Willkommen bei unseren großen spanischer Rotwein Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten spanischen Rotweine. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten spanischen Rotwein zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen spanischen Rotwein kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit 5.000 Bodegas, 150.000 Winzern und 1,1 Millionen Hektar Anbaufläche zählt Spanien zu den bedeutendsten Weinproduzenten. Spanischer Wein wurde bereits vor 4000 Jahren zur Zeit der Phönizier produziert. Langjährige Erfahrung hilft den Winzern mit den herausfordernden Boden- und Klimabedingungen Spaniens umzugehen.
  • Die Qualität des spanischen Weine zeigt sich anhand vier Qualitätsstufen. Darüber hinaus sind spanischer Rotweine für ihr hervorragendens Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Die besten Weine tragen das Siegel D.O., dieses besagt, dass die höchste Geschmacksreinheit und Qualität erreicht wurde und dürfen etwa fünfzig Prozent der Weine in Spanien dieses Siegel tragen.
  • Die zahlreichen Weinregionen sorgen dafür, dass es etwa 150 verschiedene Rebsorten in Spanien gibt. Die beliebtesten sind Tempranillo, Bobal, Garnacha und Monastrell.

Spanischer Rotwein Test: Favoriten der Redaktion

Der beste süße spanische Rotwein

Bei Rialto handelt es sich um einen süßen Rotwein mit einem ausgeprägten weichen und fruchtigen Aroma. Er ist daher eine Spezialität für Liebhaber süßer Rotweine. Der beliebteste Rotwein eignet sich daher optimal für Desserts, Kuchen und feinem Gebäck.

Er wird von den Kunden als angenehm süß und süffig beschrieben. Im Geschmack sind Blaubeere, Beerig und Honig erkennbar. Der Rialto verfügt über einen Drehverschluss und ist besonders aufgrund seines Preis-Leistungsverhältnis beliebt.

Der beste fruchtig-süße spanische Rotwein

Dieser Roterin ist ein fruchtig, süßer Rotwein, der eine hervorragende Balance zwischen Leichtigkeit und Fruchtgenuss schafft. Er kann sowohl bei Zimmertemperatur, also auch gut gekühlt im Sommer zu Desserts, Eisvariationen, Kuchen oder feinem Gebäck genossen werden.

Er ist laut Kunden süffig und weich im Abgang. Eine herrliche Süße mit feinem Beerengeschmack zeichnen den Copa del Sol aus. Der Copa del Sol wird auch von Kunden gelobt, die normalerweise keine Rotweine trinken, da er weder bitter noch zu sauer ist.

Der beste trockene spanische Rotwein

Der berühmte Gran Reserva Wein aus der bekannten Rioja Weinregion wird im Holzfass gereift. Dörrobst und Kirscharomen verleihen dem Rotwein einen kraftvollen Geschmack.

Ein Mix aus fruchtiger Kirsche, milder Würze, etwas Vanille und Bitterschokolade lässt den Wein elegant wirken. Er passt hervorragend zu Rindfleisch, Hartkäse und Thunfischsteaks.

Der spanische Rotwein hat eine schöne Flasche im Stein-Design und ist mit einem Draht umwickelt. Der Wein leuchtet tiefrot und hat einen angenehm, etwas sauren Geruch, weshalb dieser die Kunden an Beerensaft erinnert. Er ist mit dem DOCG Siegel versehen, der besten Auszeichnung hinsichtlich der Qualität.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen spanischen Rotwein kaufst

Welche Arten von spanischen Rotweinen gibt es?

Heutzutage verfügt Spanien bereits um die 150 Rebsorten, die jedoch allesamt sehr unterschiedlich sind. Daher zählt Spanien im Hinblick auf den Weinbau zu den abwechslungsreichsten Ländern.

Rebsorte Fläche
Garnacha 170.000 Hektar
Bobal 113.000 Hektar
Monastrell 107.000 Hektar
Tempranillo 70.000 Hektar

Rund 60% der Flaschenweine in Spanien sind Rotweine. Sie stammen aus allen Landesteilen und werden aus Tempranillo, Garnacha, Bobal, Mazuelo, Monastrell, Mencia oder Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot gekeltert.

Garnacha

Garnacha kommt eigentlich aus Sardinien, gehört jedoch mittlerweile zu den am häufigsten angebauten roten Rebsorten Spaniens. Sie wird sowohl im Osten als auch im Westen und im Norden von Spanien angebaut und ist besonders ertragreich.

Der Wein hat eine helle Farbe und ein samtiges sowie vollmundiges Aroma. Der Wein schmeckt fruchtig und duftet leicht nach Kirschen. Der Garnacha eignet sich auch hervorragend für Cuvées mit Tempranillo oder Cariñena und handelt es sich dabei um sehr charaktervolle Weine, die für besondere Anlässe gedacht sind.

Bobal

Bobal zählt zu den meistverbreitetsten Rotweinsorten Spaniens. Die meisten Bestände sind in Mittel- und Südspanien zu finden. Der Bobal war früher gerne Hauptbestandteil sogenannter Bulk-Wines. Lässt man ihn jedoch lang genug reifen, kann er hervorragende Ergebnisse erzielen.

Spanische Weine sind bekannt für ihren vollen Geschmack. Sie sind oft etwas schwerer mit fruchtigen und blumigen Noten auf einer tiefen Tanninbasis. (Bildquelle: unsplash.com / Kelsey Knight)

Bobal ist eine flexible Rebsorte, da es dieser nichts ausmacht, auf welchen Boden sie gepflanzt wird und bringt daher enorme Erträge. Diese Rebsorte treibt einerseits spät aus und anderseits reift sie spät, was jedoch in Spanien kein Problem darstellt, da der Bobal sehr hitzeresistent ist.

Die besten Bobal-Weine sind frisch, extraktreich, aber nicht mächtig, verfügen über ein gutes Säurespiel und sind samtig und geschmeidig im Geschmack. Er passt daher hervorragend zu Lamm, jungen Käse und Rindfleisch.

Monastrell

Monastrell lautet der spanische Name für die einst französische Rebsorte Mourvedre. Dabei handelt es sich um eine rote Rebsorte, welche vor allem aufgrund ihrer Robustheit und Unempfindlichkeit bei Trockenheit ideal für Spanien und die heißen Temperaturen geeignet ist.

Diese Weintrauben sind kleiner als andere Trauben und besitzen eine dicke Schale. Außerdem ist der Monastrell eine Rebsorte, die spät reift und daher über einen hohen Tanningehalt verfügt. Der Monastrell hat oftmals einen hohen Alkoholgehalt und besticht durch seinen intensiven Duft.

Der Geschmack kann als schmeichelnd beschrieben werden und eignet sich daher besonders für Desserts oder leichte Speisen.

Tempranillo

Tempranillo, spanisch für kleine Frühe, hat seinen Namen den schnell reifenden, kleinen Trauben zu verdanken. Die Rebsorte erzeugt kräftige Weine mit einem duftigen und fruchtigen Bukett.

Tempranillo kann aufgrund seiner süßen Tannine als Jungwein genossen werden und passt gut zu Tapas, Salaten und Gemüse. Er wird daher auch als der Allrounder bezeichnet.

Welche Vor- und Nachteile bietet spanischer Rotwein?

Spanischen Rotwein kannst du zu jeder Gelegenheit genießen, da es eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Sorten gibt.

So eignete er sich optimal sowohl für private Zwecke als auch Hochzeiten, Jubiläen usw. Darüber hinaus wird er in unterschiedlichen Qualitätsstufen angeboten, sodass es ihn in verschiedenen Preisstufen gibt.

Vorteile
  • Gibt für jede Gelegenheit den passenden Wein
  • Große Auswahl
  • Qualitätswein
  • Intensives Geschmackserlebnis
Nachteile
  • Niedrige Bekanntheit
  • Produktion in Spanien
  • Große Auswahl meist nur Online zu finden

Spaniens Rotwein ist berühmt aufgrund seiner ungeheuren Vielfalt an Rebsorten. Die meisten spanische Rebsorten sind in Deutschland allerdings nicht bekannt.

Wo kann ich spanischen Rotwein kaufen?

Spanischen Rotwein kannst du im Wein-Fachhandel, in Supermärkten, wie auch über das Internet erwerben. Online hast du eine große Auswahl und die Möglichkeit, die Preise zu vergleichen.

Im Einzelhandel kannst du dir die Weine ansehen und dich bei Fragen direkt an das Personal wenden. Mittels der Bewertungen und Beschreibungen im Internet hast du die Möglichkeit, den für dich optimalen spanischen Rotwein zu finden.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten spanischen Rotweine verkauft:

  • amazon.de
  • vinos.de
  • belvini.de

In welcher Preisklasse liegen spanische Rotweine?

Du kannst spanischen Rotwein bereits für unter 10,00 EUR erwerben. Der Durchschnitt liegt allerdings bei 15,00 EUR bis 35,00 EUR. Willst du wirklich außergewöhnlichen und besonderen Wein kaufen, musst du einige hundert Euro investieren.

Der Preis ist abhängig von der Rebsorte, der Lagerung und der Qualität des Weines.

Welche Alternativen gibt es zu spanischen Rotweinen?

Spanien ist neben Frankreich und Italien die führende Weinbaunation der Welt. Etwa 1.194.000 Hektar Land steht in Spanien dem Weinbau zur Verfügung, dicht gefolgt von Italien mit etwa 912.000 Hektar Anbaufläche.

Darüber hinaus zählt auch Frankreich zu einem weiteren bedeutsamen internationalen Weinproduzenten. So ist vor allem der Wein aus Frankreich und Italien zu jenem aus Spanien ähnlich. Dies einerseits aufgrund des ähnlichen Klimas aber auch wegen der besonderen Qualität.

Neben Spanien wird auch Frankreich und Italien mit einer derartigen Weinkultur verbunden. Die Länder haben gemeinsam, dass Wein sowohl im Leben einfacher als auch wohlhabender Leute einen wichtigen Platz einnimmt.

Darüber hinaus führen die Länder sehr ähnliche Verfahren zur Reifung großer Rotweine durch. Des Weiteren findest du sowohl bei französischen als auch bei italienischen Winzern einen beachtliche Auswahl an Rotweinen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du spanische Rotweine vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du spanische Rotweine vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter spanischer Rotwein für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Qualität
  • Weinregion
  • Jahrgang
  • Verschluss

In den kommen Aufzählungen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Qualität

Für spanische Weine gibt es einige Bestimmungen, die garantieren, dass Weine von erstklassiger Qualität erzeugt werden. Dies hat dazu geführt, dass es seit 1970 ein Klassifizierungssystem gibt.

Mehr als die Hälfte dieser Weine verfügt über den sogenannten DO-Status (Denominación de Origen). Darüber hinaus legt diese Bezeichnung für jedes Gebiet fest, welche Rebsorten zum Anbau erlaubt sind.

Die vier wichtigsten Qualitätsstufen mit absteigendem Rang sind:

Typ Beschreibung
Denominación de Origen Calificada (DOCa) Sehr hochwertige Qualität, beispielsweise Weine aus der Region Rioja
Denominación de Origen (DO) Strikte Vorgaben zu Rebsorten und Erzeugnismethode
Vino de la Tierra = Landwein. Angabe der Herkunft, Rebsorte und Jahrgang
Vino de Mesa = Tafelwein. Keine Angabe der Herkunft, Rebsorte oder Jahrgang

Es gibt jedoch noch weitere Qualitätsmerkmale für spanischen Wein, auf die du stoßen wirst:

Typ Beschreibung
Joven Jungwein, der nicht im Fass reift
Crianza Reift 6 Monate im Fass und 12-18 Monate in der Flasche
Reserva Reift ein Jahr im Fass, zwei weitere Jahre in der Flasche
Gran Reserva Reift 2 Jahre im Fass sowie 3 Jahre in der Flasche

Weinregion

Das eindeutig größte Weinbaugebiet in Spanien ist das La Mancha. Das gesamte Gebiet hat eine Rebfläche von ca. 450.000 Hektar und handelt es sich so um das größte klassifizierte Weinbaugebiet der Welt. In La Mancha befindet sich Valdepe­ñas, ein von der DO eingestufter Bereich auf etwa 30.000 Hektar.

Wein wird in Spanien in allen 17 autonomen Regionen des Landes angebaut. Dazu zählen sowohl der kühlere, feuchtere Norden als auch der heiße, trockene Süden bzw. ebenso die Balearen oder die Kanaren. (Bildquelle: unsplash.com / Maja Petric)

Im Vergleich dazu scheinen die anderen spanischen Weinbauregionen regelrecht winzig, obwohl sie riesige Flächen haben, wie etwa Extremadura mit rund 87.000 Hektar im Westen Spaniens.

Ebenso zu den größten Weingebieten Spaniens zählt Rioja mit etwa 60.000 Hektar Reben und gehört diese Region zu den bedeutendsten Rotweingebieten, aus welchem einige der besten Rotweine der Welt stammen.

Weitere wichtige Anbaugebiete sind Ribera del Duero und Navarra, wo Cuvées aus Tempranillo und Merlot oder Cabernet Sauvignon erzeugt werden.

Jahrgang

Bei dem Jahrgang im Weinbau handelt es sich um das Jahr, in dem der Wein hergestellt wurde. Im Gegensatz zu Weißweinen, solltest du beim Kauf von Rotwein bedenken, nicht zu einem aus dem aktuellen Jahr zu greifen, da Rotwein seine Zeit braucht um zu reifen und schön rund zu werden und empfiehlt es sich daher, einen Rotwein aus dem Vorjahr zu wählen.

Der Jahrgang trifft ebenso Aussagen über die Qualität eines Rotweines. Stammt der Wein aus einem Jahr, das hervorragendes Klima für den Anbau bot, ist damit zu rechnen, dass der Wein qualitativ besser ist.

Ein optimaler Wein-Jahrgang ist sowohl von Klima-Bedingungen, Anbaugebiet als auch vom Winzer abhängig. Rotweine haben häufig eine Lagerungszeit von bis zu zwei Jahren. Qualitätsweine hingegen bis zu vier und Spätlesen bis zu fünf Jahren.

Verschluss

Die Art des Verschlusses ist von den Vorlieben des Winzers abhängig. Jedoch bieten sowohl der Korken als auch der Schraubverschluss Vorteile. Ein Schraubverschluss ermöglicht es die Weinflasche komplett dicht zu verschließen, ein Korken hingegen, lässt den Wein atmen.

Bei Rotweinen eigen sich am besten Korken, damit der Wein noch weiter atmen und sohin reifen kann. (Bildquelle: unsplash.com / Jean-Luc Benazet)

Ein No-Go in der Weinbranche sind Plastikkorken. Darüber hinaus können günstige Presskorken, welche aus Naturkorken Granulat bestehen, durch das Herausziehen zerbröseln. Auch der Naturkorken hat Nachteile, so kann es sein, dass der Rotwein seinen Geschmack verändert, da der Wein zu korken beginnt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema spanischer Rotwein

Was ist die optimale Trinktemperatur für spanischen Rotwein?

Die ideale Trinktemperatur für Weine aus der Region Valdepe­ñas beträgt 14 Grad. Wohingegen Rotweine aus Rio­ja, Ribe­ra del Duero, Tin­to Navar­ra, Prio­ra­to ihren Geschmack am besten bei 16-18 Grad entfalten.

Beachte, dass Rot­wein immer um ein bis zwei Grad küh­ler ser­viert wird, als er schließlich getrun­ken wer­den sollte, da er sich im Glas schnell erwärmt. Dadurch wird der optimale Geschmack garantiert.

Zu welchen Speisen passt spanischer Rotwein?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein spanischer Rotwein zu jeder Speise passt, da verschiedene Weine gewonnen werden.

Vor allem bei fettreichen Speisen wird gerne zu rotem Wein gegriffen. Dazu zählen natürlich auch jene Rotweine aus Spanien. Bei Gerichten mit hohem Fettanteil ist ein älterer Wein mit einem hohen Tannin Anteil ideal, da er das Essen neutralisiert.

Spanischer Rotwein eignet sich natürlich auch für klassische spanische Speisen wie Paella oder Fisch, dies hängt ganz von der Sorte ab. Zu Wild wird am besten ein schwerer Rotwein serviert und passt Rotwein ebenso gut zu cremigen Soßen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.ps-wein.de/wein_info/laender_regionen/spanien/spanien.htm

[2] https://www.weinkenner.de/die-roten-sorten/

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Spanien

[4] http://www.edelste-weine.de/spanischer-wein-die-besten-sorten/

Bildquelle: pixabay.com / Pexels

Warum kannst du mir vertrauen?

René lebt an der Mosel und arbeitet dort als Kellermeister. Zudem hilft er gerne bei der Weinernte aus. Durch seine berufliche Erfahrung kann er nicht nur die Geschmäcker von verschiedensten Personen gut einschätzen, sondern hat auch Ahnung von Rebsorten.