Willkommen bei unserem großen Weizengraspulver Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Weizengraspulver. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Weizengraspulver zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Weizengraspulver kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Weizengras zählt zu den beliebtesten „Powerfoods“ und verfügt über eine außergewöhnliche Fülle an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.
  • Neben Weizengraspulver kann die Pflanze auch als rohes Gras, Saft, Tablette oder Kapsel verzehrt werden. In der Regel werden die Produkte oral und mit Flüssigkeit eingenommen, der Saft kann aber auch beispielsweise auf die Haut oder die Haare aufgetragen werden.
  • Obwohl die Vitalstoffe des Weizengrases zu einer gesunden Ernährung beitragen, ist bis jetzt nicht ausreichend erwiesen, dass Weizengras tatsächlich gegen die vielen Krankheiten hilft, gegen die es eingesetzt wird.

Weizengraspulver Test: Das Ranking

Platz 1: Alpha Foods Grüne Mutter Smoothie Pulver – Die Original Superfood Formel

Platz 2: Nurafit BIO Gerstengraspulver, Smoothie-Pulver made in Germany

Platz 3: Nurafit reines Weizengras-Pulver, Weizengras aus jungen Blättern

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Weizengraspulver kaufst

Was ist Weizengras und was zeichnet es aus?

Als Weizengras werden die jungen Triebe von Weichweizen bezeichnet. Sie werden meist schon nach 7-10 Tagen geerntet, bevor sich die Pflanze weiterentwickelt und Weizenähren bilden kann. Dem Weizengras wird von naturverbunden lebenden Völkern seit Langem eine heilende Wirkung nachgesagt.

Weizenpflanze jung

Die wenige Tage alten Keime der Weizenpflanze werden Weizengras genannt. In diesem Zustand gelten sie als besonders gesund. (Foto: eparreno / pixabay.com)

Weizengras zählt ebenso wie alle anderen bekannten Getreidearten zu den Süßgräsern. Die jungen Keime haben zum Zeitpunkt der Ernte noch eine satte grüne Farbe. Sie enthalten schon nach wenigen Tagen außergewöhnlich viele für den menschlichen Organismus wertvolle Vitalstoffe.

Deshalb wurde ihnen im antiken China und bei mittelamerikanischen indigenen Volksstämmen bereits seit mehr als 2000 Jahren ein heilender und vorbeugender Effekt zugeschrieben. Seit Jahrzehnten werden sie von Heilpraktikern und Alternativ-Medizinern für verschiedene Therapien eingesetzt.

In den letzten Jahren haben gesundheitsbewusste Menschen die Pflanze für sich entdeckt und es entstand ein regelrechter Hype um Weizengras und andere sogenannte „Superfoods“.

Als Superfood werden besonders nährstoffreiche Lebensmittel bezeichnet, die eine positive Auswirkung auf das Immunsystem und das Wohlbefinden des Menschen haben sollen.

Wie beim Weizengras auch wurden die Heilwirkungen dieser Nahrungsmittel aber oft noch nicht angemessen nachgewiesen. Daher ist die Bezeichnung Superfood häufig irreführend und wird von Marketingabteilungen geprägt.

Ursprünglich wurde Weizengras meist sofort zu Saft weiterverarbeitet und in dieser Form im Handel angeboten. Heute findest du im Supermarkt häufiger Weizengraspulver, da dieses günstiger herzustellen und länger haltbar ist.

Frisches, rohes Weizengras wird nur sehr selten angeboten. Zudem sind noch Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten, Kapseln oder ähnlichen Präparaten erhältlich, ebenso wie Weizengrassamen für den eigenen Anbau.

Welche Nährstoffe enthält Weizengraspulver?

Es ist wichtig, zu beachten, dass es noch keine offiziellen Nährwertangaben gibt. Die einzelnen Werte variieren zudem sehr stark und sind abhängig vom Standort, den Bodenbedingungen und dem Erntezeitpunkt. Bei allen Nährstoffen sind produktabhängig Schwankungen von 50% bis teilweise 170% zu beobachten.

100 Gramm Weizengraspulver beinhalten beispielhaft folgende Nährwerte:

Nährstoff Wert Anteil Tagesbedarf*
Energie 213 kcal 10,65%
Proteine 18g 36%
Kohlenhydrate 20g 7,41%
Fett 1,9g 2,71%
Ballaststoffe 43,5g 145%

*Tagesbedarf basiert auf dem Referenzwert eines durchschnittlichen Erwachsenen

Herauszuheben sind insbesondere die hohe Ballaststoffmenge und der Proteinanteil.

Mehr noch wird Weizengras aber für seine Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Mehr als 100 verschiedene Vitalstoffe sind in frischem Weizengras enthalten.

Nach einer Analyse von Dr. G.E. Earp-Thoma beinhalten 10g Weizengras folgende Vitamine:

Nährstoff Wert Anteil Tagesbedarf*
Provitamin A 1,43mg 143%
Vitamin B1 0,29mg 24,17%
Vitamin B2 2,03mg 203%
Vitamin B3 7,51mg 37,55%
Vitamin B6 1,29mg 71,67%
Vitamin C 31,4mg 31,4%
Vitamin E 3,14mg 31,4%
Vitamin K 8mg 11428%
Folsäure 1,09mg 726,67% bzw. 181,67%*²

*Tagesbedarf basiert auf dem Referenzwert eines durchschnittlichen Erwachsenen
*²normaler Bedarf: 150µg; während Schwangerschaft: 600µg

In Bezug auf ihren Anteil am Tagesbedarf stechen besonders Provitamin A, Vitamin B2, Vitamin K sowie Folsäure hervor. Provitamin A ist bekannt dafür, die Sehkraft und Gesundheit der Augen zu erhalten, hilft aber auch der Haut, den Knochen und den Schleimhäuten.

Vitamin B2 fördert die Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zu Energie und treibt so den Stoffwechsel an.

Vitamin K ist ebenfalls gut für den Stoffwechsel der Zellen und sorgt für gesunde Knochen und die Blutgerinnung. Folsäure spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und Zellerneuerung und ist in dieser Funktion insbesondere während der Schwangerschaft essenziell.

Ob auch Vitamin B12 in nennenswerter Menge vorhanden ist, ist noch umstritten.

foco

Wusstest du, dass Weizengras mehr Vitamin C enthält als Orangen?

In 100g Weizengraspulver stecken 60 mal mehr Vitamin C als in Orangen.

Außerdem sind in der gleichen Menge die nachfolgenden Mineralien und Spurenelemente enthalten:

Nährstoff Wert Anteil Tagesbedarf*
Calcium 51,4mg 51,4%
Eisen 5,7mg 38%
Magnesium 10,3mg 2,94%
Mangan 1mg 28,57%
Kalium 320mg 8%
Kupfer 5,7mg 380%
Selen 0,1mg 143%
Zink 0,5mg 5%

*Tagesbedarf basiert auf dem Referenzwert eines durchschnittlichen Erwachsenen

Besonders prägnant sind die Mengen an Calcium, Eisen, Kupfer und Selen. Calcium stäkt u.a. den Zahnschmelz und hilft gegen Karies. Eisen ist gut für den Sauerstofftransport im Blut gegen wirkt gegen Müdigkeit und Erschöpfung.

Das selten vorkommende Spurenelement Kupfer unterstützt den Körper bei der Enzymbildung, während Selen vor allem gegen freie Radikale vorgeht und damit zur Entgiftung des Körpers und für eine gesunde Schilddrüsenfunktion hilfreich ist.

Freie Radikale sind Moleküle, die andere Moleküle wie Proteine oder Fettsäuren angreifen und schädigen und dabei u.a. den Stoffwechsel beeinträchtigen.

Der von Ernährungsexperten aber am meisten hervorgehobene Inhaltsstoff von Weizengras ist das Chlorophyll, das für die grüne Farbe des Weizengrases sorgt. Es wird auch „das eingefrorene Sonnenlicht“ genannt und ist dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin sehr ähnlich.

Weizengras zählt zu den Chlorophyll-haltigsten Pflanzen überhaupt. Chlorophyll hat eine Vielzahl von positiven Effekten auf den Organismus. Es wirkt wundheilend, antibakteriell, reinigend und alkalisierend.

Darüber hinaus sind zahlreiche Enzyme (helfen bei der Spaltung und Verwertung von Nährstoffen), Aminosäuren (tragen zur Zellbildung und zum Muskelaufbau bei) und Antioxidantien (verteidigen das Organsystem gegen freie Radikale ebenso wie Schäden durch verschmutzte Luft) im Weizengras enthalten.

Auch das Carotinoid Lutein, das Erblindung verlangsamen kann und allgemein gut für die Augen ist, zeichnet das Weizengras aus.

Neben kostbaren Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelementen enthält Weizengras auch ungewöhnlich viel Chlorophyll und beinahe 50% Ballaststoffe.

Was bewirkt Weizengraspulver?

Wegen seiner vielen wertvollen Nährstoffen ist die Einnahme von Weizengras grundsätzlich gesund und kann das Immunsystem und den Stoffwechsel stärken. Weniger erwiesen ist jedoch, dass es eine heilende Wirkung gegen eine Vielzahl von Krankheiten hat, die dem Weizengras zugeschrieben wird.

Weizengras hat einen vitalisierenden Effekt auf den Organismus, lindert Erschöpfung und liefert langanhaltende Energie in Form von Glykogen. Mit einem ph-Wert von 8,5 trägt es dazu bei, den Körper basisch zu machen und kann deshalb im Rahmen einer Entsäuerungskur sinnvoll sein.

Ebenfalls erwiesenermaßen kann frisches Weizengras bei Colitis ulcerosa, einer chronischen Darmentzündung, Linderung verschaffen. Allgemein gilt es als förderlich für die menschliche Verdauung, da es Gifte im Darm bindet, die dann optimal ausgeschieden werden können.

Darüber hinaus wird dem Weizengras von Heilpraktikern eine angeblich positive Wirkung auf den Blutdruck, den Cholesterinspiegel, den Blutzucker, gegen Blutarmut und auf Niere und Leber zugeschrieben.

Ärztliches Zentrum für Qualität in der MedizinWissenschaftliches Institut

Die Funktion der Leber ist es, Schadstoffe wie Alkohol und Medikamente im Körper abzubauen. Eine gesunde, nicht zu fettreiche Ernährung kann Leberschäden vorbegen. Ausreichend Bewegung und der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten trägt ebenfalls zur Verbesserung der Leberfunktion bei.

(Quelle: patienten-information.de)

Es soll für gesündere Zähne, eine bessere Haut und gesündere Zellen sorgen und gegen graue Haare und Entzündungen wie Arthrose helfen.

Außerdem soll es die Entstehung von Alzheimer einschränken, die Nebenwirkungen einer Chemotherapie reduzieren und zum Muskelaufbau beitragen.

Insgesamt solltest du jedoch bedenken, dass diese Effekte nicht oder nicht ausreichend durch Studien am Menschen erwiesen sind und erst gründlichere Untersuchungen benötigen.

Zudem beziehen sich die medizinischen Belege ausschließlich auf frischen Weizengrassaft oder frisches Gras, Weizengraspulver hat diese Heilwirkungen also möglicherweise nicht.

Obwohl die tatsächliche Heilkraft von Weizengras also nicht erwiesen ist, können Weizengras-Produkte aber ein guter Ersatz für künstlich hergestellte Nahrungsergänzungsmittel wie Vitaminpräparate sein.

Die benötigten Vitamine und Mineralstoffe auf natürliche Weise im Weizengras zu dir zu nehmen, ist in jedem Fall gesünder und bei korrekter Dosierung in der Regel frei von Nebenwirkungen.

Für wen eignet sich Weizengraspulver und für wen nicht?

Für Weizengras gibt es im Gegensatz zu den meisten anderen Lebensmitteln keine spezielle Risikogruppe. Lediglich bei kleineren Kindern und Allergikern gilt besondere Vorsicht.

Weizengras ist ein natürliches Nahrungsmittel und somit grundsätzlich nicht schädlich, sofern es nicht mit Schadstoffen behandelt wurde. Anders als das Weizenkorn es vollkommen glutenfrei und daher allgemein sehr gut verträglich.

Die Inhaltsstoffe können sich prinzipiell nur positiv auf die Gesundheit auswirken, vorausgesetzt, du nimmst sie in verdaubaren Dosierungen zu dir.

Es gilt aber zu beachten, dass das menschliche Verdauungssystem nicht für den Verzehr von Gräsern konzipiert ist, die Kuh hat zu diesem Zweck mehrere Mägen. In zu großer Dosis kann es zu Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen und allergischen Reaktionen kommen.

Als Saft oder im Smoothie ist Weizengras auch für Kinder geeignet. Solltest du eine Allergie gegen Weizen oder Gräser haben, solltest du bei der Einnahme von Weizengras vorsichtig sein. Ebenso ist es möglich, dass es zu unvorhergesehenen Wechselwirkungen zwischen Weizengras und regelmäßig eingenommenen Medikamenten kommt.

Weizengras kann zudem den glykämischen Index einiger Lebensmittel reduzieren und so Blutzuckerschwankungen regulieren, was besonders für Diabetiker wichtig ist.

Ob Weizengras für eine Diät tauglich sind, solltest du vorab mit deinem Arzt abklären. Die viele Ballaststoffe sorgen für ein Sättigungsgefühl, ohne dass du viele Kalorien zu dir nimmst. Außerdem werden der Stoffwechsel und die Fettverbrennung angeregt.

Durch die vielen Aminosäuren und Proteine ist Weizengras insbesondere für Sportler und deren Muskelaufbau ein gute Wahl.

So wichtig ist die Ernährung für den Muskelaufbau

Wie kannst du Weizengras am besten einnehmen?

Weizengras wird – unabhängig davon, ob als Pulver, Saft, Kapsel oder als rohes Gras – in der Regel oral eingenommen. Dabei wird es bevorzugt in Wasser oder einem Shake untergemischt.

Pulver oder auch frisches Gras werden am liebsten Smoothies beigerührt und mit verschiedenen anderen gesunden Zutaten wie Orangensaft kombiniert.

So wird der für viele Menschen gewöhnungsbedürftige Geschmack von Weizengras unterdrückt. Bei manchen Konsumenten sorgt das Aroma sogar für leichte Übelkeit nach der Einnahme.

In Wasser aufgelöst in kleinen Shots oder Bowls kann Weizengraspulver ebenfalls verzehrt werden. Hierbei kannst du mal ausprobieren, ein wenig Öl hinzuzufügen. Einerseits schmeckt der Drink so besser und andererseits können bestimmte Bestandteile wie Lutein so besser vom Körper aufgenommen werden.

Das frische Weizengras kannst du auch einfach über deinen Salat streuen oder wie Kräuter in der Küche verwenden.

Welche Menge Weizengraspulver solltest du am Tag zu dir nehmen?

Da Weizengras in größeren Mengen vom menschlichen Organismus nicht verdaut werden kann, solltest du es nur als kleine Ergänzung zu einer ausgeglichenen Ernährung verstehen. Eine Dosis von zehn Gramm Weizengraspulver oder 100 Milliliter Weizengrassaft sollte nicht überschritten werden.

Beim Verzehr von Pulver empfehlen Experten, mit einer Dosis von drei Gramm am Tag zu beginnen. Du kannst deine tägliche Ration auf 5 bis 10 Gramm erhöhen, sobald sich dein Körper an das neue Nahrungsmittel gewöhnt hat. Diese Menge ist die offizielle Verzehrsempfehlung und sollte nicht überschritten werden.

Bei Weizengrassaft solltest du mit 30 Milliliter beginnen, was aus ungefähr 70 Gramm Weizengras entsteht. Unter normalen Umständen kannst du deine Menge auf bis zu 100 Milliliter steigern.

Am besten nimmst du deine Weizengras Dosis morgens auf nüchternen Magen eine halbe Stunde vor dem Frühstück ein. So können die Vitamine und Mineralstoffe ihre Kraft optimal entfalten und für einen energetischen Start in den Tag sorgen. Zu einer anderen Tageszeit solltest du zumindest mehrere Stunden vorher nichts gegessen haben.

Gerade anfangs kann es zu den erwähnten Nebenwirkungen kommen. Das liegt daran, das der Körper durch das Weizengras einen Selbstreinigungsprozess startet, sich entschlackt und Giftstoffe ausleitet. Das ist für den Organismus anstrengend, sobald diese erste Phase jedoch überstanden ist, sollte dir die Aufnahme leichter fallen.

Bis zu einer Tagesdosis von zehn Gramm Weizengraspulver oder 100 Milliliter Weizengrassaft ist Weizengras insbesondere morgens vor dem Frühstück sehr gesund.

Was kostet Weizengraspulver?

Du kannst Weizengraspulver je nach Hersteller und Verpackungsgröße für zwei bis vier Euro pro 100 Gramm erwerben. Bei günstigeren Angeboten solltest du lieber vorsichtig sein und genau darauf achten, welche Standards das Produkt einhält. Du solltest nicht versuchen, zulasten der Qualität unbedingt nur 15 statt 20 Euro für ein Kilogramm auszugeben.

Weizengrassaft kostet 5 bis 8 Euro je 100 Milliliter, was bei einer verzehrbaren Menge von 100 Milliliter am Tag recht teuer ist. Tabletten sind zwar auf 100 Gramm mit einem Preis zwischen 10 und 16 Euro deutlich teurer. Da man aber nur eine Weizengras-Tablette täglich einnehmen soll und diese nur circa 500 Milligramm wiegen, sind die täglichen Kosten sehr gering.

100 Gramm Samen kosten ungefähr einen Euro und sind somit die günstigste Alternative. Hier lassen sich nicht seriös tägliche Kosten festlegen. Die Menge, die aus einem Weizengrassamen entsteht, hängt von vielen Faktoren und eigenen Präferenzen ab und die Weizengrasernte kann zudem unterschiedlich weiterverarbeitet oder verzehrt werden.

Produktform Preis pro 100g/ml Kosten pro Tag
Pulver 2 – 4 € 0,20 – 0,40 €
Saft 5 – 9 € 5 – 9 €
Tabletten 10 – 16 € 0,05 – 0,08 €
Samen 1 € /

Wo kannst du Weizengraspulver kaufen?

Weizengras kannst du meist einfach im nächsten Supermarkt oder in der Drogerie erwerben, da es unter den Gräsern am besten erhältlich ist.

Wenn du nach speziellen Marken oder besonderer Qualität suchst, solltest du auf ein Naturkost-Geschäft wie einen Bio-Supermarkt oder ein Reformhaus zurückgreifen. Auch einige Apotheken führen getrocknetes Weizengras in ihrem Sortiment.

Ebenso kannst du ohne Probleme online Weizengraspulver bestellen. Dabei bieten es neben den bekannten Marktplätzen wie Amazon oder eBay auch viele Hersteller wie Alnatura oder Veganz sowie spezialisierte Händler in verschiedenen Mengen und Qualitäten an.

Weizen wächst

Im Gegensatz zu Weizenkörnern enthält junges Weizengras kein Gluten, gegen das einige Menschen eine Unverträglichkeit haben und das viele weitere nicht gut verdauen können. (Foto: Hans / pixabay.com)

Wie lange ist Weizengraspulver haltbar?

Weizengraspulver ist deutlich länger haltbar als die frisch geernteten Gräser oder Weizengrassaft. Das liegt daran, dass ihm durch die Trocknung das Wasser entzogen wurde und somit Schimmel und Bakterien ihre Wachstumsgrundlage verlieren.

Frisch geerntete Gräser solltest du unverzüglich weiterverarbeiten und direkt verzehren.

Insgesamt ist es bis zu 12 Monate haltbar, wenn du es während der Lagerung gut vor Helligkeit und Wärme schützt. Du solltest es möglichst in einer dunklen, trockenen und maximal 13°C warmen Speisekammer zu lagern, um zu verhindern, dass es abläuft.

Entscheidung: Welche Arten von Weizengraspulver gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du gerne Weizengraspulver essen möchtest, gibt es zwei Varianten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Weizengraspulver kaufen
  • Weizengrassamen kaufen und eigenes Weizengraspulver herstellen

Jede der beiden Optionen hat bestimmte Vor- und Nachteile, durch die sie sich von der anderen abhebt. Je nach dem, worauf du besonderen Wert legst, eignet sich eine andere Art für dich am meisten.

Weizengraspulver kaufen

Um Weizengraspulver zu bekommen, ist es für dich der einfachste Weg, dieses endverarbeitet einzukaufen. Insbesondere für Erstverbraucher empfiehlt es sich, das getrocknete Weizengras zu nutzen, da es lange haltbar und leicht zu verwenden ist.

Sollte dein Körper sich nur schwer an das Weizengras gewöhnen, kannst du es mit regelmäßigen Pausen verwenden, während du frisches Weizengras wegwerfen müsstest.

Weizengrassamen kaufen

Alternativ kannst du dir Weizengraspulver aber auch selbst herstellen. Du musst dir dafür zunächst Weizengrassamen oder normale unbehandelte Weizengraskörner kaufen. Diese kannst du online, im Reformhaus oder auch im Landhandel erwerben. Die Körner kannst du auf Amazon auch in Kombination mit einer Aufzuchtschale als Komplettset bestellen.

Vor- und Nachteile von selbst hergestelltem Weizengras gegenüber gekauftem Pulver

Vorteile
  • Kann sowohl roh, getrocknet oder flüssig verwendet werden
  • Ist frischer als industriell produziertes Pulver
  • Enthält bessere Inhaltsstoffe und ist deutlich gesünder
  • Du kannst sichergehen, dass keine Gifte oder Pestizide enthalten sind
  • Ist langfristig günstiger
Nachteile
  • Erfordert tägliche Pflege
  • Benötigt Utensilien wie ein Dörrgerät oder einen Entsafter
  • Nur für überzeugte Weizengras-Liebhaber geeignet
  • Das Saatgut ist im Handel schwerer zu bekommen

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Weizengraspulver vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen den verschiedenen Produktformen von Weizengras entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Weizengras-Produkte miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Herkunft / Hersteller
  • Qualität
  • Verpackungsgröße
  • Bio-Gütesiegel

In den folgenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Herkunft / Hersteller

Der Markt für Weizengraspulver ist noch sehr jung, weshalb viele Hersteller und Produkte noch nicht ausreichend kontrolliert werden. Daher solltest du dich vor dem ersten Kauf sehr genau darüber informieren, wer dein Produkt in welchem Land hergestellt hat.

Da Weizengras auch in Deutschland produziert werden kann und die behördlichen Kontrollen hier deutlich strikter sind, solltest du bevorzugt auf regionale Ware zurückgreifen. Auch Weizengras aus Neuseeland hat einen guten Ruf, wohingegen chinesische Erzeugnisse riskant sein können.

Informiere dich auch im Vorfeld über den Ruf des Herstellers und finde heraus, wie Kunden dessen Güter bewerten.

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Wusstest du, dass Weizengras eigentlich zu den ältesten Kultupflanzen der Menschheit gehört?

Es wurde bereits im antiken China angebaut und als Lebens- und Heilmittel verwendet

Qualität

Bei Weizengraspulver ist es sehr wichtig, dass dieses Rohkostqualität hat. Das bedeutet, dass es unter 40°C getrocknet wurde und keine zusätzliche Inhaltsstoffe beigefügt wurden. Bei einer weniger schonenden Verarbeitung gehen viele Vitalstoffe verloren.

Wie erwähnt, werden Weizengras-Produkte werden noch nicht ausreichend auf ihre Qualität geprüft. Unter Umständen kann das Pulver durch Pflanzenschutzmittel oder giftige Stoffe kontaminiert sein. Bei einer Probe wurden Mineralöl und Pestizide sogar in einem Bio-Weizengraspulver gefunden.

Da du deinem Körper mit dem Weizengras etwas Gutes tun möchtest, solltest du lieber auf geprüfte Qualität setzen. Das gilt auch für Keimsaat, bei der ebenfalls erhebliche Qualitätsdifferenzen vorliegen können.

Verpackungsgröße

Bei der Wahl der Packungsgröße solltest du dich danach richten, wie hoch dein Verbrauch zum Beispiel im kommenden Monat sein wird. Sowohl Keimsaat als auch Pulver kannst du zwar ein Weile aufbewahren, besser werden sie deshalb aber natürlich nicht.

Bei beiden Produktarten bestehen aber durchaus nennenswerte Mengenrabatte zwischen Kleinstmengen und Großpackungen von bis zu fünf Kilogramm, die es im Landhandel für Saatgut zu kaufen gibt.

Bio-Gütesiegel

Sowohl bei getrocknetem Weizengraspulver als auch bei Samen wird stets dazu geraten, hochwertige Bio-Produkte auszuwählen. Dabei gilt es zu beachten, dass ein deutsches Bio-Siegel schwieriger zu bekommen ist als eine europäische Bio-Zertifizierung und somit mehr Qualität anzeigt.

Trotz vereinzelter Qualitätsmängel bei Waren aus kontrolliert biologischem Anbau erhöht eine Bio-Kennzeichung die Chance auf ein gesundes Produkt erheblich.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Weizengraspulver

Wie kann ich Weizengraspulver selbst herstellen?

Um Weizengras selbst zu züchten und es zu Weizengraspulver weiterzuverarbeiten, benötigst du nur Saatgut der Weizenpflanze, Erde (gerne biologische Erde) und ein mindestens 10cm tiefes Gefäß. Für die Weiterverarbeitung zu Pulver oder Saft ist zudem entweder ein Dörrgerät oder ein Entsafter von Nöten.

Weizengras kann unabhängig von der Jahreszeit angepflanzt und je nach Temperatur entweder drinnen oder draußen angebaut werden. Eine Temperatur zwischen 20°C und 25°C gilt als optimal. Zudem sollte die Pflanze zwar genügend natürliches Licht bekommen, aber nicht in der prallen Sonne platziert werden.

Es kann hilfreich sein, die Weizensamen zu Beginn in einem Wasserglas keimen zu lassen und sie erst nach etwa zwei Tagen in das Behältnis mit Blumenerde zu setzen. Die nun sichtbaren feinen Kapillarwurzeln ähneln Ansätzen von Schimmelpilz. Wenn es aber nicht faulig riecht, kannst du davon ausgehen, das es deinen Setzlingen gut geht.

Anfangs kannst du die Keime abdecken und zwei- bis dreimal täglich mit Wasser besprühen. Danach kannst du die Abdeckung entfernen, da die Pflanzen nun der Sonne ausgesetzt werden können.

Die Weizentriebe sollten weiterhin regelmäßig gewässert werden. Damit sich nicht zu viel Feuchtigkeit in der Erde staut, ist ein Gefäß mit kleinen Löchern an der Unterseite hilfreich.

Ab einer Höhe von 10 bis maximal 15 Zentimeter solltest du das Gras ernten. Denn in diesem Zustand ist die Nährstoffdichte am besten, später verbraucht die Pflanze einen Teil ihrer eigenen Nährwerte, um zu wachsen und Ähren zu bilden.

Die abgeschnittenen Halme sollten sofort roh verzehrt oder weiterverarbeitet werden. Beim Entsaften empfiehlt es sich, einen speziellen Weizengras-Entsafter oder einen anderen manuell betriebenen Entsafter zu nutzen.

Dessen Kaltpress-Verfahren geht im Gegensatz zu Dampfentsaftern schonend mit den Vitalstoffen des Grases um.

Du kannst die Pflanzen auch mehrfach nachwachsen lassen, um wiederholt zu ernten. Allerdings werden die Nährwerte des Grases mit jedem Mal schlechter.

Wie kannst du Weizengras anderweitig verwenden?

In den allermeisten Fällen wird Weizengras oral eingenommen, unabhängig von seiner Konsistenz. Wenn du die Heilwirkung des Grases aber zur akuten Behandlung bestimmter Krankheiten bzw. Symptome nutzen möchtest, bestehen auch andere Möglichkeiten zur Einnahme.

Um das Haar zu reparieren, Schuppen zu bekämpfen und der Entwicklung von grauen Haaren entgegen zu wirken, kannst du Weizengrassaft vor der Kopfwäsche in die Haare einreiben.

Gegen verschiedene Hautkrankheiten kann Weizengras auf die Haut aufgetragen werden. Ein Fußbad in Weizengrassaft kann gegen Fußpilz und den daraus resultierenden Juckreiz helfen. Ebenso kannst du die Flüssigkeit mit einem Wattebausch auf das Gesicht auftragen, um gegen Hautprobleme wie Akne vorzugehen.

Ein weitere Möglichkeit ist, Weizengrassaft im Mund zu gurgeln oder das Weizengras roh zu kauen. Das soll bei Zahnproblemen, Mundgeruch und Halsschmerzen zur Besserung beitragen.

Außerdem können mit Weizengrassaft getränkte Wickel/Umschläge schlecht heilende Wunden, Sonnenbrand, Gelenkschmerzen, Schwellungen, Ausschläge und Insektenstiche versorgen. Darüber hinaus ist ein Weizengras-Einlauf eine Option, um den Darm zu entgiften.

Grünes Obst und Gemüse

Sehr schmackhaft ist Weizengras, wenn es in einem gesunden Smoothie mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten gemischt wird. Orangen und Äpfel werden besonders gerne verwendet. (Foto: marijana1 / pixabay.com)

Wie unterscheiden sich Weizengraspulver und Gerstengraspulver?

Weizengras und Gerstengras zählen beide zu den Gräserarten, die als Powerfood gelten und weisen sehr ähnliche Charakteristika auf. Während Weizengras sich aber durch seine vitalisierende Wirkung abhebt, enthält Gerstengras über noch mehr wertvolle Inhaltsstoffe.

Grundsätzlich verfügen diese beiden Gräser über die gleichen Vitalstoffe, lediglich die Konzentration variiert ein wenig. Gerstengras beinhaltet mehr Chlorophyll und Enzyme, wohingegen Weizengras mehr Eisen und Mangan zu bieten hat. Zudem sind in ersterem mehr Ballaststoffe und weniger Fette und Kohlenhydrate zu finden.

Insgesamt solltest du beachten, dass Gerstengras das etwas bessere Nährstoff-Profil bietet und deshalb wahrscheinlich eine bessere Heilwirkung als Weizengras hat. Darüber hinaus ist es bekömmlicher und führt in der Regel nicht zu Verdauungsproblemen wie Übelkeit.

Auch geschmacklich unterscheiden sich die beiden Pflanzen. Weizengras ist eher süßlich im Geschmack, den viele lieber mögen als das herb-würzige Aroma des Gerstengrases.

Der optimale Einsatz der beiden Gräser ist indes eine Kombination von Weizengras am Morgen und Gerstengras abends. Ersteres belebt und vitalisiert den Körper und Letzteres lässt ihn abends zur Ruhe kommen und hilft bei Schlafstörungen.

Trotz aller Ähnlichkeiten der beiden Gräser hat Gerstengras ein etwas besseres Nährstoffprofil, Weizengras hingegen ist bekannt für seine vitalisierende Wirkung auf den Organismus.

Darf mein Hund, meine Katze oder mein Pferd auch Weizengras einnehmen?

Weizengras ist auch für viele Haustiere – auch für Tierarten, die sich nicht in erster Linie von Pflanzen ernähren, wie Hunde und Katzen – geeignet. Süßgräser wie Weizen- und Gerstengras werden auch gerne als Katzengras bezeichnet. Hunde und Katzen knabbern gerne auf dem frischen Gras herum und kommen so auf ganz natürliche Art an Chlorophyll und andere wertvolle Inhaltsstoffe.

Da die Tiere mit der faserigen Konsistenz besser zurechtkommen als der Mensch, benötigen sie das Gras auch nicht im gemahlenen oder flüssigem Zustand, sondern können es bestens roh verdauen.

Als grasfressende Tierart ernähren sich Pferde ohnehin von verschiedensten Süßgräsern. Weizengras in Kombination mit Gerstengras und Hafer ist für sie ein gerne gewähltes Kraftfutter.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.weizengrassaft.bio/weizengrassaft_studie_2018.pdf

Bildquelle: Oleksandr Pidvalnyi / pexels.com

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