Arbeiter gerecht entlohnt. Diese findet man meistens in Bioläden.

Auch Online gibt es eine Vielzahl von Anbietern. Der Versandhandel Amazon, der eine große Auswahl an gemahlenen Pulvern, Safranfäden und Kapseln von verschiedenen Herstellern hat, ist empfehlenswert.

Woran erkenne ich echten Safran?

Das Fälschen von Safran ist weit verbreitet. Für viele Händler lohnt sich das Fälschen des kostbaren Gewürzes.

Am weitesten verbreitet sind Täuschungen des gemahlenen Safran. Durch Hinzufügen von Kurkuma wird der echte Safran gestreckt oder sogar komplett ersetzt. Auch Paprikapulver und sogar Nitrat werden oft von Fälschern eingesetzt.

Wer von Zuhause den Safran auf seine Echtheit überprüfen möchte, kann auf einen bewährten chemischen Nachweis zurückgreifen: Zu der Lösung von dem „Safranpulver“ wird Natronlauge hinzugegeben. Bei einem Pulver rein aus Safran färbt sich die Lösung gelb, wenn sie auch einen Teil Kurkuma enthält, färbt sie sich rot.

Fälschungen von Safranfäden gibt es auch, allerdings sehr viel weniger. Denn diese sind relativ leicht am Aussehen und Geruch zu erkennen. Echter Safran riecht süß, schmeckt aber bitter. Bei gefälschtem Safran ist der Geschmack oft auch süß.

Als Safran werden dann Chillifäden, Saforblüten, Sandelholzfasern und auch Blütenblätter der Ringelblume verkauft oder zum echten untergemischt.

Zum Schutz der Konsumenten sind diverse Qualitätskriterien für Safran international und national definiert. Mit der internationalen Norm ISO/TS 3632-1 sind die chemischen und physikalischen Eigenschaften geregelt.

Der ISO Standard schreibt einen bestimmten Wert an Safranal und Crocin vor. Safranal ist ein ätherisches Öl und Crocin der rote Farbstoff. Beides zeichnet echten Safran aus.

Entscheidung: Welche Arten von Safran gibt es und welche ist die richtige für dich?

Das besondere Gewürz Safran ist weltweit beliebt. Als Tourist kann man auf einem spanischen Markt eine mit Safran gewürzte Paella genießen. Neue Rezepte mit Safran als Farbmittel für Kuchen oder als Geschmacksverstärker für Saucen lassen sich in den eigenen vier Wänden ausprobieren.

Auch die Einnahme von Safran als Heilmittel wird immer häufiger bei Beschwerden eingesetzt.

Je nach Verwendung eignet sich eine bestimmte Art von Safran. Das Gewürz Safran ist in den folgenden drei Variationen erhältlich:

  • Safranfäden
  • Gemahlener Safran
  • Safrankapseln

Neben diesen Formen von Safran taucht Safran auch oft in Gewürzmischungen auf. Der Anteil von Safran ist oft sehr gering. Besser ist es, eine kleine Menge von reinem Safran, als Pulver oder als Fäden, zu kaufen und das Gewürz richtig zu lagern, wenn man es nicht direkt aufbraucht.

Safranfäden

Safranfäden sind die natürliche, unbehandelte Art von Safran. Als reine Fäden, gewonnen aus den Krokusblüten und danach getrocknet, überzeugen sie durch ein hohes Aroma.

Safranfäden sind vielfältig einsetzbar. Sie eignen sich zur Garnierung von Speisen wie Aufläufen oder als Zugabe zu Suppen. Safranfäden als Ganzes zu einer Speise hinzugegeben erfreut auch jedes Auge.

Allerdings ist bei Lebensmitteln noch nicht Schluss, auch Getränke können von den Safranfäden profitieren – wie zum Beispiel ein nicht nur hübsch anzusehender, sondern auch höchst aromatischer Tee.

Aus den Fäden des Gewürz lässt sich außerdem sehr leicht das gemahlene Pulver herstellen. Viele Köche raten zu dieser Methode, da durch das frische Mörsern am meisten Aroma Stoffe enthalten bleiben und sich im Gericht optimal verteilen.

Safranfäden bieten die beste Preis-Leistung-Kombination für den Kauf des kostbaren Gewürz.

Vorteile
  • Beurteilung der Qualität ist leicht
  • Ästhetik beim Kochen
  • Hohes Aroma
  • Vielfältig einsetz- und anwendbar
Nachteile
  • Weniger intensive Färbung
  • Zusätzliche Arbeitsschritte erforderlich (Mörser)

Ein weiterer Vorteil von Safranfäden gegenüber dem gemahlenen Pulver ist, dass die Qualität des Safran leicht zu beurteilen ist. Wenn die Fäden zerbrochen oder mehr gelb-orangene als rote Fäden in der Packung sind, ist die Qualität und das Aroma gering.

Auch die Zugabe von Fremdzutaten ist bei Safranfäden mit wenigen Blicken erkennbar.

Safranfäden eigenen sich weniger gut zum Färben von Speisen (außer man zerreibt sie mit dem Mörser). Dadurch sind sie nicht die beste Wahl für die Zugabe in Kuchen oder Suppen, die intensiv gefärbt sein sollen. Die Fäden des Gewürz können dann unpassend sein.

Die Fäden von Safran eigenen sich nicht nur wunderbar zum Verfeinern von Suppen, Saucen oder anderen Speisen, sondern auch für eine Tasse Tee. (Bildquelle: pixabay.com / rawpixels)

Gemahlener Safran

Safran Pulver ist die gemahlene Variante von Safran. Zur Herstellung dieses Produktes werden die getrockneten Stempelfäden der Krokusblüte gemahlen.

Gemahlener Safran ist insbesondere zum Färben von Speisen die beste Form von Safran. Die intensive Farbe von Safran verteilt sich durch die Zugabe von dem Pulver optimal. Dadurch eignet sich gemahlener Safran für alle Saucen, Suppen und natürlich auch zum Backen.

Das Aroma ist nur leicht geringer als das der frisch gemahlenen Safranfäden. Durch die Pulverform erreicht man in jedem Gericht eine gute Verteilung der Duft- und Wirkstoffe.

Vorteile
  • Starke Färbung
  • Gute Aroma- und Wirkstoffverteilung
  • Ideal zum Backen und Verfeinern von Saucen
Nachteile
  • Gefahr von Fälschungen
  • Kleinere Einsatzmöglichkeiten
  • Schwere Dosierung

Das gemahlene Safran macht es Fälschern leicht, das Pulver zu ersetzen oder preiswertere Zutaten wie Kurkuma und ähnliches unterzumischen.  Wer im Supermarkt oder von offiziellen Händlern kauft, kann mit der ISO Norm sicher gehen. Von Händlern auf Märkten sollte der Kauf des gemahlenen Pulvers aber eher mit Vorsicht ablaufen.

Das Safran Pulver ist schwerer zu dosieren. Da Safran schon in kleinsten Mengen sehr intensiv wirkt, braucht man auch wirklich nur eine Messerspitze für ein Gericht für bis zu 6 Personen. Für die Dosierung ist deswegen ein ruhiges Händchen gefragt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Safran vergleichen und bewerten

Bevor du Safran kaufst oder bestellst, solltest du dir einige Faktoren ansehen, anhand derer du das Superfood vergleichen und bewerten kannst.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgenden Kriterien:

  • ISO Norm
  • Beschaffenheit der Safranfäden
  • Fairtrade Anbau

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

ISO Norm

Da die Qualität von Safran sehr variieren kann, hilft ein Blick auf das international gültige ISO Siegel. Dieses Siegel findet man auf jeder Safran Packung, da es gleichzeitig auch eine wichtige Norm zur Erkennung von potentiellen falschen Safran ist.

Safran gilt als besonders wertvoll, wenn es einen hohen Gehalt an seinen natürlichen Farben-, Bitter- und Duftstoffen hat. Mit der Norm ISO/TS 3632 ist also der Gehalt an bestimmten chemischen Stoffen geregelt.

Mit der ISO Norm wird der Wert an Crocin, dem roten Farbstoff, und Safranal, dem ätherischen Öl, und zuletzt die Bitterkeit durch die Konzentration von Picrocrocin gemessen. Je höher der Wert, desto qualitativ hochwertiger ist das Safran Gewürz.

Safran der höchsten Qualitätsstufe sind mit dem ISO/TS 3632-1 Siegel, der höchsten Kategorie, Klasse I, ausgezeichnet und betragen einen Crocin-Wert von über 190.

Safran der Klasse II, der mit seinem Gehalt an den Wirkstoffen leicht unter denen der Klasse I liegt,sind am ISO/TS 3632-2 Siegel zu erkennen. Hier liegt der Crocin-Wert zwischen 150 und 190.

Mit der schlechteste Qualität weit abgeschlagen ist der Crocin-Wert 80 bis 110. Er fällt in die Klasse IV und ist dementsprechend anhand des Siegels ISO/TS 3632-4 zu erkennen.

In Spanien wird die Qualität von Safran nicht mit dem ISO-Siegel sichergestellt, auch wenn die Skala dieselbe ist. Hier wird die Abgrenzung der Crocin-Werte anders eingeteilt und verschiedene Begriff verwendet. So beschreibt „Coupé“ zum Beispiel die höchste Qualität, während „Sierra“ die schlechteste Klasse kennzeichnet. Zudem umfässt die spanische Klassifizierung im Gegensatz zu dem ISO-Siegel fünf und nicht vier Qualitätsklassen.

ISO-Siegel Klassifizierung

Klasse Crocin-Wert
Klasse I über 190
Klasse II 150-190
Klasse III 110-190
Klasse IV 80-110

Spanische Klassifizierung

Bezeichnung Crocin-Wert
Coupé über 190
La Mancha 180–190
Rio 150-180
Standard 110–150
Sierra unter 110

Beschaffenheit der Safranfäden

Auch mit dem eigenen Auge ist die Qualität von Safran erkennbar. Durch Betrachten der Safranfäden lassen sich Schlüsse ziehen.

Bei Safran mit sehr guter Qualität müssen die einzelnen Safranfäden ganz sein und eine tiefrote Farbe haben. Es sollten so wenig gelbe Fäden unter den roten sein. Er muss bei der besten Qualität unter 10 Prozent fallen.

Die roten Safranfäden haben sehr viel mehr Aroma und Färbekraft. Nur wenn sie rot sind, wurden sie zur richtigen Zeit geerntet und richtig gelagert.

Beim Kauf von Safranfäden kann man also auch bei durchsichtigen Verpackungen auf die Beschaffenheit der Fäden achten und sich so neben dem ISO Wert ein Bild über die Qualität des Safran machen.

Fairtrade Anbau

Safran kann nur in Handarbeit, ohne den Einsatz von Maschinen, geerntet und verarbeitet werden.

Beim Kauf von Produkten mit Fairtrade Siegel stellt man sicher, dass die Bauer und Bäuerinnen vor Ort gerecht entlohnt werden. Außerdem verzichten die meisten Fairtrade Hersteller auf Zwischenhändler um eben genau diesen fairen Lohn zu gewährleisten.

Das hat auch für den Konsumenten Vorteile. Safran aus Fairem Handel ist manchmal preiswerter, da man nicht den Weg über die Zwischenhändler bezahlen muss.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Safran

Wieso ist Safran gesund?

Safran ist nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe und seinem einzigartigen Aroma bekannt. Wegen der vielen, gesunden Inhaltsstoffe wird Safran seit langem als Heilmittel benutzt.

Das goldgelbe Gewürz enthält sekundäre Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel die Carotinoide Crocin und Crocetin. Sie geben dem Safran seine gelbe Farbe und schützen die Haut von innen. Auch die Verbesserung der Sehfähigkeit wird diesen Wirkstoffen zugeschrieben.

Safran wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und antioxidierend. Dadurch kann es bei vielen Beschwerden und Krankheiten eingesetzt werden. Auch zur Unterstützung der Gesundheit ist es ein vielreich eingesetztes Heilmittel.

Weitere Verwendungen findet Safran bei Menstruations-, Nieren-,Blasen- und Magenproblemen. Auch als natürliches Potenzmittel ist Safran bekannt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/safran.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/safran-in-afghanistan-das-teuerste-gewuerz-der-welt-1575344.html

Bildquelle: pixabay.com / ulleo

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